Während die Metropol YoungStars in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) einen ganz wichtigen 85:76-Auswärtssieg in Oldenburg feierten, kassierte die U19-Auswahl der Metropol Baskets Ruhr in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) im Heimspiel gegen den UBC Münster einen Nackenschlag. In der U19-Bundesliga verpasste Metropol durch das 60:71 gegen Münster, eine optimale Startposition für die Aufstiegsrunde zur Division A und den Kampf um die Playoffs um die Deutsche U19-Meisterschaft. Diese Chance hat die U16 vom Metropol-Projekt durch den Sieg in Oldenburg noch in der eigenen Hand: Am kommenden Sonntag muss dazu einen Sieg mit 12 Punkten Differenz gegen Spitzenreiter Rostock Seawolves her, um selbst den „Platz an der Sonne“ und die optimalen Voraussetzungen für das Playoff-Achtelfinale zu ergattern. Das Topspiel der U16-Bundesliga steigt am 23. Januar um 11:30 Uhr in der Vestischen Arena Recklinghausen.

In Oldenburg sah sich der Tabellenzweite zur Pause einem 38:45-Rückstand gegenüber, aber mit einer tollen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit dreht die Mannschaft von Felix Engel, Karsten Gasper und Nils Stachowiak das Match und feierte den wichtigen Auswärtssieg in Niedersachsen. 47:31 ging der zweite Spielabschnitt an Metropol, das sich mit dem 85:76-Sieg nun auf das Topspiel gegen Rostock und seinen litauischen Topspielern vorbereiten muss. In OIdenburg war der Werner Jordan Most mit 22 Punkten erneut Topscorer, effektivste Spieler bei den Metropol Youngstars waren diesmal Kapitän Benedict Baumgarth (Wulfen) und Fynn Lastring (Essen) auf der Centerposition.

YougStars: Benedict Baumgarth (15, 4 Assists), Matthias Altekruse (7/1), Jordan Most (22/2, 5 Assists), Simon Rentz, Mick Schölisch, Lukas Ophelders, Sebastian Ochudlo, Tobia Indrea, Fynn Lastring (9, 11 Reb.), Elion Ramosaj, Jonathan Fuest (19, 7 Steals) und Max Waimann (13).

In der Essener Helmholtzhalle verspielte fast zeitgleich die U19 der Metropol Baskets Ruhr die Chance, in 14 Tagen mit 2-0 Siegen in die Aufstiegsrunde zur Division A zu starten. Alle Teams (Nürnberg, Erfurt, Münster und Metropol) starten nun mit 1-1 Siegen, Münster sicherte sich durch den 71:60 (30:29)-Erfolg beim bisherigen Tabellenführer auch den direkten Vergleich. Nur zum Start des Spiels (8:0) lief es beim Team von Gary Johnson und Robin Pflüger wie geschmiert, fortan war mehr als nur Sand im Metropol-Getriebe. Von 30 Drei-Punkte-Würfen fanden nur zwei ihr Ziel. Den ersatzgeschwächten Münsteranern reiche eine durchwachsene Leistung, um sich für die Overtime-Niederlage im Hinspiel zu revanchieren. Die Metropol Baskets Ruhr starten nun am 30. Januar bei den Tornados Franken in Nürnberg die schwere Mission, in die Division A der besten 16 U19-Teams Deutschlands aufzusteigen. Heimvorteil hat Metropol am 6. Februar (13 Uhr) in Recklinghausen gegen Nürnberg und am 13. Februar (15 Uhr) in Bochum gegen Erfurt.

Metropol: Matej Silic (17/1, 7 Reb.), Luka Petronic, Felix Ludwig (2), Ben Böther (5/1, 6 Reb.), Felix Landwehr (9, 6 Reb.), Felix Gröne (7), Nils Kettling, Ben Claßen (2), Laurits Wilke (16), Nils Schmelzer, Haris Zejnelovic (2, 6 Reb.) und Jivincy Muini.

 

Bildunterschriften: Powerforward Laurits Wilke (#13) war am Sonntag gegen Münster mit Abstand bester Metropol-Akteur, ein Drittel der gesamten Teameffektivität ging auf das Konto des Bochumers.

Foto unten: In Auszeiten versuchte Metropol-Coach Gary Johnson, seine Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Doch die Aufholjagd im letzten Viertel konterte Münster stetig. Foto: Volker Lauer