Der erste Doppel-Spieltag in der noch jungen JBBL-Saison ist „in den Büchern“. Während im Süden der Republik einige Partien aufgrund der Corona-Situation ausfallen mussten, nutzten andere die Gunst der Stunde, um sich mit zwei Siegen binnen 48 Stunden eine komfortable Ausgangssituation in ihren jeweiligen Vorrundengruppen zu sichern.

In der Gruppe 1 waren es die Junior Baskets Oldenburg, die am Wochenende gleich zweimal als Sieger das Parkett verließen: Samstag gab es einen 71:63-Auswärtssieg bei den Rostock Seawolves; Miles Osei Kofi steuerte 22 Punkte zum Sieg der Niedersachsen bei. Tags darauf kamen die Junior Baskets zu früher Stunde (11 Uhr) zu einem lockeren 102:53-Sieg über den Bramfelder SV; sechs Oldenburger punkteten zweistellig.

Hagen erkämpft sich zwei Siege

In der Vorrundengruppe 2 feierten gleich zwei Teams Doppelsiege: Die YOUNG RASTA DRAGONS gewannen auf heimischem Parkett mit 76:68 gegen die Uni Baskets Paderborn und hatten dabei einigen Widerstand zu brechen. Am Sonntag beim Gastspiel in Göttingen wurde es deutlicher: 77:53 hieß es am Ende für die Jungdrachen. Martin Kalu war mit 24 bzw. 32 Punkten jeweils Topscorer in der Mannschaft von Drachen-Coach Hanno Stein. Auch die Phoenix Hagen Youngsters hatten in dieser Gruppe doppelten Grund zum jubeln: Ihrem 85:79-Sieg in Münster ließen die Westfalen tags darauf einen 90:82-Erfolg über die Metropol YoungStars folgen. Jordan Iloanya war mit insgesamt 44 Punkten Hagens bester Scorer am Wochenende.

Auch in Gruppe 3 gab es zwei Teams, die je zwei Siege feiern konnten: DBV Charlottenburg setzte sich sowohl in Friedenau (68:54) als auch gegen Braunschweig (72:38). durch. Der TuS Lichterfelde feierte derweil Siege gegen Higherlevel Berlin (97:51) und Bernau-Berlin (75:71). Charlottenburg ist weiter ungeschlagen, Lichterfeldes Bilanz lautet 2:1.

Jenas Büschel mit Double-Double

In Gruppe 4 hielt sich das U16-Team von Science City Jena am Wochenende schadlos: In Dresden gab es am Samstag einen souveränen 92:64-Erfolg, zu dem Ludwig Büschel ein lupenreines Double-Double beitrug (22 Punkte, 16 Rebounds). Am Sonntag bezwangen die Jenaer zu Hause Chemnitz ebenfalls deutlich mit 96:71, diesmal avancierte Paul Luis Schwabe mit 25 Zählern zum Topscorer für die Gastgeber. 

In der Vorrundengruppe 5 setzte sich das Team Südhessen mit zwei Siegen an die Tabellenspitze. Am Samstagnachmittag dominierten die Südhessen die Gäste aus Leverkusen und siegten mit 93:73. Fast ein Drittel der Punkte steuerte Athanasios Ziliaskopoulos bei, der auf 29 Zähler (und 18 Rebounds) für die Gastgeber kam. Ein lockerer Aufgalopp war für die Südhessen dann einen Tag später der Auftritt bei den Young Gladiators Trier, wo man mit 90:46 gewann. In den Vierteln eins und vier erlaubten die Gäste den Hausherren nur jeweils neun Punkte.

In Gruppe 6 war der USC Heidelberg das Team des Wochenendes: Samstag gewannen die Universitätsstädter bei den Rhein-Neckar Metropolitans (79:51), am Sonntag folgte ein 84:73-Erfolg gegen die Spielgemeinschaft von Eintracht Frankfurt und FRAPORT SKYLINERS. Julian Rothmann spielte bei Heidelberg 40 Minuten durch und nutzte diesen reichlichen Auslauf zu 28 Punkten, acht Rebounds, fünf Assists und drei Steals.

Crailsheims Ukaj mit 50 Punkten

Besonders corona-gebeutelt war am Wochenende die Vorrundengruppe 7, wo vier der sechs angesetzten Partien abgesagt werden mussten. Gespielt wurde in Crailsheim und Kirchheim, wo sich jeweils die Gastgeber gegen Tübingen (86:50) und Crailsheim (73:67) durchsetzten. Selbst 50 Punkte des überragenden Jon Ukaj nutzten die Crailsheimern in der Partie in Kirchheim nichts. Beim Sieg der Merlins gegen Tübingen kam der Point Guard auf 21 Punkte.

In Gruppe 8 ist TS Jahn München (Foto) das Team der Stunde. Im prestigeträchtigen Duell mit dem Stadtrivalen FC Bayern gewann Jahn auch dank 28 Punkten (4/8 Dreier, in 29 Minuten Spielzeit) von Kyle Varner mit 77:56. Ihr perfektes Wochenende rundete die TS dann Sonntag mit einem locker-leichten 102:61-Sieg gegen die IBA München ab.

Sechsmal 100 Punkte und mehr

In sechs Spielen am Wochenende wurde die 100-Punkte-Marke geknackt. Den Vogel schossen dabei die Hamburg Towers ab, die die Eisbären Bremerhaven mit einer 154:54-Packung zurück an die Nordseeküste schickten. Sage und schreibe acht Towers-Akteure landeten dabei in Double-Figures. Neben den bereits erwähnten klaren Siegen von Oldenburg (102:52 gegen Bramfeld) und TS Jahn München (102:61 gegen IBAM) kam ALBA BERLIN zu einem 112:57-Erfolg bei Higherlevel Berlin. Jeweils 100 Punkte erzielten die MBA (100:71 gegen Bayreuth) und die OrangeAcademy (100:85 gegen bba Augsburg).

Hier geht es zu einer Übersicht aller Partien am Wochenende und den Tabellenkonstellationen

 

PM: NBBL gGmbH / JF