Keine Sensation, aber doch eine faustdicke Überraschung gelang den ROSTOCK SEAWOLVES im letzten JBBL-Spiel vor dem TOP4: Die Hansestädter gewannen das entscheidende dritte Spiel in der Viertelfinalserie gegen ALBA BERLIN mit 75:65 und ziehen somit als letztes Team in die TOP4-Endrunde in Frankfurt (21/22. Mai) ein.

Die Berliner konnten ihren Heimvorteil wie schon im ersten Spiel der Serie nicht nutzen, obwohl sie einen guten Start hinlegten und nach zehn Minuten mit 14:9 führten. Danach übernahmen jedoch die Seawolves, angeführt von ihrem Topscorer Roy Krupnikas (22 Punkte), das Kommando: Sie entschieden die Viertel zwei, drei und vier für sich und  verdarben dem Favoriten aus der Hauptstadt die TOP4-Party, denn ALBA war einer der Favoriten auf den Einzug in die Endrunde. Rostock vertraute auf eine kleine Rotation von sechs Akteuren, Krupnikas (38 Minuten) und Mika Freitag (40) spielten (fast) durch. ALBA leistete sich 21 Ballverluste, was ein Schlüssel zum Sieg für die Rostocker war. 

Die Seawolves treffen im TOP4-Halbfinale am 21. Mai auf Gastgeber Eintracht Frankfurt / FRAPORT SKYLINERS, das zweite Halbfinale bestreiten ratiopharm ulm und die Metropol YoungStars.

Das Scouting im Überblick

 

PM: NBBL gGmbH / JF