Nachwuchs und Jugend Basketball Bundesliga

Würzburg: Dritter Heimsieg und zwei Gesichter

Zur Halbzeit in der NBBL-Hauptrunde liegt die s.Oliver Würzburg Akademie nach ihrem dritten Erfolg der Saison in Schlagdistanz zu Platz vier. Im Heim-Frankenderby gegen das noch sieglose Schlusslicht TenneT young heroes aus Bayreuth wurden die Akademiker ihrer Favoritenrolle gerecht und setzten sich vor eigenem Publikum deutlich mit 76:55 (37:27) durch.

„Es war ein verdienter Sieg der ganzen Mannschaft. Wir hatten sechs Spieler mit sechs oder mehr Rebounds, haben 19 Korbvorlagen verteilt und eine konstant intensive Verteidigung gespielt“, sagte NBBL-Coach Sören Zimmermann. Zu Beginn brauchten die Gastgeber ein paar Minuten, um ihren Rhythmus zu finden und sich für ihre gute Verteidigung auch durch erfolgreiche Aktionen im Angriff zu belohnen. Bis zum Ende des ersten Viertels sprang aber bereits eine Fünf-Punkte-Führung heraus, die die Unterfranken bis zum Seitenwechsel verdoppeln konnten.

„Im dritten Viertel sind die Bayreuther dann zwar noch einmal auf sechs Punkte heran gekommen, wir haben aber sofort geantwortet und haben das Spiel auch in der Höhe verdient für uns entschieden“, so Zimmermann weiter:“ Es war ein wichtiger Sieg für uns, um uns vom Tabellenende zu distanzieren und uns alle Möglichkeiten für die Rückrunde offen zu halten.“

Die deutlich bessere Trefferquote aus dem Feld und eine klare Überlegenheit am offensiven und defensiven Brett (Reboundverhältnis 55:36) waren aus statistischer Sicht die Hauptgründe für den dritten Sieg im vierten Heimspiel. Weiter geht es nach einer einwöchigen Pause mit dem letzten Spiel des Jahres am 17. Dezember beim TSV Breitengüßbach, der sicher auf eine Revanche für die überraschende Derby-Niederlage im Hinspiel aus sein wird.

s.Oliver Würzburg Akademie – TenneT young heroes 76:55 (19:14, 18:13, 15:11, 24:17)

Für Würzburg spielten: John Saigge 14 Punkte/1 Dreier, Lukas Zerner 13 (6 Rebounds), Michael Javernik 11/1 (11 Rebounds), Matti Weißhaar 9 (8 Rebounds), Philipp Hadenfeldt 7/1 (6 Rebounds), Philipp Sutton 6/2, Jonas Glas 6 (6 Rebounds), Jakob Jeßberger 6/2 (7 Rebounds), Nils Lechner 4, Patrik Michel.

JBBL-Team erneut mit zwei Gesichtern

Erst habe sie einen 2:21-Start wettgemacht und dann knapp mit 63:67 verloren: „Ich habe heute wieder zwei verschiedene Gesichter meiner Jungs gesehen. Wir müssen lernen, dass man nicht nur zwanzig, sondern vierzig Minuten voll konzentriert spielen muss, um auf diesem Niveau zu bestehen“, sagte JBBL-Trainer Sepehr Tarrah nach der 63:67-Niederlage seiner Mannschaft am Sonntag beim ASC Theresianum Mainz.

„In der ersten Halbzeit waren wir genau wie in Bonn eine Mannschaft, die auswärts nicht bereit war, von der ersten Sekunde an zu investieren, hellwach zu sein und konzentriert zu verteidigen. Erst nach der Pause haben wir richtig angefangen zu spielen und ein beeindruckendes Comeback mit viel Kampfgeist und Willen hingelegt“, so Tarrah weiter: „Darauf bin ich sehr stolz, das dritte Viertel war wahrscheinlich unser bestes Viertel der gesamten Saison.“

Nach dreißig gespielten Minuten hatten die Akademiker den frühen Rückstand – 2:21 lagen sie zu Beginn im Hintertreffen – wieder aufgeholt, 52:52 lautete der Spielstand nach dem dritten Abschnitt: „Wir haben das Spiel gut beendet, am Ende haben die Kräfte aber nicht mehr ganz gereicht und wir haben den Sieg durch ein paar unnötige Ballverluste abgegeben.“

Am kommenden Sonntag um 12:30 Uhr steht für die Akademiker das letzte Spiel des Jahres auf dem Programm: Zu Gast in der Deutschhaus-Halle ist Spitzenreiter Eintracht Frankfurt/FRAPORT SKYLINERS – in der Vorrunde gab es bei dieser Begegnung vor ein paar Wochen an selber Stelle eine knappe 64:68-Niederlage für die Hausherren.

ASC Theresianum Mainz – s.Oliver Würzburg Akademie 67:63 (26:10, 13:17, 13:25, 15:11)

Für Würzburg spielten: Ben Bredenbröcker 32 Punkte (14 Rebounds), Julius Böhmer 21/1 Dreier (3 Steals), Lukas Roth 7/1, Paul Retvalvi 3/1, Ludwig Roth, Konstntin Zeuch, Maximilian Gärtner, Lovis Erche, Steven Schalme, Yannick Mergler.

 

PM: s.Oliver Würzburg

05.12.2017|