Nachwuchs und Jugend Basketball Bundesliga

Basketball im Kopf: Was machen eigentlich Sportpsychologen?

Die Professionalisierung im Nachwuchsbasketball nimmt seit Gründung der NBBL immer weiter zu. Die Vereine beschäftigen mehrere hauptamtliche Trainer, zum Teil auch Athletiktrainer. Einige Programme setzen auch auf die Dienste von Sportpsychologen. Wir blicken auf ihre Arbeit im Nachwuchsbasketball.

Manchmal werden sie noch etwas kritisch beäugt. Sie beschäftigen sich von Berufs wegen mit etwas, das man kaum sehen (aber indirekt erkennen) kann, der menschlichen Psyche. Ihr Erfolg ist deshalb schwer zu messen. Trotzdem arbeiten Sportvereine verstärkt mit Sportpsychologen zusammen, auch im deutschen Basketball. Dabei bringen sie neue Perspektiven in die Arbeit der Clubs ein und können somit insbesondere im Nachwuchsbereich einen bedeutenden Beitrag leisten.

Aus diesem Grund wollen wir heute einen näheren Blick auf dieses Thema werfen und haben mit zwei Vertretern gesprochen, die verschiedene Ausbildungswege gegangen sind und unterschiedliche Herangehensweisen haben, aber doch täglich mit Sportpsychologie zu tun haben.

Sportpsychologe Moritz Hirmke arbeitet seit vier Jahren bei Brose Bamberg. Der 27-Jährige hat ein Bachelor- und Masterstudium der Psychologie an der Universität Bamberg absolviert. In einem Praxisjahr in der sportpsychologischen Abteilung des Nachwuchsleistungszentrums des Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen konnte er erfahren, wie professionelle sportpsychologische Betreuung im Leistungssport umgesetzt werden kann. Im Bamberger Nachwuchsprogramm unterstützt er die Teams von der U14 bis zur ProA.

Johannes Wunder arbeitet als Trainer beim BBC Coburg und lässt da die Sportpsychologie in seine Arbeit einfließen. Vorher war Wunder für Science City Jena aktiv und hat parallel seinen Abschluss in Sportwissenschaften mit Schwerpunkt Sportpsychologie gemacht. Er bringt gleich auf den Punkt, was die Psychologie beitragen kann: „Die Psyche kann den Ausschlag geben über Sieg oder Niederlage. Der Körper wird bei den Leistungssportlern schon sehr intensiv trainiert, während die Psyche noch großes Potenzial birgt.“

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Moritz Hirmke: „In meiner Arbeit geht es vor allem darum, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Jeder kann selbst für sich entscheiden, ob er mit mir Zusammenarbeiten möchte oder nicht. Alle Gesprächsinhalte werden von mir absolut vertraulich behandelt. Den Hauptteil meiner Arbeit macht dabei die individuelle Arbeit mit den Spielern aus. Auch mit den Teams als Ganzes arbeite ich zusammen. Dabei kann meine Aufgabe darin bestehen, einen Kommunikationsprozess innerhalb der Mannschaft über Rollen, Ziele und kollektive Identität zu begleiten, oder psychologische Kompetenzen zu vermitteln. Um eine gute Beziehung zu Spielern, Trainern und dem gesamten Team aufbauen zu können, ist es für mich wichtig, im Trainings- und Spielalltag vor Ort zu sein.
Ich versuche auch, unsere Trainer durch mein Feedback und gemeinsame Reflexionsrunden zu unterstützen. Unter anderem sprechen wir dann über Teams, einzelne Spieler und deren Entwicklungsmöglichkeiten, aber auch über die Ansprache ans Team im Training oder vor Spielen. Auch die Trainings- und Übungsgestaltung reflektieren wir gemeinsam, also z.B. wie verschiedene Übungen im Training gestaltet werden können, sodass die Spieler möglichst viel mitnehmen.
Zusätzlich bringe ich mich im Verein bei Dingen ein, die man als Organisationsentwicklung bezeichnen kann, da gestalte ich beispielsweise gemeinsame Workshops mit Trainern und Betreuern.“

