Vier Spiele, vier Siege: Die beiden Teams der s.Oliver Würzburg Akademie sind nach dem zweiten Saison-Wochenende weiter ungeschlagen. Die NBBL-Mannschaft setzte sich am Samstag bei der Mitteldeutschen Basketball Akademie in Sandersdorf mit 73:68 durch, die JBBL-Akademiker waren am Sonntag zuhause mit 98:92 gegen Speyer erfolgreich.

NBBL: TROTZ PROBLEMEN DER ERSTE AUSWÄRTSSIEG

Nach dem klaren Heimsieg gegen Bayreuth tat sich die Würzburger U19 beim ersten Auswärtsspiel der Saison deutlich schwerer, gewann am Ende aber dank einer geschlossenen Teamleistung trotzdem knapp mit 73:68 bei der Mitteldeutschen Basketball Akademie. Die besten Werfer auf Würzburger Seite waren Julius Böhmer (17 Punkte), Elijah Ndi (15) und Lukas Roth (11).

„Wir haben im letzten Jahr das Fundament gelegt und konnten im ersten Heimspiel gleich alles umsetzen, was wir wollten“, sagt NBBL-Headcoach Enrico Kufuor. Im Akademie-Duell in Sandersdorf lief es dann nicht ganz so rund: „Wir hatten Schwierigkeiten, einen Rhythmus zu entwickeln und Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Am Ende haben wir gewonnen, obwohl wir nicht so gut ausgesehen haben. So ein Spiel muss man erst einmal gewinnen, deswegen bin ich guter Dinge, was den weiteren Verlauf der Saison anbelangt. Wir haben aber noch einige Dinge, an denen wir arbeiten müssen, zum Beispiel die Execution im Angriff und die Positionen in der Verteidigung.“

Am kommenden Samstag treten die Akademiker wieder in der heimischen Deutschhaus-Halle an – Gegner sind um 15 Uhr die ebenfalls noch ungeschlagenen Dresden Titans.

MITTELDEUTSCHE BA – SOW AKADEMIE 68:73 (13:24, 22:6, 14:26, 19:17)

Für Würzburg spielten: Julius Böhmer 17 Punkte/1 Dreier (8 Assists/4 Steals), Elijah Ndi 15 (7 Rebounds), Lukas Roth 11/1, Joris Bestert 9, Yannick Mergler 8 (11 Rebounds),  Tarik Tucovic 7/1, David Gerhard 6/2, Paul Retfalvi, Max von Keitz, Maximilian Zvada.

 

JBBL: STARKE OFFENSIVE BRINGT DEN ZWEITEN HEIMSIEG

Eine Woche nach dem 104:87-Erfolg gegen Rhein-Neckar hat die JBBL-Mannschaft auch ihr zweites Heimspiel dank einer starken Offensiv-Ausbeute gewonnen: Mit Dejan Lukac (31 Punkte), Janka Timoschenko (19), Jonas Zilinskas (18), Mika Kröner (12) und Marius Erdinger (11) punkteten beim 98:92-Heimsieg gegen Speyer gleich fünf Spieler zweistellig.

Den Grundstein für den Erfolg legten die Akademiker in der ersten Halbzeit, die sie mit 51:45 für sich entscheiden konnten. Nach der Pause konnten die Gäste aus Speyer vor allem dank der Treffsicherheit von Antonio Skowron (34 Punkte/5 Dreier) zwar noch einmal in Führung gehen, am Ende setzten sich aber die Gastgeber durch, weil sie im Angriff mehr Optionen zur Verfügung hatten.

Mit den beiden Siegen war JBBL-Headcoach Jan Schroeder zufrieden, nicht aber mit der Art und Weise, wie sie zustande kamen: „Wir haben in beiden Spielen defensiv nicht das abgerufen, was wir eigentlich abrufen wollen. Immerhin haben wir heute deutlich weniger Ballverluste produziert als letzte Woche“, sagte er nach der Partie gegen Speyer: „Wir hatten jetzt zweimal das Glück, dass die Spieler, die den Unterschied ausgemacht haben, auf unserer Seite waren. Wir haben eine sehr junge Mannschaft, die in der Verteidigung noch an vielen Dingen arbeiten muss.“

Weiter geht es für die Würzburger U16 in der JBBL-Vorrundengruppe 6 am kommenden Sonntag um 11:00 Uhr mit dem ersten Auswärtsspiel in Hanau.

SOW AKADEMIE – BIS BASKETS SPEYER 98:92 (22:26, 29:19, 22:25, 25:22)

Für Würzburg spielten: Dejan Lukac 31/1 (7 Rebounds), Janka Timoschenko 19/2 (7 Rebounds), Jonas Zilinskas 18 (12 Rebounds/3 Steals), Mika Kröner 12, Marius Erdinger 11/1, Fynn Kagerer 6, Justus Knapp 1, Valentin Heyn, Kai Kromer, Louis Klee.

 

PM: s.Oliver Würzburg