Das Jahr 2020 startet im Berliner JBBL-Lokalderby mit einer handfesten Überraschung: Der Friedenauer TSC setzt sich in der Hauptrunde 2 gegen ALBA BERLIN durch.

Friedenau präsentierte sich von Beginn an unerschrocken. Doch trotz schneller Punkte und einer Führung war zunächst gegen ALBAs Klasse kein Durchkommen. Das erste Viertel verlor der Friedenauer TSC entsprechend mit 34:22. Doch im zweiten (20:17) und dritten Viertel (13:17) zeigte Friedenau, dass es sich dem starken Lokalrivalen keineswegs kampflos ergeben wollte. Über sehr viel Arbeit, offensiv und defensiv, machte man ALBA das Spiel schwer. Mit „nur” 13 Punkten Führung ging ALBA BERLIN schließlich in das letzte Spielviertel. Friedenau startete mit großer Energie in die letzten zehn Minuten, kämpfte um jeden Ball und um jeden Korberfolg. Vier Minuten vor dem Schlusspfiff dann die kleine Sensation: Nach einem 23:9-Lauf war bei 78:77 Punkten die erste Führung da! Dank einer enormen Arbeitsleistung und einem 36:18-Ergebnis im letzten Viertel konnte sich der Friedenauer TSC am Ende mit 91:86 Punkten gegen ALBA BERLIN behaupten und bescherte dem großen Favoriten somit die die erste Niederlage dieser JBBL-Saison. Das Rennen um die vorderen Plätze in Hauptrunde 2 ist damit wieder ein wenig offener.

„Wir haben heute zu keinem Zeitpunkt aufgehört an uns zu glauben. Das war sehr wichtig. In der Vorrunde haben wir gegen ALBA sehr gut gespielt, drei Viertel lang geführt und Basketball zelebriert, um am Ende uns rein gar nichts davon kaufen zu können. Heute war es genau andersherum. Wir lagen lange zurück, haben uns aber mit Energie, Leidenschaft und Wille zurück gekämpft ins Spiel. Unsere unnachlässige Defense und unser variables Positionsspiel waren letztlich der Schlüssel zum Erfolg“, so Headcoach Nick Mynter.

Friedenau trifft auswärts als nächstes auf Science City Jena und ALBA muss das nächste Lokalderby beim TuS Lichterfelde bestreiten.

 

PM: Friedenauer TSC