Nachwuchs und Jugend Basketball Bundesliga

TOP4: FC Bayern kämpft um den NBBL-Titel

Der FC Bayern München steht am morgigen Sonntag beim NBBL / JBBL TOP4 im NBBL-Finale. Die Münchener setzten sich im Halbfinale deutlich mit 104:61 (22:15; 25:13; 27:20; 30:13) gegen die RASTA YOUNG DRAGONS durch und greifen nun zum zweiten Mal binnen drei Saisons nach dem NBBL-Titel. Überragender Scorer bei den Bayern war Marko Pecarski mit 29 Zählern (21 in der 1. Halbzeit), für die Jungdrachen kam Hendrik Prasuhn auf 13 Punkte.

Den besseren Start in die Partie erwischte der FC Bayern. Nach fünf Minuten führten die Münchener mit 8:2, ehe Pecarski für den FCBB das Heft in die Hand nahm. Ein ums andere Mal setzte sich der Forward unter dem Korb durch und erzielte zwölf der ersten Bayern-Punkte. 22:7 hieß es nach neun Minuten, ehe ein Dreier von Johann Potratz den YOUNG DRAGONS wieder Leben einhauchte. Die Niedersachsen agierten nun mutiger, profitierten aber auch davon, dass Bayern-Headcoach Demond Greene Pecarski eine Verschnaufpause gönnte. Mit der Schlusssirene des ersten Viertels verkürzte Philipp Herkenhoff mit seinen ersten Punkten auf 14:22.

Die Jungdrachen waren nun besser im Spiel, an der Überlegenheit der Münchener, die mit der reiferen Spielanlage überzeugten, änderte dies freilich nichts. Pecarski erhöhte per Dreier auf 29:17 (13. Minute), was DRAGONS-Coach Florian Hartenstein zu einer Auszeit nötigte. Vergeblich, der Bayern-Express rollte unaufhaltsam weiter – auch, weil die Niedersachsen zu großen Respekt zeigten und vor allem Pecarski schalten und walten ließen, wie er wollte. Vor allem unter den Körben hatten die „Rastaner“ den Münchenern nicht viel entgegenzusetzen. Johann Potratz’ Dreier zum 28:45 eine Minute vor der Halbzeitpause war noch einmal ein Lebenszeichen des Underdogs – am deutlichen Pausenstand von 28:47 änderte dies freilich nichts.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufgehört hatte: mit bayrischer Überlegenheit. Pecarski, der vor dem Seitenwechsel 89 Prozent seiner Würfe traf, erhöhte auf 49:28, wenig später stieg Nelson Weidemann zum Dunk gegen Herkenhoff hoch und brachte den FCBB mit 55:30 in Front (23.). Zwei Minuten später war es erneut Pecarski, der den Vorsprung der Bayern auf 30 Zähler schraubte (62:32). Im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Münchener nun defensiv etwas die Zügel schleifen, was Malte Stenzel zum 44:67 (29.). Eine Auszeit von Greene stoppte den Mini-Lauf der Drachen – dass das Spiel Ende des dritten Viertels beim Stand von 74:48 entschieden war, war jedoch klar.

Im Schlussviertel war auf Seite des FCBB nur noch Schaulaufen angesagt, für die YOUNG RASTA DRAGONS ging es darum, sich ehrenhaft aus dem TOP4 zu verabschieden. Dank des 104:61-Sieges zieht der FC Bayern München ins NBBL-Finale ein und hat nach 2015 zum zweiten Mal die Chance, die U19-Krone zu holen.

Statistik

PM: NBBL gGmbH – JF

Foto: Sven Kuzcera

27.05.2017|