Wie schon am vorherigen Sonntag endete auch das zurückliegende Wochenende für die beiden Nachwuchs-Bundesligisten von Medipolis SC Jena mit einem Sieg und einer Niederlage. Während diesmal der U16-Kader von Coach Hagen Schmidt im Rahmen einer deutlichen 89:127-Niederlage bei den TenneT young heroes in Bayreuth chancenlos blieb, konnte sich die Jenaer U19-Auswahl von Trainer Marius Linartas beim Gastspiel in Frankfurt mit 71:61 erfolgreich durchsetzen. Beide Teams der Jenaer Nachwuchsabteilung rangieren nach dem 3. Spieltag der JBBL (U16) und NBBL (U19) in ihren Gruppen mit je zwei Siegen und einer Niederlage auf dem 3. Platz.

Spielfilm JBBL Bayreuth vs. Jena: 1. Viertel 35:24 – 2. Viertel 68:44 – 3. Viertel 98:66 – 4. Viertel 127:89

Das sagt der Coach: „Wir haben bei einem größeren und athletischeren Gegner eine verdiente Niederlage kassiert, die am Ende jedoch keinesfalls so hoch hätte ausfallen müssen. Den Unterschied hat in diesem Spiel die Intensität und Aggressivität der Bayreuther ausgemacht, die wir in diesem Duell nicht matchen konnten. Der Gegner hat uns nicht zur Entfaltung kommen lassen, war schneller, physischer, gieriger und wesentlich effektiver in seinen Aktionen,“ sagte Jenas Coach Hagen Schmidt nach der Partie. „Offensiv kann ich eigentlich gar nicht meckern, da wir bei anständigen Quoten 89 Punkten erzielt haben. Unser Hauptproblem lag stattdessen klar in der Verteidigung. Speziell die gegnerischen Fastbreaks und das stabile Box Out gegen physischere Gegner haben wir nicht in den Griff bekommen. Im Halbfeld waren unsere Close Outs nicht gut genug und die Werfer der Gastgeber, vor allem Eichbaum, haben das konsequent bestrafen können,“ so Hagen Schmidt weiter. „Dass es in Bayreuth schwer werden würde, war uns im Vorfeld durchaus bewusst. So bleibt uns am Ende nur die Rolle des Gratulanten in Richtung eines auch in dieser Höhe verdienten Gewinners, starke Mannschaft, starke Vorstellung. Aber auch Niederlagen können wertvolle Erfahrungen mit sich bringen, vor allem im Jugendbasketball. Insofern heißt es jetzt für uns, das Spiel aufzuarbeiten, anschließend abzuhaken und die Köpfe wieder freizubekommen. Schließlich wartet am 30. und 31. Oktober ein überaus anspruchsvolles Doppelspiel-Wochenende gegen Chemnitz und in Dresden“, so Hagen Schmidt.

Punkteverteilung Medipolis SC Jena – JBBL: May 19, Schmitt 15 (15 Reb.), Meinel 14, Kyriakidis 9, Schmidt 9, Grau 6 (10 Reb.), Schultz 5, Biel 4, Wieprecht 4, Freiberg 4, Rothämel, Walther


Spielfilm NBBL Frankfurt vs. Jena: 1. Viertel 12:20 – 2. Viertel 28:35 – 3. Viertel 53:59 – 4. Viertel 61:71

Das sagt der Coach: „Es war ein schwieriges Spiel und mit Blick auf unsere nicht ganz einfache Vorbereitung in der zurückliegenden Woche ein umso höher einzuschätzender Sieg,“ sagte Marius Linartas nach dem erfolgreichen Duell in Hessen. „Aufgrund einiger kranker und angeschlagener Spieler konnten wir nicht mit dem kompletten Kader anreisen. Dennoch ist es den Jungs gelungen, sich einen Vorsprung zu erspielen und diesen bis zur Halbzeit zu konservieren. Nachdem Frankfurt Punkt um Punkt verkürzt hatte und das Spiel zu kippen drohte, hat unser Team, wie schon im Sieg gegen Gießen Charakter gezeigt und einen Weg gefunden, diese Begegnung zu gewinnen. In Summe bin ich zufrieden mit dem Resultat und der Leistung der Jungs im Defensivbereich. Wir konnten Frankfurt durch unsere Verteidigung am Ende bei lediglich 61 Punkten halten. Offensiv haben wir mit Blick auf die individuelle Qualität unseres Kaders aber noch viel Arbeit vor uns,“ so Marius Linartas abschließend.

Punkteverteilung Medipolis SC Jena – NBBL: B. Linartas 31, Walter 14, A. Linartas 12, Nwokedi 7, Köhler 3, Schubert 2, J. Rothammel 2, Schwaiger, Otto, B. Rothammel, Büschel, Drinkert

 

PM: SC Medipolis Jena

Bildunterschrift: Jena (schwarze Trikots) bei seinem Gastspiel in Gießen.

Foto: Gießen 46ers