Mehr Assists, mehr Steals, bessere Dreierquote und die beiden Akteure mit der höchsten Effektivität bringen den Sieg für die Gäste

Nachdem das Heimspiel letzte Woche von der stürmischen Sabine vereitelt worden war, stand nun der Trip ins Rheinische als Playdown-Auftakt an. Treffpunkt 6.45h, sechs Stunden Zugfahrt, vier Taxis zum Telekom-Dome, Ankunft gut 45 Minuten vor Sprungball – mit heißer Nadel gestrickt der ganze Plan, ging aber nicht anders…

Trotzdem konzentrierter Auftakt der Jahnlinge, die ersten Treffer setzten sie. Rund um die erste Viertelpause dann ein kleiner Einbruch, aber der höchste Rückstand betrug drei Pünktchen, 23:20 stand es da. Alle zehn Weitgereisten hatten bereits Einsatzzeit angesammelt, halfen mit bei der 30:34 Halbzeitführung.

Aber Ausruhen ging gar nicht: in einer kurzen Phase probierten es die Schützlinge der Coaches Armin Sperber und Timo Heinrichs mit reduzierter Intensität, schon erwischten die Bonner einen 8:0 Lauf zum 49:50 Anschlusstreffer, gleich nach Jahns höchster Führung (34:46). Weil die Jahn-Burschen Bonns Bestem der ersten Hälfte, Robin Danes – bis dahin zehn Punkte – nun mehr Aufmerksamkeit schenkten (am Ende elf), wuchs der Vorsprung wieder ein klein wenig an, sechs Zähler vorne nach 30 Minuten, 51:57.

Die Gastgeber blieben vor allem durch Frederik Müller (21) und Müslim Özmeral (15) stets auf Tuchfühlung, aber die Jahn-Defense blieb lästig und fleißig. Und im Angriff lenkte Philipp Bode (10, sieben Vorlagen) das Geschehen, bediente die Kollegen geschickt und passte trotzdem vorbildlich auf den Ball auf. Robert Becker traf wichtige Dreier (fünf in acht Versuchen, 26 Punkte) und stand mit Effektivität 24 als einer der Matchwinner in den Büchern. Vincent Kelnberger übertraf ihn sogar noch mit Effektivität 30 (neun von zehn Versuche aus dem Feld, 24 Punkte für ihn).

Am Ende hatte Jahn München auf jede Aktion der Gegner eine adäquate Antwort und gewann den interessanten ersten Vergleich mit den Kontrahenten der Staffel Südwest, 72:79 das Ergebnis.

Jetzt gilt es, sich mit Heidelberg zu beschäftigen, der kommenden Aufgabe, wieder auswärts, aber ein paar Stunden weniger Zugfahrt – am Faschingssamstag ist es soweit! Auch dieses Team bilanziert  aktuell vier Siege, wieder werden die kleinen, fleißigen Aktionen die Partie entscheiden!

 

PM: TS Jahn München

Foto: Telekom Baskets Bonn