Nachwuchs und Jugend Basketball Bundesliga

Würzburg: Platz 4 in Gruppe 3 ist das klare Ziel

Es war eine harte Schule für die U16-Mannschaft der s.Oliver Baskets Akademie: In der mit den Top-Favoriten Frankfurt und Regnitztal besetzten Vorrunde Mitte der Jugend Basketball Bundesliga JBBL konnten sie kein einziges Spiel gewinnen. Das soll sich in der Relegation um den Klassenerhalt ändern – Trainer Wolfgang Ortmann und sein Team wollen mit Trier und Koblenz zwei Konkurrenten hinter sich lassen.

„Die Vorrunde mit ihren vielen hohen Niederlagen war eine harte, aber auch eine gute Schule für meine Jungs. Auf dem Niveau von Topmannschaften wie Frankfurt und Bamberg können wir noch nicht mithalten. Diese Spiele haben uns aber für die Relegation sehr viel gebracht“, sagt Ortmann vor der ersten Spiel der Relegationsgruppe 3 am Sonntag in Bonn: „Wir haben uns in allen Bereichen verbessert, vor allem im Ballvortrag. Meine Mannschaft ist in den vergangenen Monaten sehr gereift und an ihren Aufgaben gewachsen.“

Ein wichtiges Erfolgserlebnis vor dem Start in die wichtigste Phase der Saison landeten er und sein Team bei einem Turnier am vergangenen Wochenende in Jena: Gegen den Tabellenzweiten der JBBL Nord aus Hamburg gab es eine Niederlage, aber die Gastgeber von Science City Jena besiegten die jungen Akademiker klar mit 86:59 (39:36). „Ich war vor allem sehr davon angetan, wie wir gespielt haben. Wir sind im Angriff und in der Verteidigung als Team aufgetreten und haben gut harmoniert“, so Ortmann.

In Gruppe 3 der JBBL-Relegation bekommen es die Würzburger mit der SG RheinHessen und dem TV 1862 Langen aus ihrer eigenen Vorrundengruppe Mitte sowie mit dem Team Bonn/Rhöndorf, den Young Gladiators Trier und den Lützel-Post Baskets Koblenz aus der Gruppe West zu tun. Das klare Ziel von Wolfgang Ortmann und seiner Mannschaft: „Trier und Koblenz wollen und sollten wir besiegen und hinter uns lassen.“

Auch gegen Langen und RheinHessen sieht er sein Team alles andere als chancenlos: „Wir haben gegen sie zwar bisher alle Spiele verloren, aber in der Rückrunde waren wir mit unserer Leistung nicht mehr weit weg. Vor allem gegen Langen haben wir im Heimspiel dreißig starke Minuten gespielt und den möglichen Sieg dann wegen zehn schwacher Minuten aus der Hand gegeben.“ Die Ergebnisse der Vorrunde werden in die Relegation nicht mitgenommen, es geht also mit gleichen Chancen für alle sechs Teams los, die an zehn Spieltagen bis Anfang Mai jeweils in Hin- und Rückspiel aufeinander treffen.
Das Team Bonn/Rhöndorf, bei dem die Würzburger an diesem Sonntag in die Relegation starten, schätzt Wolfgang Ortmann vom Niveau her ähnlich ein wie RheinHessen und Langen. Eine Woche später, am 21. Februar, steht das erste wichtige Heimspiel an: Dann sind um 12:30 Uhr die bisher ebenfalls sieglosen Koblenzer im Würzburger Deutschhaus-Gymnasium zu Gast. „Da wünschen wir uns eine volle Halle“, so Wolfgang Ortmann.

PM: s.Oliver Baskets Würzburg

10.02.2016|