Nachwuchs und Jugend Basketball Bundesliga

Die Gesellschafter

Die Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) wurde zur Saison 2006/2007 auf Initiative der drei Gesellschafter Deutscher Basketball Bund (DBB), Beko Basketball Bundesliga (BBL) und 2. Basketball-Bundesliga ins Leben gerufen, um jungen Basketball-Talenten eine hochklassige Entwicklungs-Plattform zu bieten.
Der DBB ist der Dachverband des deutschen Basketballs und zuständig für alle Nationalmannschaften. Im DBB, dem ein Präsidium aus sechs Personen mit Präsident Ingo Weiss an der Spitze vorsteht, sind rund 200.000 aktive Mitglieder organisiert. Das Ligabüro der NBBL und JBBL ist in der DBB-Bundesgeschäftsstelle in Hagen angesiedelt. Als Geschäftsführer der eigens geschaffenen gemeinnützigen NBBL GmbH fungiert seit 2006 DBB-Jugendsekretär Uwe Albersmeyer. Grundidee des DBB bei Einführung der NBBL war, jungen Spielern zusätzliche Spielpraxis auf hohem Niveau gegen gleichaltrige Jugendliche zu ermöglichen und den Wettbewerb auf bundesweiter Ebene zu führen. Als Partner holte sich der DBB dazu die Beko BBL sowie Die Junge Liga (DJL) ins Boot. Die Einführung der NBBL war das erste Groß-Projekt, das Verband sowie 1. und 2. Liga gemeinsam stemmten
Die Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL), bestehend aus 18 Mannschaften, ist die höchste deutsche Spielklasse in Deutschland. Für die Organisation und Durchführung der Wettbewerbe Meisterschaft und Pokal zeichnet die Basketball Bundesliga GmbH verantwortlich. Unter Geschäftsführer Jan Pommer und AG-Präsident Alexander Reil wird das langfristige Ziel verfolgt, im Jahr 2020 die beste nationale Basketball-Liga Europas zu sein. Durch die Einführung der „6+6-Regel“ hat die Einsatzzeit deutscher Spieler deutlich zugenommen; darüber hinaus bietet die Positivquote jungen, talentierten Basketballern die Option eines Berufsbilds in der Beko BBL. Beko BBL-Teams sind zudem verpflichtet, Nachwuchsmannschaften in NBBL und JBBL zu stellen.
Die AG 2. Basketball-Bundesliga organisiert den Spielbetrieb der ProA und ProB. Insgesamt gehen in beiden Ligen 40 Vereine an den Start. Diese verstehen sich seit jeher als „Ausbildungsbetriebe“ für junge deutsche Spieler, die in der ProA bzw. ProB ihre ersten Schritte auf professionellem Niveau unternehmen können. Die 2. Basketball-Bundesliga fungiert als Bindeglied zwischen NBBL und JBBL auf der einen und der Beko BBL auf der anderen Seite. Aufsichtsratsvorsitzender der AG 2. Basketball-Bundesliga ist Hansjörg Tamoj.

Ausrichtung / Zielsetzung

Mit der Einführung der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) gab es zum ersten Mal einen bundesweiten Wettbewerb in der Altersklasse U19. In Kombination mit der zur Saison 2009/2010 eingeführten Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) stellt die NBBL eine ideale Verknüpfung zwischen ersten Sichtungs- und Förderungsmaßnahmen wie der „ING DiBa – Talente mit Perspektive“ sowie den professionellen Seniorenligen (Beko BBL, ProA, ProB), aber auch den Junioren- und Herrennationalmannschaften des DBB dar.

Seit Ende 2006 wird die Liga von der „Gemeinnützigen Gesellschaft zur Förderung des deutschen Nachwuchsbasketballs“ (NBBL gGmbH) betrieben. Die Tätigkeit der Gesellschaft ist darauf gerichtet, im Hinblick auf die Bildung künftiger Nationalmannschaften sowie zur Herausbildung von für die Basketball-Bundesliga und 2. Liga geeigneten Leistungsträgern gemeinsam den männlichen deutschen Nachwuchs im Basketball zu fördern. Die Gesellschaft verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Zur Saison 2009/2010 wurde nach den guten Erfahrungen mit der NBBL nach dessen Vorbild die Jugend Basketball Bundesliga (JBBL, männlich U16) eingeführt. Damit haben der DBB und die Kooperationspartner Beko BBL und DJL, die Nachwuchsarbeit in Deutschland auf breitere und vor allem professionelle Füße gestellt. Durch den bundesweiten Wettbewerb gibt es eine (von Verbands- und Bundestrainern geschätzte) bessere Vergleichbarkeit der Leistungsstärke, Talente werden wesentlich früher entdeckt und spielen durchgehend auf einem hohen Niveau. Die professionellen Rahmenbedingungen, die von den teilnehmenden Vereinen gefordert werden (Scouting, Videoaufnahmen, medizinische Betreuung etc.) bereiten die Spieler optimal auf ihre weitere Laufbahn im Seniorenbereich vor. Ziel von NBBL gGmbH ist es, die Rahmenbedingungen für die professionelle Ausbildung junger Spieler zu bieten und ihnen so möglichst den Weg zum Erstliga- und, im Idealfall, Nationalspieler zu ebnen.

NBBL-Ligaausschuss

Der NBBL-Ligaausschuss berät und unterstützt die NBBL gGmbH bei sportlichen und strukturellen Fragen. Der Ausschuss begleitet die handelnden Akteure bei der stetigen Weiterentwicklung der beiden Jugendligen und stellt sicher, dass die optimalen sportlichen Rahmenbedingungen zur Entwicklung der jungen Talente gegeben.

Die Mitglieder des Ligaausschusses sind fachliche Vertreter der Gesellschafter sowie unabhängige Experten. Bei Bedarf werden weitere fachliche Berater wie z.B. Bundestrainer, Wissenschaftler hinzugezogen. Aktuell wird der Ligaausschuss gebildet durch:

  • Stefan Raid (DBB-Vizepräsident),
  • Christian Dick (Mitglied im DBB-Jugendausschuss)

  • Siegfried Eckert (Mitglied im DBB-Jugendausschuss),

  • Jens Staudenmayer ( Leiter Sport, Beko BBL),

  • Daniel Müller (Geschäftsführer, Die Junge Liga) und

  • Henning Harnisch (unabhängiger Experte, ehemaliger Nationalspieler und Vizepräsident ALBA Berlin).