Mit einer deutlichen Heimniederlage im Jenaer Sportgymnasium eröffnete Jenas jüngster Bundesliga-Kader am zurückliegenden Wochenende die Hauptrunde der JBBL. Die Mannschaft von Trainer Hagen Schmidt unterlag dem U16-Nachwuchs von Higherlevel Berlin mit 68:88, ging gegen die Hauptstädter trotz der Überlegenheit bei den Rebounds (57:43) am Ende nur als zweiter Sieger vom Parkett. Einmal mehr waren es die Ballverluste, die sich neben einem starken Auftaktviertel der Gäste zur entscheidenden Achillesferse der Thüringer entwickelten.

„Auch wenn es schade war, diese Begegnung mit 20 Punkten zu verlieren, war es für uns ein gutes Spiel“, sagte JBBL-Trainer Hagen Schmidt nach der Partie. „Berlin hat im Endeffekt genauso gespielt, wie wir das eigentlich wollen, das bedeutet: schnell, uneigennützig, viel im Eins-gegen-Eins agierend und wenn sich keine Optionen bieten, den besser postierten Mitspieler suchend. Auch wenn Berlin aufgrund einiger größerer Spieler physische Vorteile besaß, boten sich für uns gute Matchups. Dass die gegnerische Mannschaft all unsere Fehler konsequent bestraft hat, spricht für die Qualität der Berliner. Auch wenn das Training erste Früchte trägt, sind wir noch nicht da wo wir hinwollen, weder individuell noch als Team. Wir haben allen Spieler Einsatzzeit gegeben und kräftigt rotiert. Am Ende haben uns einmal mehr die Ballverluste ein besseres Resultat gekostet. Hier werden wir weiter an unserem Pass- und Entscheidungsverhalten arbeiten müssen. Positiv mitzunehmen bleibt, dass wir das Duell um die Rebounds gewinnen konnten. Ich denke, dass es ein Gegner war, den wir in der Rückrunde durchaus schlagen können,“ so Hagen Schmidt abschließend.

Spielfilm: 1. Viertel 11:24 – 2. Viertel 28:43 – 3. Viertel 42:64 – 4. Viertel 68:88

 

PM: Medipolis SC Jena