Nicht alles, aber vieles wird in Jugendmannschaften in der Sommerpause auf Anfang gestellt. Durch die Staffelung nach Geburtsjahrgängen wird der Kader für gewöhnlich kräftig durcheinandergewirbelt, für die männliche U16 des SC Rist, die vor ihrer dritten JBBL-Saison steht, bedeutet das einen kleinen Stamm von bekannten Gesichtern und viele Neuzugänge.

„Wir machen das ja so, dass wir einen großen gemeinsamen Tryout zusammen mit Bramfeld und den Towers haben“, sagt Stephan Blode, Trainer der Wedeler Mannschaft in der Jugend-Basketball-Bundesliga. Nach dem Vorspielen werden die Spieler unter anderem auch nach geographischen Gesichtspunkten aufgeteilt, zudem soll sichergestellt werden, dass die drei Mannschaft in der U16-Bundesliga konkurrenzfähig sind. „Es kam dann die Corona-Phase, aber wir hatten eine lange Liste an Spielern. Als wir wieder in die Hallen durften, haben wir uns die ganzen Spieler noch mal in Ruhe angeschaut und uns am Ende für einen Kader von 16 Spielern entschieden“, sagt Blode. Diese stammen nicht nur vom SC Rist, auch Jungs aus Itzehoe, vom Eimsbütteler TV, vom Niendorfer TSV und TuRa Harksheide sind dabei. Sieben Spieler sind 2005 geboren und gehören damit dem ältesten JBBL-Jahrgang an, acht 2006er und ein 2007er zählen zum Wedeler Aufgebot. „Das ist eine 16er-Gruppe, in der wir viele Spieler auf den Position eins und zwei haben. Da sind wir auch froh drüber, das ist das, was wir wollten und wie ich mir das vorstelle“, sagt Blode. Umsetzen sollen seine Schützlinge eine Spielweise, die der Trainer als schnell, intensiv und variabel beschreibt.

Laut vorläufiger Gruppeneinteilung treffen die Rister in der JBBL-Vorrunde auf Oldenburg, Bramfeld, Bremerhaven, die Towers, Rostock und die Sharks Hamburg. Der Rahmenterminplan steht laut Liga aufgrund der ungewissen Entwicklung rund um das Coronavirus unter Vorbehalt fest. Der Auftakt soll am zweiten Oktober-Wochenende steigen. „Wir trainieren so und bereiten und so vor, als wenn es am Wochenende 10./11. Oktober losgeht“, sagt Blode. „Man hat natürlich im Hinterkopf, dass immer etwas passieren kann. Es kann alles gut gehen, es kann aber auch sein, dass einen Tag vorher etwas passiert. Das ist ja momentan leider so. Aber vom Kopf her und von der Trainingsplanung her bereiten wir uns so vor, dass wir sagen: ‚Wir wissen, dass es am 11. Oktober losgeht, da müssen wir bereit sein.‘ Alles andere liegt nicht in unser Hand und können wir nicht kontrollieren“, betont er.

Man habe zunächst viel an individualtechnischen und -taktischen Dingen gearbeitet, nach dem Inkrafttreten der Lockerungen wurde das Gruppentraining wieder aufgenommen. Vorbereitungsspiele sind vereinbart, „aber auch da müssen wir gucken, ob das dann in dem Moment erlaubt ist oder nicht“, sagt der Trainer. So ist wie im vergangenen Jahr die Teilnahme an einem Turnier in Düsseldorf vorgesehen, zwischen dem 11. und 13. September soll dieses stattfinden. Weitere Probeläufe sind geplant, deren Durchführung hängt ebenfalls von den zum jeweiligen Zeitpunkt geltenden Regeln ab.

 

PM: SC Rist Wedel