Es war ein gemischtes Wochenende für die beiden Teams der s.Oliver Würzburg Akademie: Während sich das JBBL-Team am ersten Spieltag der Vorrundengruppe 6 deutlich mit 103:57 in Speyer durchsetzen konnte, blieb der U19 ein Erfolgserlebnis verwehrt. Vor allem wegen eines unkonzentrierten zweiten Viertels unterlagen die Akademiker zum Auftakt der B-Gruppe Südost in eigener Halle mit 61:77 gegen die Ulmer OrangeAcademy.

NBBL: ZU VIELE KLEINE FEHLER

Nach einem guten Start in die Partie und einer 18:15-Führung nach den ersten zehn Minuten verloren die Schützlinge des neuen Trainers Enrico Kufuor im Akademie-Duell gegen Ulm etwas den Faden und lagen in der Sporthalle des Deutschhaus-Gymnasiums zur Halbzeit mit 27:42 in Rückstand. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer dann wieder ein Spiel auf Augenhöhe, die Zahl der Ballverluste auf Würzburger Seite blieb aber bis zum Ende zu hoch, um die Gäste noch einmal ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

„Wir hatten zwischendurch immer wieder Phasen, in denen wir kleine Fehler gemacht und den Ball ein paar Mal direkt zum Gegner gepasst haben. Insgesamt fand ich unsere Leistung aber in Ordnung. Wenn wir die Fehler abstellen, können wir solche Spiele auch gewinnen. Dazu müssen wir aber auch den Ball noch besser laufen lassen und im Angriff bessere Lösungen finden“, sagte Kufuor nach dem Spiel. Bereits an diesem Sonntag (20. Oktober, 12 Uhr) haben seine Schützlinge beim Heimspiel gegen die Young Tigers Tübingen die nächste Gelegenheit dazu.

SOW AKADEMIE – ORANGE ACADEMY 61:77 (18:15, 9:27, 22:20, 12:15)

Für Würzburg spielten:
Luka Basic 15 Punkte/3 Dreier, Lukas Roth 12/1, Adrian Worthy 11 (8 Rebounds), Nico Orfanidis 10, Malcolm Streitberg 7, Patrik Michel 2, Konstantin Zeuch 2, Yannick Mergler 2.

 

JBBL: ÜBERLEGENHEIT VOLL AUSGENUTZT

Darauf lässt sich aufbauen: Zum Start in die kurze JBBL-Vorrunde mit nur sechs Spielen hat sich die U16 der s.Oliver Würzburg Akademie bei den MORGENSTERN BIS Baskets Speyer mit 103:57 (66:26) durchgesetzt. Schon nach dem ersten Viertel lag das Team von Headcoach Jan Schroeder mit mehr als 20 Punkten Differenz in Führung, baute den Vorsprung danach weiter konsequent aus und kam zu einem nie gefährdeten Auswärtssieg.

„Wir sind extrem aggressiv und mit sehr viel Tempo ins Spiel gestartet und haben viele Punkte durch Fastbreaks bekommen. Bis auf eine kurze Phase im ersten Viertel konnten wir unsere körperliche Überlegenheit gut ausnutzen, Speyer war jünger, kleiner und weniger athletisch als wir“, so Schroeder: „Wir haben mit 21 Assists sehr mannschaftsdienlich gespielt. Ich habe den Jungs aber auch gesagt, dass das vermutlich unser leichtester Gegner in der Vorrunde war. Am Wochenende warten schwierigere Aufgaben.“

Weiter geht es an diesem Samstag (19. Oktober) um 14 Uhr zuhause gegen den USC Heidelberg und weniger als 24 Stunden später in Bamberg gegen die Regnitztal Baskets.

BIS BASKETS SPEYER – SOW AKADEMIE 57:103 (15:36, 11:30, 9:15, 22:22

Für Würzburg spielten:
Elijah Ndi 26 Punkte/1 Dreier (13 Rebounds/4 Steals), David Gerhard 19, Tarik Tucovic 13, Jonas Zilinskas 11 (7 Rebounds), Janka Timoschenko 10 (7 Rebounds), Bennet Stock 7 (6 Steals), Paul Nickola 6/2, Dejan Lukac 4, Valentin Heyn 4, Max Hanisch 2, Timm Kowal 1.

 

PM: s.Oliver Würzburg