TOP4-Zeit ist immer auch Award-Zeit! Im Rahmen des NBBL/JBBL TOP4 werden traditionell die Auszeichnungen für die besten Individualisten der abgelaufenen Saison verliehen, so auch am kommenden Wochenende (25./26. Mai) bei der Endrunde in Jena. Die „wertvollsten Spieler“ der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) und Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) kommen in diesem Jahr aus München und Paderborn…

Die NBBL-Awards 2018/19

Most Valuable Player (MVP):  Joshua Obiesie (Internationale Basketball Akademie München)

Der 18-jährige Joshua Obiesie war vergangene Saison der absolute Go-to-Guy der Internationalen Basketball Akademie München (IBAM). Durchschnittlich legte der Point Guard 22,5 Punkte, 6,0 Rebounds und 6,4 Assists auf. Mit den Münchenern scheiterte er erst im Playoff-Viertelfinale am U19-Nachwuchs vom TSV Tröster Breitengüßbach. Parallel spielte der Youngster für s.Oliver Würzburg in der easyCredit BBL sowie im FIBA Europe Cup. In der BBL kam er in zwölf Spielen im Schnitt auf 15,0 MpS, 5,5 PpS, 1,8 RpS und 1,0 ApS. Im April meldete sich Obiesie zum NBA-Draft an, der am 20. Juni stattfindet.

Rookie des Jahres (Roland Geggus Award): Ariel W. Hukporti (Porsche BBA Ludwigsburg)

Den Roland Geggus Award als bester Rookie der NBBL-Saison 2018/19 gewinnt Ariel Hukporti von der Porsche BBA Ludwigsburg. Der erst 17 Jahre alte und 2,13 Meter große Big Man wurde im März zum MVP das NBBL ALLSTAR Games gewählt, in dem er die Auswahl des Südens mit elf Punkten, drei Rebounds und fünf Blocks zu einem ungefährdeten 92:67-Sieg über die Nordauswahl führte. In der NBBL-Saison kam er für Ludwigsburg im Schnitt auf 14,8 PpS und 10,0 RpS. Für die MHP RIESEN Ludwigsburg lief er in vier Spielen (6,4 MpS, 2,5 PpS) in der easyCredit BBL auf.

 

Bester Verteidiger: Radii Caisin (YOUNG RASTA DRAGONS)

Radii Caisin war in der NBBL-Spielzeit 2018/19 Dreh- und Angelpunkt des NBBL-Vizemeisters von 2018, den YOUNG RASTA DRAGONS. Speziell in der Defensive war an dem agilen Shooting Guard aufgrund seiner Größe von 1,95 Metern und einer enormen Spannweite kaum ein Vorbeikommen. Auch offensiv war er mit 22,4 Punkten pro Spiel der Beste der Jungdrachen. Für den ProA-Ligisten Artland Dragons Quakenbrück kam er in 15 Partien auf 7,0 MpS und 1,3 PpS.

 

Trainer des Jahres: Stephan McCollister (AB Baskets)

In seiner letzten Saison als Trainer der AB Baskets führte Stephan McCollister das Team zum vorläufigen Höhepunkt in der jungen Vereinsgeschichte: Die Berliner Spielgemeinschaft von TuS Lichterfelde, DBV Charlottenburg und RSV Eintracht hat in dieser Saison den Sprung in die Endrunde um die Deutsche U19-Meisterschaft geschafft und kämpft hier Ende Mai im Halbfinale gegen den TSV Tröster Breitengüßbach um den Einzug ins Finale. Höhepunkte bisher waren die beiden Hauptrundensiege gegen den amtierenden NBBL-Champion ALBA BERLIN. In den Playoffs setzten sich die AB Baskets dann jeweils glatt mit 2:0 gegen die Metropol Baskets Ruhr und Eintracht Frankfurt / FRAPORT SKYLINERS durch. McCollister wird zum Saisonende die AB Baskets nach vier Jahren als NBBL-Headcoach auf eigenen Wunsch verlassen. Er bleibt weiterhin im Minibereich des DBV Charlottenburg tätig und wird im nächsten Jahr zudem mehrere Schulmannschaften betreuen. Unter McCollister hat das NBBL-Team der AB Baskets dreimal die Playoffs erreicht und in dieser Saison mit dem zweiten Platz nach der Hauptrunde die beste Platzierung der Vereinsgeschichte erreicht.

