Auf einem guten Weg befindet sich aktuell die U19-Auswahl von Science City Jena in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga. Das Team von Trainer Farsin Hamzei besiegte am zurückliegenden Sonntagnachmittag die Konkurrenz der Young Rasta Dragons, einer Spielgemeinschaft aus Vechta und Quakenbrück, am Ende verdient mit 91:79 und darf sich weiterhin berechtigte Hoffnung auf das Erreichen der Playoffs machen. Während die Saalestädter mit einer 4:6-Bilanz auf dem 6. Rang ihrer 8er Hauptrundengruppe liegen, die beiden letzten Mannschaften in die B-Division absteigen, sind noch vier Begegnungen zu absolvieren, in denen für Science City sowohl nach oben als auch unten noch alle Konstellationen möglich sind.

Nachdem der Kader von Coach Farsin Hamzei bereits die Hinrunden-Begegnung am 01.12.2019 knapp mit 80:74 zu seinen Gunsten entscheiden konnte, war auch im Rückspiel eine eng umkämpfte Partie erwartet worden. Entsprechend motiviert und fokussiert starteten das jungen Team der Thüringer gegen die Young Rasta Dragons aus Niedersachsen. Bereits im Startviertel sorgte Science City für Jubel auf den Tribünen des metecno court in Jena-Burgau. In Folge der starken Vorstellung im Auftaktviertel auf 29:14 enteilt, konservierten die Saalestädter bis zur Pause ihr Tempo und die Trefferquoten, um sich mit einem deutlichen 51:29-Vorsprung in die Halbzeitkabine zu verabschieden. Ungeachtet der vermeintlich vorentscheidenden Jenaer Führung sollten die Gäste jedoch noch einmal die Tür zur Aufholjagd geöffnet bekommen. Von ihrem Leistungsträger-Duo van Slooten und Aumann angeführt, hielten die Rasta Dragons bis zur 30.Minute ihren Rückstand zunächst stabil an der Borderline zur 20-Punkte-Differenz. Bis zu diesem Zeitpunkt mit mageren vier von 19 Würfen aus der Distanz die Lichter des metecno ausschießend, steigerten sich die Gäste im Schlussabschnitt erheblich. Speziell Fynn Aumann übernahm die Rolle des Scharfschützen, um sein Team mit 14 Punkten in der Schlusssequenz noch einmal in Schlagdistanz zu bringen. Bis zur 37. Minute auf 78:67 entrundet, schmolz Jenas Führung in den letzten Sekunden zwar noch einmal bis auf 84:76, näher sollten die Niedersachsen de Ausblic auf die zwei Pluspunkte jedoch nicht mehr kommen.

„Wir haben gut und konzentriert begonnen, taktisch die Trainingsinhalte gut umgesetzt und uns bis zur Halbzeit eine komfortable Führung erarbeitet. Dafür nahm nach der Pause die Konzentration ab und so haben die Dragons Punkt um Punkt aufholen können“, bilanzierte Jenas Coach Farsin Hamzei nach dem wichtigen Erfolg. „Natürlich bin ich in erster Linie froh und erleichtert über unseren verdienten Sieg, dennoch hat es mir nicht gefallen, wie wir uns in einigen Phasen der zweiten Hälfte präsentiert haben. Diese Halbzeit hat deutlich gezeigt, an welchen Stellschrauben wir in den kommenden Wochen noch justieren müssen. Mit zunehmender Spielzeit hat Vechta besser getroffen, speziell aus der Distanz und somit noch einmal verkürzen können. Neben unseren Topscorern hat mir auch der Auftritt von Oskar Franz, Max Otto sowie Nico Teichert gefallen. Die Jungs haben sich defensiv stark an den Leistungsträgern der Gäste abgearbeitet und der Mannschaft enorm geholfen. Auch Adomas Linartas hat nach seiner langfristigen Verletzung ein gutes Spiel gemacht und aus dem Stand erfolgreich in das Kollektiv einfügen können“, so Farsin Hamzei abschließend.

SCJ: Hofmann 20 (10 Reb.), Radojicic 20, Bank 16 (23 Reb.), A. Linartas 13, B. Linartas 6, Walter 6, Teichert 3, Franz 3, Otto 2, Mayr 2, Huster, Völcker

 

PM: Science City Jena