Gametime! Endlich wieder NBBL-Basketball! Am Wochenende ging der erste Spieltag der Hauptrunde über die Bühne, und der brachte in erster Linie Favoritensiege. Unter anderem fuhren Meister Bayern München und Dreifach-Champion ALBA BERLIN die ersten Punkte ein. 

 

Hauptrunde A Nord: Der letztjährige TOP4-Teilnehmer und NBBL-Champion 2018, ALBA BERLIN, ist mit einem Sieg in die neue Saison gestartet: Beim Stadtrivalen AB Baskets gewannen die Albatrosse mit 87:73 – und das, obwohl die Gäste nach zehn Minuten bereits mit 9:19 im Hintertreffen lagen. ALBA war durchaus gewarnt schließlich hatten die AB Baskets vergangene Saison die beiden Spiele in der regulären Saison gewonnen. Ins zweite Viertel starteten die Gäste deutlich konzentrierter und verkürzten den Rückstand bis zur Halbzeit auf zwei Zähler (39:41). Nach ausgeglichenem dritten Abschnitt übernahm ALBA im Schlussviertel die Krontrolle, gewann diesen deutlich mit 31 und 17 und feierte am Ende einen verdienten Sieg. Topscorer für die Albatrosse war Anton Quinkler mit 25 Punkten, für die AB Baskets kam Leonard Hampl auf 18 Zähler.

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Hauptrunde A Süd: NBBL-Meister FC Bayern München sieht sich in dieser Saison selbst nicht als Favorit (siehe Story), eröffnete die Saison aber dennoch mit einem wichtigen Auswärtssieg. Beim – in dieser Saison von vielen hochgewetteten – Team von Eintracht Frankfurt / FRAPORT SKYLINERS siegten die Bayer dank 30 Punkten von Sasha Grant (Foto, weißes Trikot) mit 71:60. Die Entscheidung fiel bereits im zweiten Viertel, welches die Gäste mit 27:8 gewannen. Der Deutsch-Italiener Grant kam neben 30 Zählern (61,1 % Wurfguote) auch auf acht Rebounds. Die Bayern mussten neben einigen verletzten Leistungsträgern auch auf den kroatischen Junioren-Nationalspieler Matej Rudan verzichten. Für Frankfurt kam Julian Steinfeld mit 20 Punkten und 15 Rebounds auf ein starkes Double-Double.

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Hauptrunde B: Elf Spiele fanden am Wochenende in der Hauptrunde B statt. Einen eindrucksvollen 113:68-Sieg landete dabei das Team Bonn/ Rhöndorf gegen die Young Gladiators Trier. Bereits im ersten Viertel deuteten die Rheinländer ihre offensive Power an: 33 Punkte schenkten sie den Gästen von der Mosel ein, die ihrerseits auf 20 Zähler kamen. In den Abschnitten zwei und drei legten die Bonn-Rhöndorfer weitere 28 Punkte Differenz zwischen sich und Trier, sodass am Ende ein auch in der Höhe verdienter Sieg stand. Robin Danes war in besonderer Scorerlaune und erzielte 31 Punkte für die Hausherren, bei denen weitere vier Akteure in „Dougle Figures“ endeten. Für Trier erzielte Markus Zock 23 Punkte und 16 Rebounds. Philipp Stachula, seit dieser Saison neuer NBBL-Headcoach des Team Bonn/Rhöndorf, war zufrieden mit dem ersten Auftritt seiner Schützlinge: „Wir haben von Beginn jede Menge Energie aufs Feld und uns damit sofort in den richtigen Rhythmus gebracht. Wir konnten diese Energie glücklicherweise über das gesamte Spiel aufrecht erhalten; ich denke, das war am Ende ausschlaggebend für unseren hohen Sieg. Besonders gefallen hat mir, wie wir in der Offensive den Ball bewegt haben.“ Tatsächlich verbuchte jeder Stachula-Schützling im Spiel gegen Trier mindestens einen Assist.

 

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PM: NBBL gGmbH / JF