Es war das Spiel, um Anschluss zu finden an die Tabellenmitte und Platz 7 zu verlassen, also die Abstiegsränge. Hauptsächlich waren es eigen Fehler, die das verhinderten, mit 67:87 Punkten (Halbzeit 34:47) verliert das Team Südhessen zuhause gegen Medipolis SC Jena..

„Und wir haben uns schon auf den Gegner eingestellt, der vor allem über die litauischen Brüder Adomas und Bartautas Linartas zu Erfolg kommt. Vor allem Letzterer überzeugt in dieser Saison mit 22 Punkten pro Partie.“ sagte Coach Dönges nach der Partie. „Aber wir haben einfach viel zu viele taktische Fehler gemacht. Einfache Sachen, klare Sachen. Aber die Buzzer hat uns dann einfach das Spiel gekostet. Dazu gesellte sich eine unterirdische Quote von der 3er Linie (4/19). Jena schoss uns von außen dagegen förmlich ab (11/29)“.

Tatsächlich war vor allem diese Quote der signifikanteste Unterschied im Scouting, alle anderen Werte waren ähnlich. Ärgerlich vor allem deshalb, weil die Südhessen das eigentlich unterbinden wollten. Das Team stemmte sich immerhin schon früh gegen die drohende Niederlage. Besonders Kapitän Tom Metzelthin war an allen Ecken und Enden des Feldes zu finden. Aber am Ende war die Fehlerquote zu hoch. Jetzt gilt es, die Niederlage zu verarbeiten und Rückgrat zu zeigen. In einer Woche findet bereits das Rückspiel in Jena statt.

„Wenn wir aus unseren Fehlern lernen, haben wir auch eine Chance, dort das Spiel zu gewinnen. Und dafür werden wir in der kommenden Woche arbeiten“, so der Kapitän der Partie.

Es spielten: Tom Metzelthin (17/1 Dreier), Lucas Deetjen (15/2), Tobias Holbach (15), Ben Kirchner (5), Niklas Kitchens (4), Tom Rothermel (4), Kaleb McKenzie (3/1), Yannis Gießelbach (2), Tammo Buschlinger (2), Leander Müller, Leander Schumacher, Mateja Boskovic

 

Bildunterschriften:

(oben):  Tom Metzelthin (8, Team Südhessen) setzt sich gegen zwei Jenaer Spieler (14 Ben Köhler und 12 Adomas Linartis) durch.

(unten): Lucas Deetjen (3, Team Südhessen) auf dem Weg zum Korb gegen Max Nwokedi (5, Jena).