Nachwuchs und Jugend Basketball Bundesliga

Karriereplanung

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Review: Dreimal Spiel drei in der NBBL

Fünf von acht Playoff-Viertelfinalisten in der NBBL stehen nach dem Wochenende fest: ALBA BERLIN, die YOUNG RASTA DRAGONS, die Bayer Giants Leverkusen, die Internationale Basketball Akademie München und der FC Bayern München haben sich vorzeitig für die Runde der letzten Acht qualifiziert, drei Serien werden in Spiel drei entschieden. „Am Leben“ ist noch Meister Breitengüßbach, der die Serie gegen Ulm ausgleichen konnte. In der JBBL wurden derweil die letzten Playoff-Tickets vergeben.

NBBL Playoffs

Playoffs Nord: Spiel 3 zwischen Oldenburg und Hagen

In der Nordhälfte der Playoffs haben drei von vier Teams vorzeitig den Sprung ins Viertelfinale geschafft: ALBA BERLIN, die Bayer Giants Leverkusen und die YOUNG RASTA DRAGONS gewannen ihre Serie jeweils mit 2:0. Im Viertelfinale treffen nun ALBA und Leverkusen aufeinander, die Spielgemeinschaft aus Vechta und Quakenbrück wartet noch auf den Sieger der Serie zwischen den Phoenix Hagen Youngsters und der Baskets Akademie Weser-Ems. Nach der 75:80-Niederlage in Oldenburg glichen die Westfalen auf eigenem Parkett dank eines 68:61-Sieges aus. Die Entscheidung, wer ins Viertelfinale einzieht, fällt nun in Spiel drei am kommenden Sonntag bei der Baskets Akademie. Hagens Power-Duo Gabriel de Oliveira (21 Punkte, zwölf Rebounds) und Marco Hollersbacher (17/12) führten die Feuervögel zum Sieg über die Niedersachsen, die in Piet Niehus (29) ihren besten Scorer hatten.

Beim 78:60-Sieg der YOUNG RASTA DRAGONS landeten derweil fünf „Rastaner“ in Double-Figures. Ähnlich ausgeglichen präsentierten sich die Leverkusener, bei denen zum 86:64-Sieg bei den Junior Löwen Braunschweig sieben Spieler mindestens sieben Punkte oder mehr beitrugen. Bei Braunschweig stand dagegen Lars Lagerpusch (22 Punkte, 14 Rebounds) weitgehend allein auf weiter Flur. ALBA BERLIN setzte sich nach dem souveränen Heimsieg vergangene Woche auch in Göttingen durch. Beim 46:67-Auswärtserfolg der Berliner war Filip Stanic mit 13 Punkten bester Scorer.

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Playoffs Süd: Breitengüßbach erkämpft Spiel drei

Der Meister stand ordentlich unter Druck, nachdem Spiel eins in Ulm deutlich verloren gegangen ist und nun im Heimspiel die Gefahr bestand, dass der TSV Tröster Breitengüßbach die Saison schon im Achtelfinale beenden muss. In eigener Halle trat die Bamberger U19 diesmal auch mit dem MVP des NBBL ALLSTAR Game, Arnoldas Kulboka, an. Der stellte einmal mehr sein großes Talent unter Beweis: 27 Punkte, 6 Rebounds und 6 Assists gingen auf sein Konto und trugen entscheidend zum 75:66-Sieg bei.

Die Internationale Basketball Akademie hat auch Spiel zwei der Serie gegen Urspring für sich entschieden. Für den Rekordmeister bedeutet die 71:85-Niederlage das Ausscheiden aus den Playoffs. Dem Igeko Nürnberg Falcons BC ist es gelungen, die Serie gegen Eintracht Frankfurt / FRAPORT SKYLINERS auszugleichen. Nürnberg schlug Frankfurt mit 63:51. Eine deutliche Entscheidung gab es dagegen in der Serie FC Bayern München gegen die Porsche BBA Ludwigsburg. Die Bayern haben auch das Auswärtsspiel gewonnen, ein 48:80 prangte am Ende von der Anzeigetafel in Ludwigsburg. Die beiden Münchener Teams stehen damit fest im Viertelfinale. Auf IBAM wartet entweder Frankfurt oder Nürnberg, die Bayern bekommen es mit Breitengüßbach oder Ulm zu tun.

