Während die besten vier U19-Mannschaften für das TOP4 am 21./22. Mai in Frankfurt seit vergangenem Wochenende schon feststehen, kämpfen acht JBBL-Teams noch um die Teilnahme an der Endrunde. Rostock, Metropol, Frankfurt und Ulm sind hier im Vorteil: Sie führen in ihren jeweiligen Serien mit 1:0. Spiel zwei steht an diesem Wochenende auf dem Programm.

Für den größten „Upset“ der Playoffs könnten die ROSTOCK SEAWOLVES sorgen: Sie haben das erste Spiel beim großen Favoriten ALBA BERLIN mit 100:90 gewonnen und können nun den TOP4-Einzug in eigener Halle perfekt machen. Berlin will die Serie möglichst zurück in die Hauptstadt schicken, um in einem Spiel drei die Endrunde zu erreichen. Für die Albatrosse muss es darum gehen, die Wirkungskreise von Roy Krupnikas (Foto, blaues Trikot) einzuschränken: Der Guard erzielte in Spiel eins sagenhafte 55 Punkte und ist mehr als die halbe Lebensversicherung der Seawolves. Tipoff im Trainingszentrum Bargeshagen ist am Sonntag um 14 Uhr.

Eine Stunde früher erfolgt der erste Sprungball zwischen den Baskets Juniors Oldenburg und den Metropol YoungStars. Die Ruhrgebietler hatten Spiel eins knapp mit 84:81 für sich entschieden, Oldenburg will die Serie nun verlängern. Bei den Niedersachsen muss der Supporting Cast stärke auftrumpfen; im ersten Vergleich haben nur Tre Paulding (21), Sohn der Oldenburger Legende Rickey Paulding, und Miran Evin (17) zweistellig gepunktet. sporttotal.tv überträgt die Partie am Sonntag im Livestream.

Im Süden kämpft die Spielgemeinschaft von Eintracht Frankfurt und FRAPORT SKYLINERS um „ihr“ TOP4 in heimischer Halle. Dafür muss ein zweiter Sieg gegen die PS Karlsruhe LIONS her, am liebsten schon am Sonntag in Baden. Die Löwen rechnen sich jedoch gute Chancen aus, haben sie den ersten Vergleich doch nur mit sechs Punkten Differenz verloren. In der zweiten Serie im Süden will sich Brose Bamberg/Regnitztal Baskets für die 94:115-Niederlage bei ratiopharm ulm in Spiel eins revanchieren. Wenn Eric Reibe allerdings wieder so in Spiellaune ist wie im ersten Vergleich, wird’s für Bamberg schwer: Der Ulmer Center kam vor Wochenfrist auf 29 Punkte (63 Prozent Wurfquote), zwölf Rebounds und einen Effektivitätsindex von 36. 

Die Playoff-Paarungen im Überblick

 

JBBL Playdowns: Wer steigt ab, wer rettet sich?

Spiel drei muss in der Serie zwischen dem ACT Kassel und den Sharks Hamburg die Entscheidung über den dritten Absteiger im Norden neben Bremerhaven und Hagen bringen. Beide gewannen bisher jeweils ihr Heimspiel, das Entscheidungsspiel findet wieder in Hamburg statt. „Do or die“ heißt es auch für Speyer und Stuttgart: Auch in dieser Serie steht es 1:1, Spiel drei findet bei der SG SEK statt. Das zweite Spiel steht am Wochenende in der Serie zwischen den Young Gladiators Trier und der bba Augsburg auf dem Programm. Trier hatte sein Heimspiel mit 83:45 gewonnen und geht nun als klarer Favorit auf den Klassenerhalt in die zweite Partie. Als Absteiger im Süden steht bereits der Nürnberger BC fest, der ASC THERESIANUM Mainz ist gerettet.

Die Playdown-Paarungen im Überblick

 

PM: NBBL gGmbH / JF

Foto: Thomas Käckenmeister / ROSTOCK SEAWOLVES