Die Weißenfelser U19-Auswahl hat zum Auftakt der Abstiegsrunde am Sonntag einen deutlichen 107:67 Auswärtserfolg beim Nachwuchsprogramm der Eisbären Bremerhaven einfahren können. Für die JBBL-Mannschaft von der Saale war am Samstag beim Tabellenführer SG Bernau-Berlin-Nord bei einer 52:63 Niederlage nichts zu holen. Die BSW Sixers zeigten sich in eigener Halle am Samstagabend erfolgreich und gewannen mit 70:64 gegen die TKS 49ers.

Die NBBL-Jungs der Mitteldeutschen Basketball Academy sind mit einem Ausrufezeichen in die Abstiegsrunde Nord gestartet. Schon früh im Spiel wurde klar, welches Team mehr Energie auf das Parkett bringen sollte. Bereits nach dem ersten Viertel gingen die Weißenfelser U19-Talente deutlich mit 32:14 in Führung. Zwar gestaltete sich der zweite Abschnitt ausgeglichener, doch die Gäste von der Saale erhöhten zur Halbzeit ihren Abstand auf die Eisbären erneut auf 59:36. Die endgültige Vorentscheidung fiel im dritten Abschnitt. Exzellente Dreier- und Zweierquoten resultierten zum Ende des Viertels in einer 84:50 Führung der Weißenfelser. Auch im letzten Durchgang ließen die Nachwuchswölfe nichts anbrennen und brachten den Kantersieg über die Ziellinie. „Wir haben verdient gewonnen. Über 40 Minuten lang waren wir an beiden Seiten des Parketts konzentriert. Wir haben Vincent Friederici kontrolliert, das war sicherlich auch ein Schlüssel zum Erfolg. Auch die Jungs von der Bank haben die Intensität hochgehalten. Bremerhaven war sehr überrascht von unserem furiosen Start. Es war ein guter Beginn in die Abstiegsrunde. Jetzt steht der Tabellenführer Düsseldorf auf dem Plan“, erklärt NBBL-Cheftrainer Chris Schreiber.

Die Weißenfelser JBBL-Mannschaft hat eine bittere Niederlage am Rande Berlins verkraften müssen. Noch ein Spieltag verbleibt nun in der Relegationsrunde. Da Berlin Tiger Kreuzberg überraschenderweise gegen Göttingen verloren hat, bleibt für die Mitteldeutschen noch die Hoffnung auf Platz zwei offen. In Bernau starteten die U16-Jungs unausgeschlafen in die Partie. Nach dem ersten Viertel lag man gegen den Tabellenführer mit 8:20 hinten. Die Leistung stabilisierte sich im zweiten Abschnitt, doch konnten die Saale-Städter den Rückstand zur Halbzeit beim 24:34 kaum verkürzen. Auch nach der Pause blieb das Kräfteverhältnis ausgeglichen, wobei sich die Weißenfelser zum Ende des dritten Viertels zum 39:47 herangekämpft hatten. Im letzten Durchgang kamen die Gäste kurzzeitig noch näher an den Tabellenführer heran, doch Unkonzentriertheiten verhinderten den Erfolg. „Uns fehlten leider ein paar Leistungsträger in Bernau. Zu selten konnten wir unseren Gameplan durchsetzen, vor allem in der Offense. Das erste Viertel hat uns gleich zu Beginn  weit zurückgeworfen. Zwar kamen wir wieder ran, aber verfielen dann in Unkonzentriertheit und einfache Fehler. Jetzt heißt es Mund abputzen, denn die Tür ist immer noch offen“, resümiert JBBL-Head Coach Marcus Brambora.

Die BSW Sixers haben einen wichtigen Heimsieg eingefahren. Zunächst schenkten sich beide Mannschaften nichts und trennten sich nach dem ersten Viertel unentschieden mit 15:15. Dann übernahmen die Gäste aus Stahnsdorf immer mehr und konnten sich zur Halbzeit beim 27:34 ein wenig absetzen. Auch im dritten Abschnitt waren zu Beginn die Gäste aus Brandenburg besser aufgelegt. Doch nach der Hälfte des Viertels starteten die Sixers eine Aufholjagd, die zum Ende des Durchgangs im 42:48 Anschluss resultierte. Mit gesteigerter Leistung entwickelte sich im Schlussviertel ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Gut fünf Minuten vor dem Ende, übernahmen die Sixers die Führung. Im Anschluss festigten die Hausherren ihre Offensive und sackten die wichtigen Punkte erfolgreich ein. Damit konnte sich die Mannschaft aus Sandersdorf auf dem vierten Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB festigen. 

 

PM: SYNTAINICS MBC