Bei den FIBA U16 European Challengers haben die beiden Vechtaer im Team der deutschen Junioren-Nationalmannschaft, Martin Kalu und Johann Grünloh (beide 16), mit sehr guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Kalu, der jetzt vom SC RASTA Vechta in den Nachwuchs des FC Bayern München wechselt, war mit 27.0 Punkten Top-Scorer des Turniers. Big Man Grünloh wusste mit 7.5 Rebounds und dem zweitbesten Plus-Minus-Wert im DBB-Team zu überzeugen.
Dass der FC Bayern München Martin Kalu in seinen Reihen haben wollte und auch bekam, dürfte auch angesichts dessen Statistiken beim Turnier in Sofia (Bulgarien) kaum überraschen. Der in den letzten Jahre beim SC RASTA Vechta und den YOUNG RASTA DRAGONS weitergebildete Teenager kam in vier Spielen auf 27.0 Punkte, traf überragend von jenseits der Dreierlinie (14/28), holte 7.5 Rebounds und klaute dem Gegner auch noch 2.3 Mal pro Partie den Ball. So wurde Kalu zum zweiteffektivsten von 276 bei den FIBA U16 European Challengers eingesetzten Talenten.
Dass die Deutschen drei ihrer vier Turnierspiele gewannen, lag auch an RASTAs Johann Grünloh. Der bereits 2.06 Meter große, erst am 14. August 16 Jahre alt gewordene Center war in der Defensive ein Anker im Team von Head Coach Fabian Villmeter. Gut 19 Minuten pro Partie spielte der aus Löningen (Landkreis Cloppenburg) stammende YOUNG RASTA DRAGON, holte in dieser Zeit  ganz starke 7.5 Rebounds und verbuchte 1.0 Blocks. In seiner Zeit auf dem Parkett machte Deutschland im Schnitt pro Spiel 7.3 Punkte mehr als der Gegner. Hinter Kalu und Joshi Bonga  (15.8) hatte Kalu den drittbesten Effizienzwert (8.8) im Villmeter-Team vorzuweisen.
Neben der Freude über persönliche Top-Leistungen mussten sowohl Johann Grünloh als auch Martin Kalu aber auch eine große Enttäuschung verkraften. Denn nach Siegen über Lettland (59:45), Bulgarien (88:65) und Kroatien (81:71) verlor das DBB-Team das letzte Spiel gegen Polen mit 66:75 und verpasste dadurch die Qualifikation für die U17-Weltmeisterschaft des kommenden Jahres in Alicante (Spanien). „Es hat heute einfach nicht gereicht – wir mussten uns der Toughness und Cleverness der Polen geschlagen geben“, musste Villmeter gestehen. „Unsere Jungs haben überragend gekämpft und alles auf dem Spielfeld gelassen – aber 31 Ballverluste sind in einem solchen Spiel zu viel und auch so gingen uns nach und nach die Waffen aus. Ich bin trotzdem stolz auf meine Spieler, meinen Staff und alle, die dazu beigetragen haben, dass die Mannschaft bei diesem Turnier hier so aufspielen, teilweise überragenden Jugendbasketball zeigen konnte.“
PM: SC RASTA Vechta