Nachwuchs und Jugend Basketball Bundesliga

TOP4: ALBA BERLIN zieht ins JBBL-Finale ein

ALBA BERLIN heißt der zweite JBBL-Finalist beim NBBL/JBBL TOP4. Die Hauptstädter setzten sich gegen die YOUNG RASTA DRAGONS mit 92:65 (23:16; 26:24; 24:6; 19:19) durch und treffen im JBBL-Finale am morgigen Sonntag (11 Uhr) auf Gastgeber Frankfurt. Bester Mann bei den Albatrossen war Elias Rödl (Foto) mit 23 Punkten, für die Jungdrachen kam Radii Caisin auf 17 Zähler.

Besser aus den Startlöchern im zweiten JBBL-Halbfinale kam ALBA BERLIN. Die Hauptstädter gingen immer wieder aggressiv zum Offensivrebound und erarbeiteten sich so viele zweite Chancen. Darüber hinaus trieben sie das Foulkonto der DRAGONS schnell in die Höhe: Schon nach fünf Minuten war bei den Niedersachsen die Teamfoulgrenze erreicht. Am anderen Ende des Feldes kamen die Jungdrachen nur schwer in ihren Rhythmus – auch, weil Liga-MVP Luc van Slooten von ALBA bis zu diesem Zeitpunkt gut in Schach gehalten wurde. Das dritte persönliche Foul von Radii Caisin tat sein Übriges, dass die Stimmung im RASTA-Lager nicht besser wurde: Die Berliner gingen mit einer 23:16-Führung in das zweite Viertel.

Und in diesem begannen auch YOUNG DRAGONS, „ihren“ Basketball zu spielen: Dreier David Röll, Dreier van Slooten, und schon waren sie wieder im Spiel (24:26, 22. Minute). Gut tat dem Spiel der Niedersachsen auch die Rückkehr von Caisin, der nach seinem dritten Foul von Headcoach Hanno Stein vorsorglich auf die Bank beordert worden war, Mitte des zweiten Viertels aber zurückkehrte. Caisin, der in der Viertelfinalserie gegen Lichterfelde im Schnitt 36 Punkte pro Partie erzielt hatte, markierte fünf schnelle Zähler und hielt RASTA in Schlagdistanz. Für Berlin waren es Malte Delow und Leander Schwalm, die offensive Akzente setzten. Den Schlusspunkt hinter eine aus ALBA-Sicht mehr als ordentliche erste Halbzeit setzte Elias Rödl mit einem Dreier zum 44:35-Pausenstand.

Um es vorweg zu nehmen: Das dritte Viertel war nicht das der YOUNG RASTA DRAGONS. Gleich zu Beginn mussten sie einen weiteren Dreier von Rödl junior hinnehmen (38:44, 21.), zwei weitere Distanzwürfe von Malte Delow und Ben Lingk sorgten für eine komfortable ALBA-Führung (52:40, 22.). Weitere zwei Minuten später hatten die Berliner ihren Vorsprung auf 18 Zähler ausgebaut (58:40, 24.). Zu allem Überfluss musste RASTAs Go-to-Guy van Slooten angeschlagen vom Feld; er kehrte erst gegen Ende des dritten Viertels zurück. Zu diesem Zeitpunkt hatte ALBA das Spiel dank eines starken Elias Rödl bereits entschieden: Der Sohn von Bundestrainer Henrik Rödl war der auffälligste Akteur in dieser Phase, erzielte elf seiner bis dato 20 Punkte im dritten Viertel, darunter drei Dreier. Vor Beginn des Schlussviertels lag Berlin mit 73:46 in Führung – eine zu große Hypothek für die YOUNG RASTA DRAGONS, die sich in den letzten zehn Minuten tapfer wehrten, den Rückstand aber nicht mehr wettmachen konnten. ALBA siegte am Ende deutlich 92:65 und ist am morgigen Sonntag Finalgegner von Eintracht Frankfurt / FRAPORT SKYLINERS.

Statistik

Video: http://sportdeutschland.tv/basketball/re-live-lief-jbbl-partie-dragons-vs-alba

PM: NBBL gGmbH – JF

Foto: Sven Kuczera

27.05.2017|