Johannes Wunder ist Co-Trainer der Herrenmannschaft des BBC Coburg und bringt dabei in verschiedenen Bereichen sportpsychologische Themen ein. So arbeitet er häufiger mit dem ganzen Team zusammen, lässt seine Kenntnisse ins Mannschaftstraining einfließen.
Zusätzlich ist er Ansprechpartner für alle Spieler, Nachwuchstrainer und Eltern.
„Die Spieler kommen mit ganz verschiedenen Themen auf mich zu. Häufige Probleme sind zum Beispiel der Umgang mit Druck, langes Nachhängen bei Fehlern, und private Probleme, die belasten und sich deshalb auch auf den Sport auswirken. Daran arbeiten wir dann.“

Psychologen, Berater, Mental Coaches – wer kann was?

Die verschiedenen Berufsbezeichnungen sind noch etwas unübersichtlich: (Sport-)Psychologe darf sich nur nennen, wer Psychologie studiert hat. Das trifft auf Moritz Hirmke zu; über sieben Jahre hat er Psychologie studiert und den Masterabschluss erworben, nun beginnt er eine Promotion.

Wer – wie Johannes Wunder – Sportwissenschaften mit Schwerpunkt Sportpsychologie studiert hat, kann sich Sportpsychologischer Berater nennen. Die Bezeichnung Mentaltrainer ist nicht geschützt, so kann sich jeder nennen, auch ohne entsprechende Ausbildung. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, wie Wunder erklärt, birgt aber Risiken: „Wir arbeiten nur mit wissenschaftlich fundierten Methoden, und so machen es die meisten Kollegen. Es gibt aber Leute, die ins Esoterische abdriften. Viele Menschen kennen den Unterschied bei den Berufsbildern nicht. Wenn da dann jemand schlechte Erfahrungen macht, ist das für den Berufsstand natürlich schwierig“, so Wunder.

Besonderheiten im Nachwuchsbereich

Wunder: „Je älter man wird, desto mehr Erfahrung hat man schon mit Problembewältigung.
Bei Jugendlichen arbeiten wir also daran. Welche Strategien gibt es, um alltägliche Probleme besser zu lösen, sodass da Belastung rausgenommen wird und der Druck geringer wird.“

Hirmke: „Im Nachwuchsbereich kommt es sehr stark auf langfristige Entwicklungsprozesse an. Der kurzfristige Erfolg in Form von Siegen und Titeln sollte deshalb nicht unbedingt an erster Stelle stehen. Wenn man nur darauf setzt, verpasst man vielleicht eine wichtige Lernchance für die Nachwuchsspieler. Um eine Umgebung des Lernens zu schaffen, kann es auch sinnvoll sein, Jugendliche gezielt und aktiv vor Hindernisse zu stellen, anstatt ihnen immer die direkte Lösung auf dem Tablett zu servieren. Bei erwachsenen Profisportlern geht es dagegen vor allem darum, auf den Punkt und konstant seine Leistung abzuliefern.“

Gerade im Nachwuchsbasketball hat die Sportpsychologie den Anspruch, den Spielern nicht nur auf dem Feld zu helfen.

Wunder: „Im Fußball ist die Durchlässigkeit vom Nachwuchszentrum zur Bundesliga bei unter 1 Prozent. Im Basketball ist die Quote wohl etwas höher, aber auch hier gilt: Ein Großteil, den wir ausbilden, bilden wir nicht für den Spitzensport aus. Und dann sollte man den Menschen dahinter nicht vergessen. Angefangen bei U14 bis zur NBBL, allein das sind ja schon sechs Jahre, in denen der Jugendliche auch was verpasst, weil der Leistungssport viel Zeit in Anspruch nimmt. Dann habe ich als Verein auch die Verantwortung gegenüber dem Menschen, der da im Verein ist und für uns spielt und sechs Jahres seines Lebens investiert.“

Der Umgang mit Druck und Problemen, den Sportler erlernen können, hilft auch im Leben außerhalb des Sports immens. Wer lernt auf dem Feld fokussiert zu sein und gute Entscheidungen zu treffen, wird auch im späteren Berufsleben davon profitieren.

