Mit einem 100:89-Erfolg gegen das Team Brose Bamberg / Regnitztal Baskets ist die JBBL-Auswahl der Bayer Giants erfolgreich in die Rückrunde der Hauptrundenphase gestartet und hat nach nunmehr drei Siegen und drei Niederlagen weiterhin alle Chancen auf eine gute Ausgangsposition für die kommenden Playoffs. Zugleich gelang den Leverkusenern die Revanche für die 106:99-Niederlage im Hinspiel und somit der (knappe) Sieg im direkten Vergleich mit den Bambergern.

Die ersatzgeschwächten Giants, denen mehrere Stammspieler krankheits- bzw. verletzungsbedingt nicht zur Verfügung standen, zeigten sich von Beginn an hochmotiviert und machten den Gästen aus Oberfranken, die in Bestbesetzung angetreten waren, über die gesamte Spielzeit durch hohe Einsatzbereitschaft das Leben schwer. Das 0:2 zu Spielbeginn blieb die erste und zugleich letzte Führung für die Bamberger. Einen 25:22-Vorsprung zum Ende des ersten Viertels bauten die Leverkusener, denen es vielfach gelang, über gut gespielte Fastbreaks Punkte zu erzielen, zum 48:40-Halbzeitstand aus. Auch in der zweiten Spielhälfte hielten die Giants die physisch starken Bamberger auf Abstand, insbesondere vier erfolgreiche Dreipunktewürfe gegen Ende des dritten Viertels verfestigten die Leverkusener Führung (75:65). Im letzten Viertel blieben die Hausherren nervenstark und kamen durch zahlreiche Freiwurfgelegenheiten gegen Ende der Partie auf insgesamt starke 100 Punkte.

Die Bamberger erarbeiteten sich im Spielverlauf zwar ein klares Übergewicht an gewonnenen Rebounds (insgesamt 59 im Vergleich zu 41 Rebounds der Giants), hatten an diesem Tag aber Schwierigkeiten im Abschluss (lediglich 1/19 Dreipunktewürfen fand das Ziel).

„Es lief nicht alles nach Plan und wir haben zu viele Offensivrebounds zugelassen“, bemerkte Bayer-Headcoach Nick Brüwer nach dem Spiel, freundete sich gleichwohl mit dem Sieg an: „Mit viel Intensität, erfolgreichen Dreipunktewürfen und mit Lautstärke kann man ein solches Spiel auch gewinnen.“

Am kommenden Wochenende treten die Giants bei der JBBL-Vertretung des USC Heidelberg an, die im Hinspiel erst dank eines guten letzten Viertels mit 68:57 geschlagen werden konnten.

Es spielten für die Bayer Giants: Ole Werker (19 Punkte), Schilo Kabongo (17), Tim Schnelle (16), Marlon Christ (15), Jug Bogdan (14), Jonas Pohle (8), Julius Kokott (7), Nikolai Kaiser (2), Lars Kremer (2), Tristan Lützenkirchen.

 

PM: Bayer Giants Leverkusen