Auch die Mitteldeutsche Basketball Academy (MBA) muss in diesen Zeiten mit vielen Unsicherheiten leben. Die Absage des für Freitagabend vorgesehenen NBBL-Nachholspiels bei der Niners Chemnitz Academy erinnert wieder einmal daran. Bei den Sachsen gab es mehrere Corona-Fälle. So richtet sich die volle Aufmerksamkeit auf die U16 der MBA, die in der JBBL-Relegation am Sonntag um 12 Uhr in Zeitz den Friedenauer TSC empfängt.
 
Auf die MBA wartet eine große Herausforderung, schließlich feierte der Tabellenzweite der Relegationsgruppe 2 zuletzt vier Siege in Serie. Zuletzt beeindruckten die Friedenauer, die einen Run-and-Gun-Spielstil bevorzugen, mit einem 95:73-Erfolg in Gotha und einem 89:47-Kantersieg gegen Braunschweig. Das Selbstbewusstsein bei den Berlinern ist entsprechend groß. Die MBA spielte zuletzt gegen dieselben Gegner, allerdings mit durchwachsenem Erfolg. Dem 78:74-Sieg gegen Braunschweig folgte am vergangenen Sonntag eine 64:82-Niederlage gegen Gotha.
Dieser Quervergleich legt eine Außenseiterrolle der MBA im dritten Heimspiel in Folge nahe. Von TuS Lichterfelde abgesehen, gibt es allerdings keine Übermannschaft in dieser Gruppe, und auch aus dem Hinspiel lässt sich Zuversicht schöpfen. Zwar unterlag die MBA mit 59:66, zeigte in der ersten Halbzeit (33:26) allerdings, wie den Friedenauern beizukommen ist. „Wenn wir ihnen das schnelle Umschaltspiel wegnehmen können, sollten wir gute Chancen haben, das Spiel zu gewinnen“, sagt Trainer Marcus Brambora. Vorteile sieht er bei seiner Mannschaft unter dem Korb, wo Carlos Domke oft nur schwer zu stoppen ist. Aufsteigende Tendenz zeigte zuletzt auch Center Oliver Keil, der gegen Gotha seine beste Saisonleistung bot. Und noch ein Faktor stimmt Brambora zuversichtlich: „Unsere Trainingssituation hat sich deutlich verbessert.“
PM: SYNTAINICS MBC