Während Jenas NBBL-Team am kommenden Basketball-Wochenende pausiert und erst wieder am 02. Februar 2020 mit dem Heimspiel gegen die Young Rasta Dragons in den Spielbetrieb zurückkehren wird, steht am Sonntagvormittag die JBBL-Auswahl von Science City klar im Fokus. Die Jenaer Jungs gastieren am Sonntagvormittag ab 11.00 Uhr beim TuS Lichterfelde, wollen sich in diesem Duell ihre sehr gute Ausgangsposition vor dem Start in die Playoffs erhalten und mit einem Sieg an die Saale zurückkehren. Bereits am 26. November 2019 trafen beide Clubs in Jena aufeinander. Während Science City die Partie am Ende deutlich mit 76:62 gewann, dürften die Thüringer im Rückspiel eine deutlich härtere Nuss zu knacken haben.

„Wir konnten Lichterfelde im Hinspiel der Hauptrunde schlagen, werden das Rückspiel in Berlin jedoch deutlich konzentrierter und fokussierter angehen müssen, um unsere derzeit größte Baustelle, die Ballverluste, zu minimieren. Darauf lag in den letzten Trainingseinheiten auch unser Hauptaugenmerk“, sagt Jenas JBBL-Coach Tino Stumpf nach zuletzt abenteuerlichen 48 Ballverlusten zum 70:53-Heimsieg gegen den Friedenauer TSC. „Im ersten Schlagabtausch mit TuSLi mussten die Gäste über weite Teile der Begegnung foulbedingt auf ihren Leistungsträger Elyas Mahdy verzichten. Ihn zu stoppen, wird am Sonntag eine unserer Hauptaufgaben sein. Lichterfelde spielt mit hohem Tempo, wird in erster Linie versuchen, den Korb zu attackieren und über die Penetration abzuschließen. Darauf haben wir die Jungs eingestellt und hoffen, mit einem positiven Ergebnis nach Jena zurückzukehren. Nachdem es personell erfreulicherweise keine Ausfälle zu beklagen gibt, sind die Jungs gefordert, Lichterfelde von Beginn an mit hoher Intensität zu begegnen. Wir dürfen uns im Kampf um die bestmögliche Platzierung vor den Playoffs keinen Ausrutscher erlauben. Im Fernduell mit dem Tabellenführer aus Berlin müssen wir konsequent jeden Sieg einsammeln, wenn wir ein frühes Aufeinandertreffen mit ALBA vermeiden wollen“, so Stumpf.

Science City Jena rangiert derzeit mit einer erfolgreichen 4:1-Bilanz punktgleich hinter dem mit Titelambitionen in Richtung Top4 schielenden Spitzenreiter von ALBA Berlin auf den beiden ersten Plätzen der Hauptrundengruppe. Während die Rockets aus Gotha (3:2) ihrem Thüringer Kontrahenten direkt dahinter im Nacken sitzen, geht es für die Saalestädter darum, die positive Bilanz auszubauen, um potentiellen Meisterschaftsfavoriten in den Playoffs 2020 aus dem Weg zu gehen.

 

PM: Science City Jena