Nachwuchs und Jugend Basketball Bundesliga

Tübingen: Weiter im Abstiegskampf

Das NBBL-Team der Young Tigers Tübingen verliert auch das zweite Spiel der Playdowns bei der s.Oliver Würzburg Akademie mit 57:64 (23:24). Das Team kämpft nun in der zweiten Runde der Playdowns gegen die BG Karlsruhe um den Klassenerhalt.

Nach einer dreiwöchigen Pause standen am vergangenen Sonntag die Jungtiger in Würzburg unter Druck: Nur mit einem Sieg konnte der im ersten Spiel verlorene Heimvorteil zurückgewonnen und die Serie gegen den Würzburger Nachwuchs ausgeglichen werden. Dabei stand nach fünfwöchiger Verletzungspause Aufbauspieler Nils Schmitz wieder im Tübinger Kader. Weiterhin musste die Mannschaft auf den verletzten Matti Sorgius verzichten.

Mit viel Energie starteten die Young Tigers in die Partie und konnten sich durch erfolgreiche Verteidigungsaktionen zahlreiche Schnellangriffe erspielen. Die Chancen wurden allerdings nicht konsequent genutzt. Die Gastgeber, die sich bereits beim Hinspiel in Tübingen als höchst treffsicher erwiesen, bestätigten an diesem Tag ihre Form und trafen in der dritten Minute zwei Dreier in Folge, was zur ersten Tübinger Auszeit führte. Jedoch wollte den Jungtigern auch danach offensiv nur wenig gelinge: Im gesamten ersten Viertel erzielten die Jungtiger nur zwei Feldkörbe, was zur Viertelpause zu einem Rückstand von 7:19 führte. Im zweiten Viertel drehten die jungen Tiger zur Freude einiger mitgereister Eltern dann auf und starten einen 10:0-Lauf bis zur 16. Spielminute. Dabei zeigte Flügelspieler Nemanja Nadjfeji seine Qualitäten als Scorer aus allen Lagen. Auch in der Verteidigung standen die Young Tigers nun sicher und erlaubten den Gastgeber lediglich fünf Zähler im gesamten Spielabschnitt. So hatte sich der Tübinger Nachwuchs zur Halbzeit auf 23:24 herangekämpft.

Nach dem Seitenwechsel war es weiterhin die Jungtiger, die mit erfolgreichen Aktionen auf beiden Seiten des Spielfeldes überzeugten. So konnten die Gäste ihre Führung in der 25. Spielminute auf 33:27 ausbauen. Jedoch verlor die Mannschaft zum Ende des Viertels den Faden: Ärgerliche Ballverluste und fehlende Absprachen in der Verteidigung führten zu einem erneuten Führungswechsel vor der letzten Viertelpause (37:41). Im Schlussviertel waren es zu Beginn zahlreiche Fehlentscheidung im Angriff, die einen erneuten Führungswechsel verhinderten. Zudem musste der bis dahin stark aufspielende Nemanja Nadjfeji nach seinem 5. persönlichen Foul in der 38. Minute das Spielfeld verlassen. In der 39. Spielminute lagen die Jungtiger mit 50:60 zurück. Wer dachte, die Partie sei gelaufen, hatte die Rechnung jedoch ohne die bissigen Tiger gemacht, die sich in einer Auszeit auf die Schlussphase einschworen und dann bis zur 40. Spielminute auf 57:63 verkürzen konnten. In dieser Phase war Scharfschütze Daniel Zacek mit fünf wichtigen Zählern einer der Hauptakteure im Angriff. Die Mannschaft überzeugte mit ihrer Aggressivität und ihrem Kampfgeist, musste sich am Ende jedoch mit 57:64 geschlagen geben.

Headcoach David Rösch sagte zum Spiel: „Gratulation an Würzburg zu zwei starken Spielen und dem verdienten Klassenerhalt. Wir waren heute offensiv nicht effektiv genug, um den Heimvorteil zurückzuholen. Allerdings haben wir nie aufgegeben und viel Biss gezeigt – das nehmen wir mit in die Serie gegen Karlsruhe!“

Die Spieltermine der „Best-of-three“-Serie gegen die BG Karlsruhe müssen noch terminiert werden. Das Heimrecht in der zweiten Runde der Playdowns haben aber die Young Tigers Tübingen. Der Sieger der Serie hat den Klassenerhalt sicher, während der Verlierer den schweren Gang in die Relegation antreten muss.

Für Tübingen spielten: Nadjfeji (16 Punkte), Bristina (15), Zacek (10), Broening (7), Philippi (6), Schmid (1), Kunst (1), Schmitz (1), Konrad, Timo Fischer, Emanuel Franicsco (n.e.), Nico Janovsky (n.e.).

 

PM: WALTER Tigers Tübingen

16.04.2018|
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