Ganz konkret: Wie helfen Sportpsychologen?

Wenn es ein Problem gibt, ist nicht unbedingt die naheliegende Lösung die beste.
Moritz Hirmke versucht, den Problemen auf den Grund zu gehen: „Ein Spieler kam mit dem Anliegen zu mir, dass er – nicht in Trainings, jedoch in Spielen – seine 1-gegen-0-Layups regelmäßig zu verlegen schien. Da könnte es naheliegend scheinen, an der Konzentrationsfähigkeit des Spielers zu arbeiten und entsprechende Trainings durchzuführen. Da es meiner Meinung nach jedoch wichtig ist, immer den individuellen Kontext des Sportlers zu betrachten, haben wir stattdessen weiter über die entsprechenden Situationen gesprochen, sodass der Spieler für sich eine andere Ursache identifiziert hat. Er beschrieb, dass er in dem Moment des Layups eine diffuse Angst bei sich wahrnahm. Er hatte Angst, vom Trainer zusammengefaltet zu werden, falls er den Korbleger verlegen sollte. Und da er gerade beim 1-gegen-0-Layup nicht durch andere Dinge wie Gegenspieler abgelenkt ist, konnte er sich mit solchen sogenannten dysfunktionalen Gedanken beschäftigen. Das führte dazu, dass er wegen seiner Angst – vereinfacht ausgedrückt – zu verkrampfen begann. Paralyse durch Analyse könnte man das dann nennen. Reines Konzentrationstraining, quasi ein Rumhantieren am Symptom, hätte das Problem wahrscheinlich nicht gelöst.
Aufgrund dessen sind wir dann näher auf seine Beziehung und Gedanken bezüglich des Trainers eingegangen. In diesem individuellen Fall half dem Spieler, zu lernen, die Situation zu „reframen“, also seine Einstellung und damit auch Gedanken gegenüber dem Ganzen zu verändern. Genauso individuell wie das Anliegen sind auch die Maßnahmen, die ich dann ergreife, um den Spieler zu unterstützen. Die meiste Arbeit findet allerdings im gemeinsamen Gespräch statt.“

Auch in anderen Situationen können Sportpsychologen helfen. Was tun, wenn beim entscheidenden Freiwurf in der letzten Sekunde die Hand zittert?

Hirmke: „Auch das ist wieder sehr individuell. Hilfreich könnte sein, sich ein Ritual zu suchen, das du immer wieder abrufst und das dir Sicherheit gibt. Achte auf das Gefühl des Balls, auf deine Atmung oder gib dir im Kopf selbst Instruktionen zum Bewegungsablauf. Denn die Ressourcen für die eigene Aufmerksamkeit sind begrenzt. Und wenn ich diese auf bestimmte Dinge lenke, dann kann ich gar nicht mehr darauf achten, was passieren kann, wenn ich verwerfe, oder was die Zuschauer denken. Außerdem gibt es Studien, die zeigen, dass Achtsamkeitsübungen die Freiwurfquote verbessern können. Entsprechende Übungen kann man einfach und effektiv in seinen Alltag integrieren.“

Wunder: „Als konkrete Methoden würde ich zum einen im Entspannungsbereich arbeiten.
Dann nutze ich gerne die Progressive Muskelentspannung, eine sehr physische Entspannungsmethode, die aber auch kurzfristig angewandt werden kann, die nachweislich eine Regulation von Angst und Stress hervorruft, sowohl im Alltag als auch im Sport. Wenn man gelernt hat, an der Freiwurflinie innerhalb von 10 bis 20 Sekunden zu entspannen, den Puls senken, dann geht die Angst zurück und fällt der Druck ab.

Ein anderes ganz probates Mittel ist Visualisieren. Die Situation mit dem Spieler vorab recht praxisnah durchzugehen, sodass er sich im Kopf abrufen kann, wie er sich fühle in der Situation. Viele Sportler erschrecken und dann ist der Freiwurf eine gefühlt unüberwindbare Aufgabe. Wenn man die Situation schon kennt, ist der Druck nicht mehr so hoch.“

Was sagen die Clubs?

