Der erste der sechs Vorrundenspieltage bot bereits einiges an Spannung und Dramatik. Im Review blicken wir genauer auf drei ausgewählte Spiele des Auftaktspieltags.

Bramfelder SV – Hamburg Towers 63:64 (Vorrundengruppe 1)

Bereits am Freitag um 18 Uhr kam es zum ersten Duell der neuen JBBL-Saison. In der Vorrundengruppe 1 standen sich im Stadtderby der Bramfelder SV sowie die Hamburg Towers gegenüber. Dabei entwickelte sich von Beginn an ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Mit 32:28 für das Heimteam ging es in die Halbzeitpause. Doch die Towers fanden im Anschluss besser in die Partie und konnten sich letztlich knapp mit 64:63 durchsetzen. Auffälligste Akteure auf Seiten der Towers waren Point Guard Justus Waller mit 14 Punkten, fünf Rebounds und vier Steals sowie Flügelspieler Simonas Paukste, der mit zwölf Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double verzeichnen konnte. Auf Seiten der Bramsfelder drückte vor allem der zwei Meter große Power Forward Leo Naumawitsch mit 15 Punkten, zehn Rebounds und drei Blocks dem Spiel seinen Stempel auf.

Für den Bramsfelder SV bedeutet dies den ersten Rückschlag im Kampf um die Play-Offs, die Head-Coach Anastasios Reizoglu, vor der Saison als klares Ziel ausgegeben hatte. Die Towers konnten mit dem Auswärtssieg hingegen einen Saisonstart nach Maß  hinlegen. Während die Towers am kommenden Wochenende spielfrei haben und erst am 22.10. den SC Rist Wedel zum nächsten Derby empfangen, geht es für Reizoglus Team direkt intensiv weiter. Am 19.10. gastiert der SV in Bremerhaven, währen man nur einen Tag später die Rostock Seawolves Youngsters empfängt.

 

USC Heidelberg – Eintracht Frankfurt / FRAPORT SKYLINERS 70:58 (Vorrundengruppe 6)

Nicht ganz so spannend gestaltete sich der Auftakt in der Vorrundengruppe 6. Dank eines starken zweiten Viertels, das mit 26:10 gewonnen wurde, konnte sich der USC Heidelberg mit 70:58 gegen die Gäste aus Frankfurt durchsetzen. In den restlichen drei Viertel bot sich den Zuschauern jedoch ein Spiel auf Augenhöhe, mit leichten Vorteilen auf Seiten der Hessen. Entscheiden verkürzen konnte das Frankfurter Team jedoch nicht mehr. Vor allem Samuel Schally stellte die Skyliners mit 24 Punkten und sechs Rebounds dabei immer wieder vor große Probleme. Unterstützung erhielt Schally vor allem von Linus Ihle, der mit 19 Punkten, sieben Rebounds und fünf Assists ebenfalls imposante Statistiken auflegen konnte. Auf Seiten der Gäste war das Scoring etwas ausgeglichener: Insgesamt vier Spieler konnten mindestens neun Punkte erzielen, erfolgreichster Werfer war Enes Jugo mit zwölf Punkten.

Zeit zum Ausruhen haben beide Teams dabei kaum. Für den USC Heidelberg geht es am kommenden Doppelspieltag erst zur s.Oliver Würzburg Akademie, die ihr Auftaktspiel in Speyer deutlich für sich entscheiden konnten, ehe man einen Tag später selber Morgenstern BIS Baskets aus Speyer empfängt. Für Frankfurt hingegen steht erst ein Heimspiel gegen die Brose Bamberg / Regnitztal Baskets an, gefolgt von einem Gastspiel beim Team Südhessen.

 

Porsche BBA Ludwigsburg – TEAM URSPRING 51:59 (Vorrundengruppe 7)

Eine sehr defensiv geprägte Partie bot sich den Zuschauern in der Ludwigsburger Rundsporthalle. Mit der Porsche BBA Ludwigsburg und dem TEAM URSPRING standen sich zwei der renommiertesten Standorte im Nachwuchsbasketball der vergangenen Jahre gegenüber. Beide Coaches hatten sich im Vorfeld der Saison dabei mit den Saisonzielen eher zurückgehalten. Die Entwicklung der Spieler hat in beiden Programmen eine höhere Bedeutung, als Platzierungen. Nichts desto trotz, dürften beide Teams zum Favoritenkreis zählen.

Dabei gelang es dem TEAM URSPRING von Beginn an, sich einen leichten Vorsprung zu erspielen. Mit einem Vorsprung von neun Punkten (32:23) ging es für das Team von Headcoach Oliver Heptner in die Halbzeitpause. Die Porsche BBA konnte die zweite Halbzeit zwar offen gestalten, entscheidend verkürzen konnte das Team von Ross Jorgusen jedoch nicht mehr, sodass der Sieg in einem umkämpften Auftaktspiel an die Gäste aus Ehingen ging. Entscheidenden Anteil daran hatte vor allem David Dostal mit 13 Punkten und 14 Rebounds in gerade einmal 16 Minuten sowie Louis Roth, der sich ebenfalls für 13 Punkte verantwortlich zeigte. Auf Ludwigsburger Seite trafen Ruben Ritter (13 Punkte) und Nick Stöckle (12) am besten.

Während Ludwigsburg am kommenden Wochenende lediglich bei den Zuffenhausen 89ers antreten muss, steht für Urspring ein Doppelspieltag auf dem Programm. Am Samstag empfängt man ebenfalls die 89ers, die in ihrem Auftaktspiel gegen ratiopharm ulm deutlich unterlagen, ehe man am Sonntag bei den PS Karlsruhe Lions gastiert.