 

Die JBBL-Awards 2018/19

Most Valuable Player (MVP): Peter Hemschemeier (Uni Baskets Paderborn)

43,53. Diese Zahl muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. 43,53 Punkte erzielte Peter Hemschemeier von den Uni Baskets Paderborn in dieser Saison im Schnitt pro Spiel. Dazu holte der Point Guard neun Rebounds pro Partie. Nicht auszudenken, wie hoch sein Punkteschnitt gewesen wäre, hätte er eine bessere Dreierquote als die 24,8 Prozent gehabt, die er in dieser Saison erzielte. Hemschemeiers Highlights waren die 63 Punkte im Vorrundenspiel gegen die BG Göttingen Youngsters. 61 waren es gegen die Rostock Seawolves Youngsters. Fünfmal erzielte der Spielmacher 50 oder mehr Punkte. Paderborns Pech in den Playoffs war, dass es direkt in der ersten Runde auf Titelverteidiger ALBA BERLIN traf. Somit war dort Endstation für die Westfalen, und Hemschemeiers Jagd nach neuen Punkterekorden war somit früh beendet.

Rookie des Jahres (Roland Geggus Award): Luis Wulff (FC Bayern München Basketball)

Den Roland Geggus Award für den besten Jungspieler der JBBL erhält in diesem Jahr Luis Wulff vom FC Bayern München Basketball. Der Shooting Guard des TOP4-Teilnehmers stand in dieser Saison 21:10 Minuten pro Spiel auf dem Parkett, die er mit 13,3 PpS und einer Dreierquote von 40 Prozent weidlich nutzte. Seinen Punkteschnitt hat der 1,95 Meter große Guard damit im Vergleich zur letzten Saison mehr als verdoppelt. Außerdem kam Wulff in dieser Saison auf 3,5 RpS, 2,4 ApS und 1,8 SpS.

 

Bester Verteidiger: Finn Georg Siedel (ALBA BERLIN)

Einer der besten Balldiebe der JBBL-Saison ist Finn Georg Siedel. Fast fünfmal pro Spiel klaut der Forward von Titelverteidiger ALBA BERLIN seinen Gegnern den Ball. 4,2 Rebounds pro Spiel machen Siedel zum besten Verteidiger der JBBL-Spielzeit 2018/19. Am anderen Ende des Feldes weiß Siedel aber auch, wo die Reuse hängt, wie knapp 13 Punkte pro Spiel beweisen. Beim TOP4 in Jena will der 1,85 Meter große Forward nun mithelfen, dass die Hauptstädter ihren Titel verteidigen.

 

Trainer des Jahres: Ross Jorgusen (Porsche BBA Ludwigsburg)

Zum zweiten Mal nach 2015 ist Ross Jorgusen wieder zum Trainer des Jahres in der Jugend Basketball Bundesliga gewählt worden. Der Headcoach der Porsche BBA Ludwigsburg führte sein Team in diesem Jahr bis ins Viertelfinale der JBBL-Playoffs, wo die Ludwigsburger erst in drei umkämpften Spielen am FC Bayern München Basketball scheiterten. Die Vorrunden hatten die Barockstädter mit vier Siegen und zwei Niederlagen abgeschlossen. Über den Umweg Relegation (elf Siege, drei Niederlagen) schafften die Akademiker noch den Sprung in die Playoffs, wo sie sich in den ersten beiden Runden gegen den U16-Nachwuchs von den Regnitztal Baskets und die Internationale Basketball Akademie München durchsetzten.

PM: NBBL gGmbH