Wer Yassin Idbihi hört, fragt sich, warum nicht längst unzählige Sportpsychologen im deutschen Nachwuchsbasketball unterwegs sind. Der sportliche Leiter des Nachwuchsprogramms von Brose Bamberg schwört auf seinen Sportpsychologen und kann das gut begründen:

„Wir haben hier mit Kindern zu tun. Die Eltern vertrauen uns, sie schicken ihre 15-, 16-jährigen Kinder zu uns. Zum Teil kommen die Spieler aus dem Ausland und haben natürlich mit Heimweh zu kämpfen. Und auf den Kindern lastet ein großer Druck, man muss liefern, man muss perfekt spielen. Da ist es wichtig, dass die Eltern wissen, dass die Kinder auch psychologisch betreut werden. Es ist schon kein ganz normales Leben, was die Spieler in einem Nachwuchsprogramm haben.
Ich kenne das selbst aus meiner Jugend. Ich bin mit 15 nach Deutschland gekommen, und ich hatte in den ersten zwei, drei Jahren schon extrem viele Probleme, mich hier an das neue Land zu gewöhnen und mich anzupassen. Da ist das schon wichtig, dass jemand da ist, der als Ansprechpartner dient.“

Und das, obwohl es nicht ganz leicht messbar ist, welchen Einfluss der Psychologe wirklich hat. „Wir wissen normalerweise gar nicht, wann Moritz mit wem alleine spricht“, sagt Idbihi. „Das ist auch sehr wichtig, weil die Spieler ihm vertrauen können müssen. Was zwischen ihm und den Spielern passiert, ist das Geheimnis in der Spieler-Psychologe-Beziehung.
Aber man merkt schon, dass es den Spielern hilft, und die Beziehung gut ist, da sie zum Beispiel häufig nach dem Spiel auf ihn zugehen und mit ihm reden, oder dass sie mal einen Kaffee mit ihm trinken.“

Noch gibt es allerdings kaum feste Stellen für Sportpsychologen: Neben ALBA BERLIN ist Brose Bamberg aktuell der einzige BBL-Club, der einen Sportpsychologen dauerhaft im Verein beschäftigt.

Tabuthema Mental Health

Kevin Love hat das Thema vor einigen Monaten in den Fokus gerückt, auch Per Mertesacker ist damit an die Öffentlichkeit gegangen: Profisportler sind – wie alle Menschen – von psychischen Problemen betroffen. Der große Druck im Sport kann das Auftreten von Depressionen und Angststörungen begünstigen. Darüber gesprochen wird immer noch wenig, viele Athleten wollen keine Schwäche zeigen.

Diese Themen spielen daher auch für die Experten eine Rolle. Wunder: „Grundsätzlich sehen wir uns eher im präventiven Bereich. Wir wollen es gar nicht so weit kommen lassen, deshalb arbeiten wir daran, wie man mit dem Druck umgehen kann. Wenn Probleme aber schlimmer werden, dann gibt es dafür Fachleute, die das therapieren können.“

Moritz Hirmke pflichtet bei: „Das Thema ist extrem wichtig. Belastungen und Drucksituationen, extrem volle Terminpläne, und immens hohe Erwartungen von vielen Seiten: Da kann schon eine Menge auf einen noch sehr jungen und in seiner Persönlichkeit noch nicht so stabilen Menschen einprasseln.

Deshalb müssen wir das Wohlbefinden der Spieler, aber auch der Trainer immer im Blick haben! Die meisten Sportpsychologen und ich einbezogen sind jedoch keine ausgebildeten Psychotherapeuten, also wir behandeln keine psychischen Krankheiten. Ich kann Anzeichen erkennen, kenne die Risikofaktoren. Ich muss jedoch wissen, wo meine Kompetenzen enden. Wir haben in Bamberg eine Kooperation mit einem niedergelassenen und sehr erfahrenen Psychotherapeuten. Wenn ich den Verdacht habe, dass eine Therapie notwendig sein könnte, besprechen wir uns und treffen eine Entscheidung. Trotz der aktuell immens langen Wartezeiten für Patienten, haben wir abgemacht, dass ich akute Notfälle jederzeit zu ihm schicken kann.“

Psychologen im Nachwuchsbasketball – was bringt die Zukunft?

