Es wurde wieder nichts mit dem ersten Hauptrundensieg für den amtierenden JBBL-Champion FC Bayerrn München: Im Heimspiel gegen den Stadtrivalen TS Jahn setzte es eine bittere 83:86-Niederlage. Nach zehn Minuten lagen die Hausherren bereits mit 17:34 zurück und fanden überhaupt kein Mittel, die Offensive des TS Jahn zu stoppen. Insbesondere Tin Udovicic präsentierte sich in blendender Spiellaune, erzielte insgesamt 23 Zähler und verteilte sieben Assists. Er und sein Team überstanden auch den Comeback-Versuch der Bayern im dritten Viertel, das die Gastgeber mit 27:17 für sich entschieden. Am Ende hatten die Gäste glücklich, aber nicht unverdient knapp die Nase vorn. Die Jahn’ler haben in der Tabelle somit nach Pluspunkten mit Spitzenreiter ratiopharm ulm gleichgezogen, der Meister ziert mit sechs Niederlagen aus sechs Spielen das Tabellenende.

Stichwort Spiellaune: Mit diesem Begriff lässt sich wohl auch am besten die Leistung der YOUNG RASTA DRAGONS bezeichnen, die den bedauernswerten Rostock Seawolves Youngsters am Wochenende sage und schreibe 129 Punkte einschenkten. Rostock kam 49 Zähler, davon nur 17 nach dem Seitenwechsel. Sechs „Rastaner“ schafften eine zweistellige Punkteausbeute, Topscorer waren Justin Onyejiaka (27) und Emilijus Peleda (25).

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Die Young Gladiators Trier steuern weiter auf die Playoffs zu: Bei den RheinStars Köln feierten sie mit dem klaren 87:72 den siebten Sieg in der Relegationsgruppe 3 und führen die Tabelle vor Leverkusen und Mainz (jeweils 6/3) an. In der Domstadt legten die Trierer im dritten Viertel den Grundstein zum Sieg, welches mit 29:16 klar an die Gäste ging. Kölns Lars Brodisch war mit 26 Zählern Topscorer der Partie, aber Trier hatte in Person von Max Hessz (23) und Marian Gauchel (21) gleich zwei Spieler, die die 20-Punkte-Marke knackten.

Zweiter Gewinner des Spieltags war ASC Theresianum Mainz, das mit dem 73:66-Heimsieg gegen den Tabellennachbarn Leverkusen seine Ambitionen auf die Playoffs (die Erst- und Zweitplatzierten jeder Relegationsgruppe qualifizieren sich für die Playoffs) untermauert. In einer engen Partie gab am Ende die bessere Defensive der Mainzer den Ausschlag, die nun nach Punkten mit Leverkusen gleichgezogen haben.

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PM: NBBL gGmbH / JF