Um die coronabedingte Zwangspause zu überbrücken, werfen wir einen Blick zurück auf die bisher absolvierten Saisonspiele. Heute beschäftigen wir uns mit der NBBL Hauptrunde A Nord und Süd…

Drei Spieltage waren in der NBBL-Hauptrunde gespielt, ehe die Saison vorläufig unterbrochen werden musste. Insgesamt sind noch fünf Mannschaften ungeschlagen, zwei im Norden und drei im Süden. Die Nord-Tabelle wird angeführt von ALBA BERLIN und den Uni Baskets Paderborn, die beide noch ungeschlagen sind und jeweils drei Siege auf dem Konto haben. Auch mit Blick auf das Korbverhältnis gehen Berlin und Paderborn fast im Gleichschritt: ALBA hat ein Korbverhältnis von 272:199, die Westfalen folgen mit 264:204.

Gleich am 1. Spieltag durchbrachen die Albatrosse die 100-Punkte-Marke beim 111:80-Auswärtssieg in Jena. Die Uni Baskets kamen zum Saisonauftakt mit einem 71:63-Sieg bei den Hamburg Towers zurück nach Hause. Eine Woche später waren die Paderborner in ordentlicher Wurflaune und schickten die Rostock Seawolves mit einer 97:59-Packung heim. ALBA kam derweil zu einem schnörkelosen 72:60-Sieg über Stadtrivale AB Baskets. Am 3. Spieltag mussten sich die Hamburg Towers ähnlich hoch auch den Berlinern geschlagen geben (59:89), während Paderborn genau wie ALBA zwei Wochen zuvor ebenfalls in Jena erfolgreich war (96:82). Paderborns überragender Akteur ist derzeit Point Guard Peter Hemschemeier. Der 17-Jährige kommt im Schnitt auf sagenhafte 31 Punkte pro Partie, dazu holt er knapp sechs Rebounds und verteilt 2,3 Assists pro Spiel. Bei Berlin verteilt sich die Punkteausbeute fast schon traditionell auf viele Schultern; fünf Spieler punkten im Schnitt zweistellig.

Ansonsten ist die Tabelle in der Nord-Gruppe noch wenig aussagekräftig. Während neben ALBA und Paderborn auch die Hamburg Towers (1/2) bereits drei Saisonspiele bestritten haben, warten beispielsweise die Phoenix Hagen Juniors noch auf ihren ersten Einsatz in dieser Saison. Noch sieglos sind Rostock, Leverkusen und Jena.

 

Bayern, Südhessen und Bamberg noch mit weißer Weste

Im Süden der NBBL gibt es zu diesem frühen Stadium der Saison noch drei ungeschlagene Teams. Von der Tabellenspitze grüßt der Titelverteidiger FC Bayern München, der sich sowohl gegen Tübingen (94:69) als auch Frankfurt (82:74) schadlos hielt. Ebenfalls zweimal siegreich war das Team Südhessen (Foto blaue Trikots), das Gießen (87:85) und Tübingen (81:65) bezwang. Ein Spiel, ein Sieg, das ist die Bilanz des Nachwuchses von Brose Bamberg: Bei den ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers gewannen die Franken am 2. Spieltag dank 26 Punkten von Elias Baggette mit 83:68.

Die größten Konsequenzen hatte die Corona-Pandemie bislang für die Internationale Basketball Akademie München und die Porsche BBA Ludwigsburg, die in dieser Saison noch kein einziges Mal aufs Parkett durften. Einen denkbar schlechten Start in die neue NBBL-Spielzeit hatten derweil die Gießener, die sämtliche ihrer drei Partien verloren haben. Am 1. Spieltag hatten die jungen 46ers ausgerechnet im Hessen-Derby gegen das Team Südhessen nur denkbar knapp mit 85:87 das Nachsehen. Eine Woche später waren sie beim Heim-Debüt gegen Bamberg beim 68:83 chancenlos. Unerwartet deutlich verloren die BBA’ler dann in Tübingen, nämlich mit 63:81.

Das Schicksal von Hagen, in dieser Saison noch kein einziges Mal auf dem Parkett gestanden zu haben, teilen im Süden die Internationale Basketball Akademie (IBAM) sowie die Porsche BBA Ludwigsburg. Ihr bislang einziges Spiel verloren hat die Spielgemeinschaft Eintracht Frankfurt / FRAPORT SKYLINERS, 74:82 gegen den FC Bayern.

 

PM: NBBL gGmbH / JF