In ihrem letzten Spiel vor der Zwangspause trat die männliche U16 des SC Rist am Sonnabendvormittag bei den Rostock Seawolves an, die Jungs von Trainer Stephan Blode verloren die Begegnung mit 56:81. Von ihren vier bisherigen Saisonspielen in der Jugend-Basketball-Bundesliga haben die Rister zwei gewonnen und zwei verloren.

Wann das nächste Spiel bestritten werden kann und wie mit den in der Zwischenzeit abgesagten Partien verfahren wird, steht nicht fest. Blode hat seinen Schützlingen für die Pause Trainingspläne an die Hand gegeben. Das Ziel: So gut es geht, körperlich in Schuss zu bleiben. Dauerläufe zur Erhaltung der Grundlagenausdauer, Intervallsprints, um den diesbezüglichen Anforderungen des Basketballspiels nahezukommen, und Krafttraining sollen seine Jungs in der Zeit abreißen, während der Mannschaftsübungsbetrieb ruht.

Eine seiner Haupterkenntnisse des Spiels in Rostock fasste Blode mit folgenden Worten zusammen: „Im Basketball muss man Würfe treffen. Wir haben uns mehr Würfe herausgespielt als Rostock, aber nur 22 Prozent getroffen. So kann man kein Spiel gewinnen“, sagte er. „Es gibt Spiele, in denen man ständig den Ball verliert, der Gegner 20 Würfe mehr hat und hoch gewinnt. In diesem Spiel war das nicht so. Die Rebounds waren ausgeglichen, die Assists waren ausgeglichen, wir hatten sogar weniger Turnover und mehr Würfe. Das waren gute Würfe, Korblegersituationen, aber wir haben halt nicht getroffen. Deshalb hat Rostock verdient gewonnen“, erläuterte er.

Dass es mal einen Tag gebe, an dem eine Vielzahl an Würfen nicht genutzt werde, sei im Jugendbereich „völlig normal“, so der Rist-Trainer. „Man darf nur nicht den Fehler machen und sagen, das sei blöder Zufall. Wir müssen natürlich dann daran arbeiten, unsere Wurfsituationen noch mehr zu automatisieren – egal ob korbnah oder aus der Distanz – damit wir die Wahrscheinlichkeit minimieren, dass so ein Tag noch mal kommt“, betonte Blode.

  • SC Rist (Punkte): Thias (13), Dilschmann (9), Bom (8), Gausa, Krzebek (je 5), Behnke, Blank (je 4), Krügel, Ngwerume (je 3), Levold (2), Weber, Willebrand.

PM: SC Rist Wedel