Eine eindeutige Niederlage musste die NBBL des TSV BAYER 04 Leverkusen am vergangenen Sonntag gegen die Junioren der Science City Jena einstecken.

Leverkusen tat sich sichtlich schwer Jenas Drei-Punkte-Würfe zu verhindern. Alleine 42 Zähler ihrer insgesamt 96 Punkte im Spiel machten die Gäste von der Drei-Punkte-Linie. (45% Trefferquote) Hielten die Gastgeber im ersten Viertel noch mit 17:22 Anschluss, ging das zweite Viertel dank eines 17:0 Laufs (32:52) ganz klar an die Gäste! Dieser 20-Punkte-Vorsprung war letztendlich auch schon der Vorentscheid.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich dann wesentlich ausgeglichener. Die Farbenstädter wirkten aufgeweckter, aggressiver in der Verteidigung und konzentrierter im Angriff, ließen Jena nicht mehr ganz so viel Raum und schlossen erfolgreicher unterm Korb ab. Somit ging das dritte Viertel dann zwar noch mit 21:23 an die Gäste aus Jena, aber das letzte Viertel immerhin mit 22:21 an die Junioren der BAYER GIANTS.

Am Ende verabschiedete sich die NBBL aus Jena mit einem verdienten 75:96 Sieg Richtung Heimat.

Jacques Schneider: „Erst einmal Glückwunsch an das NBBL-Team von Jena, die dieses Mal definitiv die bessere Mannschaft waren und somit auch verdient gewonnen haben. Wir waren heute nicht fokussiert genug. Haben defensiv nicht geschafft, Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Auch wenn Jena teilweise schwierige Würfe getroffen hat, haben sie den Ball immer wieder gut zu den Schützen bewegt und wir waren leider immer einen Schritt zu spät dran. Offensiv denke ich, die 75 Punkte, die wir gemacht haben sind in Ordnung und könnten auch in manchen Spielen zum Sieg reichen. Jedoch nicht, wenn man 96 Punkte kassiert und es in keinem Viertel schafft, den Gegner bei 15 Punkte zu halten.

Ich glaube, dass wir Trainer und vor allem auch die Mannschaft sehr viel aus diesem Spiel gelernt haben. Wir waren dezimiert, keine Frage. Es haben vier Starting-Five Spieler gefehlt. Aber nichts desto trotz sind wir bis dato keine Mannschaft, die in irgendeiner Art und Weise Ausreden gesucht hat auch zukünftig nicht machen wird. Von daher lernen wir aus dieser Niederlage, bereiten uns um so besser auf das nächste Spiel vor. Und ich bin mir sicher, dass Metropol auf ein ganz anderes Team am nächsten Sonntag treffen wird, wenn nicht nur die Verletzten wieder dazu kommen, sondern auch das Mindset definitiv anders aus der Woche kommt, um den nächsten wichtigen Heimsieg einzufahren!“

Für Leverkusen spielten auf: H. Droste (18/6ST), T. Fankhauser (10/5/4AS), Lukka Krämer (9), J. Lungelu (9/4), J. Ebach (8/6),  M. Heckel (7), M. Kirsch (6/4), D. Dujmovic (3/5) , A. Thiam (3), F. Schmitz (2), A. Melser 

 

PM: TSV Bayer Leverkusen