Das NBBL TOP4 ist komplett! ALBA BERLIN, die YOUNG RASTA DRAGONS, Titelverteidiger FC Bayern München und ratiopharm ulm haben sich für die Endrunde um die Deutsche U19-Meisterschaft am 21. und 22. Mai in Frankfurt am Main qualifiziert. Das Quartett gewann seine Serien jeweils glatt mit 2:0 und hat nun genügend Zeit, sich auf das TOP4 vorzubereiten.

ALBA BERLIN hatte auch beim zweiten Aufeinandertreffen mit den Bayer Giants Leverkusen wenig Mühe und gewann nach dem 83:67-Auftaktsieg nun auch in Leverkusen mit 92:64. Die Berliner agierten von Beginn an druckvoll und führten nach zehn Minuten bereits 26:16. Anschließend kamen die Gastgeber besser ins Spiel und konnten die Partie bis zum Seitenwechsel ausgeglichen gestalten (38:48). Spätestens im letzten Viertel ließen die Hauptstädter jedoch keinen Zweifel aufkommen, wer das Parkett als Sieger verlassen würde, und entschieden den Abschnitt mit 21:7 für sich. Nino Vrencken (Leverkusen) und Nils Machowski (Berlin) waren mit jeweils 23 Punkten die Topscorer der Partie. Machowski kratzte zudem mit zehn Rebounds und acht Steals an einem Triple Double.

Wesentlich enger ging es in Paderborn zu, wo die Uni Baskets die Serie gegen die YOUNG RASTA DRAGONS ausgleichen wollten. Das gelang ihnen auch fast, obwohl die Jungdrachen die Partie vor 200 Zuschauern bis zum Schlussviertel im Griff hatten und zu diesem Zeitpunkt mit zwölf Punkten führten. Paderborn blies aber noch mal zur letzten Attacke, erzielte im Schlussviertel 31 Punkte und schnupperte am Comeback. RASTA hielt dem Druck jedoch stand und siegte am Ende 75:72. Zusammen mit dem Ergebnis aus Spiel eins trennten beide Teams am Ende insgesamt nur neun Punkte. Jegor Cymbal erzielte für die Gäste 26 Punkte, für Paderborn kam Norman Südbeck auf 20 Zähler.

Im mit Spannung erwarteten München-Derby zwischen dem FC Bayern Basketball und KICKZ IBAM München wurden die 100 Zuschauer für ihr Kommen nicht enttäuscht. Nach der erwartet intensiven Partie setzten sich die Bayern hauchdünn mit 69:68 durch – nach dem 88:84-Auswärtssieg in Spiel eins der zweite äußerst knappe Triumph des FCBB – doch er reichte, um sich erneut für das TOP4 zu qualifizieren und die Chance auf die Titelverteidigung zu wahren. Bayern agierte erneut mit einer kleinen Rotation von sieben Mann, auch KICKZ IBAM vertraute auf einen Kern von sechs Akteuren. Am Ende gaben Kleinigkeiten den Ausschlag zugunsten der Hausherren, die in Sebastian Hartmann mit 23 Punkten ihren besten Go-to-Guy hatten. Für die „Akademiker“ war einmal mehr Benny Schröder mit 21 Punkten und zehn Rebounds bester Akteur.

Derweil entpuppte sich die Hoffnung von Medipolis SC Jena, wenigstens den zweiten Vergleich mit ratiopharm ulm offener zu gestalten als Trugschluss: Zwei Wochen nach der 52:105-Niederlage auf eigenem Parkett hatten die Jenaer auch in Ulm mit 43:92 mehr als deutlich das Nachsehen. Allerspätestens zur Halbzeit, in der Ulm mit 46:16 führte, bestand am Ausgang der Partie kein Zweifel. Bei den Hausherren trugen sich alle zwölf Akteure in die Punktestatistik ein, für Jena kam Raphael Falkenthal auf sieben Punkte.

Die zweite Partien zwischen Leverkusen und Berlin sowie Bayern gegen IBAM sind auf sporttotal.tv, Streamingpartner der NBBL, im Re-live zu sehen.

Aller Playoff-Ergebnisse im Überblick

 

PM: NBBL gGmbH / JF