Nicht nur die Äußerungen von Yassin Idbihi lassen darauf schließen, dass es zukünftig immer mehr Psychologen im Basketball geben wird.
Auch die Fachleute selbst haben eine klare Meinung dazu, ob ambitionierten Clubs sich Unterstützung im Bereich Sportpsychologie suchen sollten:
„Nicht jeder Sportler oder jeder Trainer braucht unbedingt einen Sportpsychologen. Aber jeder kann davon profitieren! Und manche brauchen auch wirklich die Unterstützung in einem bestimmten Bereich“, so Hirmke.
„Wo immer Menschen handeln oder gemeinsam interagieren finden psychologische Prozesse statt. Genau das passiert im Leistungssport auf verschiedensten Ebenen und bei allen diesen Prozessen kann ein Psychologe hilfreiche Unterstützung anbieten. Deshalb kann die sportpsychologische Arbeit im Nachwuchsbasketball unglaublich viele Gesichter annehmen.“

Johannes Wunder ergänzt: „Bei Athletiktrainern hat die Entwicklung auch lange gedauert, jetzt haben wir das etabliert und viele Trainerkollegen sehen das als absoluten Mehrwert, der zulässt, dass man sich auf seine Aufgaben als Trainer konzentriert. Und genauso könnte das mit dem psychologischen Teil auch sein.“

Wunder bringt Sportpsychologie auch als Standortfaktor ins Spiel. Wer Spieler im jungen Alter verpflichten möchte, kann mit einer professionellen psychologischen Betreuung überzeugen.

Er hat zu diesem Thema auch einen Beitrag auf die-sportpsychologen.de verfasst.

Was können Vereine tun?

Nicht jeder Verein kann aus dem Stegreif eine neue Stelle schaffen und finanzieren. Was aber tun, wenn man trotzdem von den Erkenntnissen der Sportpsychologie profitieren möchte?

„Wenn man nicht die Ressourcen hat, jemanden für die ganze Mannschaft einzusetzen, dann kann ein erster – und nebenbei sehr effizienter – Schritt darin bestehen, dem Trainer allein einen Psychologen zur Unterstützung anzubieten. Dieser könnte den Trainer dabei helfen sich selbst zu reflektieren oder an den eigenen Kompetenzen zu arbeiten, zum Beispiel bei der Kommunikation mit Spielern“, schlägt Moritz Hirmke vor. „Die Zusammenarbeit eines Trainers mit einem Psychologen kann extrem wertvoll sein.“

Darüber hinaus können auch ohne Hilfe von Fachleuten einige Maßnahmen in den Alltag integriert werden. Hirmke: „Am Anfang steht natürlich eine Offenheit und Akzeptanz für das Thema. Auch dafür, nicht nur Angenehmes, sondern Mal etwas Unangenehmes über sich selbst erfahren zu können. Achtsam zu sein für sich selbst und verschiedene Situationen. Immer wieder reflektieren, sich bewusst zu werden, über eigene und fremde psychologische Prozesse, die ja auch meist miteinander verbunden sind. Was treibt einen Spieler an? Sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen und die Welt mit seinen Augen zu sehen hilft oft schon immens viel. Und natürlich auch die Frage, was einen selbst antreibt, die eigenen Ziele, Erwartungen, Wünsche oder typische Denk- sowie Verhaltensmuster. Auch der gemeinsame Austausch kann vieles bewirken. Trainer haben in ihrer Laufbahn oder im Leben ja alle schon sehr hilfreiche und interessante Erfahrungen gemacht, da hilft es sich zusammenzusetzen und gute Gespräche zu führen.“

Hilfe bei der Suche nach geeigneten Sportpsychologen, Mentaltrainer oder sportpsychologischen Beratern (inklusive entsprechender Datenbanken) bietet dieser Artikel.

05.01.2019|
Advertisements
×