Nachwuchs und Jugend Basketball Bundesliga

Würzburg: Erster NBBL-Heimsieg seit Januar 2015

Es war in beiden Spielen knapp: Während sich das NBBL-Team der s.Oliver Würzburg Akademie im Heimspiel gegen Science City Jena am Sonntag mit 61:59 durchgesetzt hat, musste sich die U16 beim JBBL-Auswärtspiel in Langen nach einer schwachen Schlussphase mit 68:70 geschlagen geben.

 

NBBL: „JJ“ trifft den Buzzer-Beater zum Sieg

Nach einem ganz schwachen ersten Viertel hat sich die U19 der s.Oliver Würzburg Akademie gerade noch rechtzeitig auf ihre Stärken besonnen und Science City Jena in eigener Halle knapp mit 61:59 besiegt. Jakob „JJ“ Jeßberger traf den Korbleger mit ablaufender Uhr zum Endstand und wurde von seinen Teamkollegen entsprechend gefeiert. Es war der erste Würzburger Heimsieg in der regulären NBBL-Saison seit dem 25. Januar 2015 gegen Dingolfing.

„Es wurde Zeit“, sagte NBBL-Trainer Sören Zimmermann: „Es war ein großartiger Comeback-Erfolg für uns, nachdem wir im ersten Viertel noch nicht bereit waren und ganz schwach verteidigt haben.“ 19 Gegenpunkte kassierten seine Jungs in der Anfangsphase des Spiels, ehe sie sich mit aggressiver Verteidigung noch vor dem Seitenwechsel zurück in die Partie kämpfen konnten.

„Ab dem zweiten Viertel haben wir viel weniger zugelassen, nach der Pause war es dann ein völlig offenes Spiel“, so Zimmermann: „Vor allem haben wir es geschafft, immer wieder an die Freiwurf-Linie zu kommen, das war wichtig heute. Am Ende sind wir für den Einsatz und den Kampf der letzten dreißig Minuten belohnt worden. Wenn wir immer so verteidigen, werden wir sicher noch das eine oder andere Spiel gewinnen.“

s.Oliver Würzburg Akademie – Science City Jena 61:59 (4:22, 22:10, 17:17, 18:10)

Für Würzburg spielten: Michael Javernik 19 Punkte/2 Dreier (12 Rebounds), Philipp Hadenfeldt 10/2, Matti Weißhaar 10, John Saigge 9/1 (3 Ballgewinne), Jakob Jeßberger 7/1, Jonas Glas 4, Lukas Zerner 2, Philipp Sutton, Nils Lechner.

 

JBBL: Vorsprung im Schlussviertel verspielt

Weniger über die Niederlage, sondern erneut mehr über die Leistung seiner Mannschaft Trainer Sepehr Tarrah nach dem knappen 68:70 am Sonntag beim TV 1862 Langen enttäuscht: „Wir haben es wieder nur teilweise geschafft, unsere Ziele umzusetzen, vor allem in der Verteidigung. Wir waren in der zweiten Halbzeit mit acht oder zehn Punkten vorne, dann ist uns wegen der kurzen Rotation etwas die Luft ausgegangen. Das darf aber keine Entschuldigung dafür sein, dass wir insgesamt nicht gut genug verteidigt haben.“

Die beste Phase hatte sein Team im dritten Viertel, nach dem die Akademiker mit 54:48 in Führung lagen. Ob der erste Saisonsieg ausgerechnet im Heimspiel am kommenden Freitagabend um 19 Uhr im Deutschhaus-Gymnasium gegen die Regnitztal Baskets gelingt, bleibt abzuwarten: „Eine Mannschaft aus dem Bamberger Jugendprogramm ist immer ein schwerer Gegner. Wir müssen im Training versuchen, unsere Fehler auszumerzen und unsere gute Form aus der Vorbereitung wiederzufinden. Die ist uns irgendwie abhanden gekommen“, so Tarrah.

TV 1862 Langen – s.Oliver Würzburg Akademie 70:68 (22:19, 16:17, 10:18, 22:14)

Für Würzburg spielten: Paul Retfalvi 25 Punkte/1 Dreier (10 Rebounds/7 Assists), Ben Bredenbröcker 21, Yannick Mergler 8, Lukas Roth 8/1 (9 Rebounds), Lovis Erche 6, Ludwig Roth, Kilian Kriegbaum, Tarek Tucovic, Steven Schalme.

 

PM: s.Oliver Würzburg

 

17.10.2017|