Zwei Niederlagen musste der Basketball-Nachwuchs von Medipolis SC Jena am zurückliegenden Advents-Wochenende hinnehmen. Während die U19-Auswahl gegen die Basketball-Akademie Ludwigsburg nach 40 hart umkämpften Minuten mit einer knappen 75:81-Heimniederlage das Parkett des Metecno Court verließ, unterlag das nur mit neun Spielern angereiste U16-Team von Coach Hagen Schmidt beim DBV Charlottenburg deutlich 127:63-Niederlage. Der jüngste Jenaer Bundesligist hatte bereits im Vorfeld mit zahlreichen Verletzungen und krankheitsbedingten Ausfällen zu kämpfen, zollte diesem personellen Handicap in der Hauptstadt letztendlich Tribut.

„Nachdem wir in Berlin nur mit einem dezimierten Kader antreten konnten sind wir am Ende klar unter die Räder gekommen. Uns standen lediglich neun Jungs zu Verfügung, die in Teilen auch schon am Vortag in der U15 aufgelaufen waren,“ so Hagen Schmidt nach dem Duell in Berlin. „Wie schon im letzten Spiel gegen Higherlevel Berlin waren auch die Charlottenburger athletisch überlegen, hatten physische Vorteile, die sie gegen uns konsequent genutzt haben. Unser Kader hat von Beginn an nicht mithalten können und dann potenzieren sich diese Nachteile im Spiel von Minute zu Minute. Im Spielaufbau haben einige wichtige Jungs gefehlt und nachdem wir mit 2:19 in die Begegnung gestartet waren, sind wir im restlichen Spiel komplett unter die Räder gekommen. Wir wussten, dass in der Hauptrunde ziemlich schwere Spiele auf uns zukommen werden. Auch wenn wir auf wichtige Spieler verzichten mussten, ist das Resultat enttäuschend. Wir werden jetzt versuchen, die Jungs aufzurichten und vor der nächsten Herausforderung bei ALBA Berlin an der Abstimmung arbeiten,“ so Hagen Schmidt.

Das Duell in der Sporthalle Charlottenburg war de facto bereits zum 65:29-Halbzeitstand entschieden. Nachdem sich die Berlin über eine 25:6-Führung des Auftaktviertels mit zunehmender Spielzeit in einen Rausch gespielt hatten, ging es für die 9er Rotation der Thüringer in der zweiten Hälfte dann nur noch um Schadensbegrenzung.

Ein wesentlich knapperes Spiel entwickelte sich unterdessen am 1. Adventssonntag auf dem Parkett des Metecno Court in Burgau. Im Duell mit der Porsche BBA Ludwigsburg geriet das NBBL-Team von Medipolis SC Jena nach dem Startviertel mit 22:30 in Rückstand, bevor es beim Stand von 39:46 in die Halbzeitpause ging. Während die U19 der Thüringer versuchte, sich im Verlauf der zweiten Hälfte gegen die drohende Heimniederlage zu wehren, fanden die Ludwigsburger immer wieder die passenden Antworten, um ihren Vorsprung zu verteidigen. Am Ende gelang es den Gäste ihre Führung zu konservieren und die beiden Pluspunkte verdient nach Baden-Württemberg mitzunehmen.

„Hut ab vor den Ludwigsburgern, die für ein Nachwuchsteam sowohl defensiv als auch in ihren Angriffen mit einer unglaublicher Intensität aufgetreten sind,“ sagte Interims-Coach Tino Stumpf nach der Partie. „Unabhängig von dem am Ende durchaus achtbaren Resultat war diese Begegnung für unsere Spieler eine sehr wertvolle Erfahrung, die sie für die nächsten Wochen mitnehmen werden. Die Gäste haben uns mit ihrem Tempo und ihrer Physis alles abverlangt und auch wenn unsere Jungs versucht haben sich dagegenzustemmen, ist es Ludwigsburg gelungen, in den wichtigen Phase unseren Rhythmus zu nehmen. Der Sieg der Gäste geht am Ende in Ordnung, aber auch wir werden daraus unsere Lehren ziehen können,“ so Tino Stumpf abschließend.

 

PM: Medipolis SC Jena