Mit einem deutlichen 95:73-Erfolg gegen den U19-Nachwuchs der Rostock Seawolves endete das zurückliegende Basketball-Wochenende für die NBBL-Mannschaft von Science City Jena aus gleich zwei Gründen überaus erfreulich. Während sich der Nachwuchs-Kader von Trainer Farsin Hamzei mit dem letztendlich souveränen errungenen Sieg gegen die Hansestädter für die im November 2019 kassierte 82:59-Hinrunden-Niederlage revanchieren konnte, gelang es den jungen Thüringern parallel, sich vorzeitig für die im März 2020 startenden Playoffs zu qualifizieren.

Nachdem sich Science City Jena durch diesen richtungsweisenden Erfolg die Chance erkämpft hat, trotz des anfänglich verkorksten Saisonstarts in der Tabelle noch bis auf den 4. Platz zu klettern, verbleiben den Thüringern im Fernduell gegen Rostock zwei Begegnungen bei den AB Baskets in Berlin (01.03.2020) sowie im Heimspiel gegen den Nachwuchs der Hamburg Towers (08.03.2020), um die überaus erfolgreiche Platzierung der Vorsaison zu wiederholen. Die Junioren der Seawolves treffen an ihren beiden abschließenden Hauptrunden-Spieltagen zunächst auf Hamburg, bevor am 07. März das Gastspiel bei Liga-Primus ALBA Berlin ansteht.

Doch vor dem Fernduell stand zunächst der sportliche Schlagabtausch beider direkten Tabellennachbarn, den Science City trotz einer eher schwerfälligen ersten Hälfte gewinnen konnte. Nachdem die Ostseestädter im Auftaktviertel erfolgreich mit 24:22 in Front gegangen waren, ihren Vorsprung bis zum Kabinengang auf 44:40 ausbauen konnten, startete Science City Jena mit der zweiten Luft in das dritte Viertel. Trotz des Halbzeitrückstandes und der Bedeutung dieser Partie nun wesentlich befreiter aufspielend, drehten die jungen Thüringer das Duell schnell in ihre Richtung und enteilten bis zur 30. Minute auf 67:57. Mit dem entsprechenden Rhythmus Spiel und Tempo der Partie diktierend, ließen sich die Jenaer Youngster auch im Schlussviertel nicht mehr überraschen und brachten den kostbaren Heimsieg letztendlich auch in der Höhe verdient über die Ziellinie.

„Wir sind nicht wirklich gut ins Spiel gekommen, waren in der ersten Halbzeit nicht konsequent genug und haben uns aufgrund der Bedeutung dieser Partie viel zu lang mit uns selbst beschäftigt. Die Jungs wirkten über weite Teil der ersten Hälfte mental blockiert“, sagte Trainer Farsin Hamzei nach dem erfolgreichen Spielausgang. „Erst nach der Halbzeit sind wir besser in das Duell gekommen, haben uns von dem gedanklichen Ballast befreien können und einen guten Rhythmus gefunden. Unsere Verteidigung hat sich nach der Halbzeitpause deutlich verbessert präsentiert, wir waren bei den Rebounds griffiger und auch unsere Offensive lief wesentlich flüssiger. Diese drei Säulen bildeten letztendlich den Grundstein unseres Sieges. Nun liegen noch zwei schwere Spiele vor uns, in denen wir uns so erfolgreich wie möglich präsentieren möchten, um mit einem guten Gefühl in die Playoffs zu starten“, so Farsin Hamzei abschließend.

SCJ: Hofmann 25, Radojicic 23, Bank 10 (13 Reb.), Teichert 9, A. Linartas 9, B. Linartas 7, Mayr 6, Otto 5, Franz 1, Huster, Völcker – Walter (DNP)

 

PM: Science City Jena