Immerhin elf Partien konnten an diesem Wochenende in Deutschlands höchster Nachwuchsspielklasse stattfinden. Vielerorts machte das Infektionsgeschehen einen Strich durch die Rechnung. Spannende Spiele gab es dennoch, wir fassen den Spieltag zusammen.

Hauptrunde A

Derby-Time in Berlin: Das Aufeinandertreffen von ALBA BERLIN und den AB Baskets war schon in der vergangenen Saison von besonderer Brisanz, aber auch höchstem Niveau geprägt. Am Samstagabend haben sich die Albatrosse den Sieg und damit erstmal die Vorherrschaft in der Hauptstadt gesichert. Mit 72:60 ging das Spiel an das Team von Vladimir Bogojevic. Mit insgesamt 50 Ballverlusten war die Partie allerdings etwas zerfahren, auch die Wurfquoten von der Dreierlinie (23 % ALBA, 15 % AB Baskets) machten das Spiel nicht unbedingt zu einem Leckerbissen.
Den Topscorer stellen die AB Baskets, Ferdinand von Saldern erzielte 25 Punkte.

Nach dem abgesagten Auftaktspiel gegen Ludwigsburg konnte nun auch Brose Bamberg / Tröster Breitengüßbach in die Saison starten. Den Sieg bei den ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers mussten sich die Franken hart erarbeiten. Zwar gingen die Gäste früh in Führung, Gießen gewann aber Viertel 2 und 3 und hatte so nach 30 Minuten die Oberhand. Der letzte Abschnitt ging dann mit 13:30 an die Bamberger, die so mit 68:83 gewannen.
Elias Baggette war der entscheidende Mann für Breitengüßbach, er trumpfte mit 26 Punkten, 11 Rebounds und 9 Assists auf.

Alle Ergebnisse der Hauptrunde A Nord und Süd auf einen Blick

Hauptrunde B

Im Norden der Hauptrunde B sind die YOUNG RASTA DRAGONS an die Tabellenspitze geklettert. Nach einem 99:66-Sieg gegen die SG Junior Löwen Braunschweig stehen das Team aus Vechta und Quakenbrück nun als mit 4 Punkten auf Platz 1. Zur Halbzeit hatte Braunschweig sogar noch knapp geführt, Viertel drei und vier (24:8 und 34:13) wurden dann eine Show der Gastgeber.

Alle Ergebnisse der Gruppe Nord auf einen Blick

Eine amtliche Offensivschlacht lieferten sich die Teams aus Chemnitz und Dresden im Sachsen-Derby. 200 Punkte wurden hier in 40 Minuten erzielt, wobei die gastgebenden Dresden Titans am Ende das (noch) glücklichere Händchen hatten. Die Titanen holten sich den 109:91-Sieg, was vor allem an Maximilian Körner lag. Der Power Forward erzielte 36 Punkte bei 93 Prozent Trefferquote aus dem Feld, dazu 100 Prozent von der Freiwurflinie. Mit 13 Rebounds und 4 Assists kam er auf einen Effektivitätswert von 53.

Alle Ergebnisse der Gruppe Ost auf einen Blick

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