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Playdowns Nord: Paderborn gleicht gegen Neustadt auf

In der Nord-Staffel der Playdowns haben das Team Bonn/Rhöndorf, die AB Baskets und die ROTH Energie Basketball-Akademie GIESSEN 46ers vorzeitig den Klassenerhalt perfekt gemacht: Sie gewannen ihre Serie jeweils mit 2:0. Dagegen müssen die Sharks Hamburg, die RheinStars Köln und die Eisbären Bremerhaven in der 2. Playdown-Runde weiter um die sportliche Qualifikation für die Spielzeit 2017/18 kämpfen. Wie schon im ersten Vergleich hatten die Bonn-Rhöndorfer auch in Spiel zwei keine Probleme mit den Sharks Hamburg und siegten mit 102:70. Igor Uzelac (22) und Jonas Spychalski (21) waren die besten Scorer für die Rheinländer.

Die Gießener gewannen derweil in Bremerhaven mit 90:58; schon das Hinspiel entschieden die Hessener mit 42 Zählern Differenz für sich. Bjarne Kraushaar (27), Tim Uhlemann und Kevin Strangmeyer (je 20) erzielten die Löwenanteil der Punkte für die 46ers. Auch zu Hause konnten die RheinStars Köln die Serie gegen die AB Baskets nicht ausgleichen und müssen nach der 62:70-Heimniederlage in die 2. Playdown-Runde. Köln trifft nun auf die Eisbären Bremerhaven. Mit einem überzeugenden 76:37-Sieg über die Blue Giants Neustadt glichen die Uni Baskets Paderborn: Spiel drei findet nun am Sonntag wieder in Neustadt statt. In der Partie gestern war vor allem im letzten Viertel bei den Gästen die Luft raus: Dieser Abschnitt ging mit 18:0 an die Hausherren.

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NBBL Playdown

Playdowns Süd: Vier Sweeps im Süden

Im Süden ist die erste Playdown Runde bereits zu Ende gegangen: Alle vier Serien wurden innerhalb von zwei Spielen beendet. Die TenneT young heroes Bayreuth und die NINERS Academy Chemnitz, die ihren Gegnern Schoder Junior-Giraffen Langen und Young Tigers Tübingen bereits im ersten Spiel den Heimvorteil geklaut hatten, haben nun die Chance genutzt, in eigener Halle den Sack zuzumachen. Bayreuth fuhr einen 60:58-Sieg ein, Chemnitz gewann ungefährdet mit 69:53 gegen Tübingen.
Die MBC Junior Sixers setzten sich knapp beim MTV Kronberg durch (72:74) und konnten so ebenfalls den Sweep einfahren. Das gilt auch für Science City Jena, das sich gegen die Junior Baskets Rhein Neckar keine Blöße gab (47:72).

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JBBL: Metropol, Stahnsdorf und Crailsheim in den Playoffs

In der Hauptrundengruppe 1 haben sich die Metropol Baskets Ruhr das vierte und letzte Playoff-Ticket gesichert. Mit 81:73 siegten sie bei der Baskets Akademie Weser-Ems und ließen es somit gar nicht erst auf einen möglichen Dreiervergleich mit Münster und Oldenburg ankommen. Matchwinner für die Metropoler war Till Hornscheidt, der 38 Punkte erzielte. Ein direktes Duell um das letzte Playoff-Ticket lieferten sich RSV Eintracht Stahnsdorf und die Sharks Hamburg in Gruppe 2. Dank des 78:74-Sieges schob sich Stahnsdorf noch an den Haien vorbei auf Rang vier und ist neben ALBA, Lichterfelde und Higherlevel der vierte Playoff-Teilnehmer aus dieser Gruppe. Effektivster RSV`ler war Lukas Wagner mit 21 Punkten und neun Rebounds.

In Gruppe 3 war schon vor dem letzten Hauptrundenspieltag alles klar, Frankfurt, Regnitztal, Kronberg und Würzburg hatten die Qualifikation für die Playoffs schon geschafft. Mit dem 69:63-Sieg über JBBL-Meister Frankfurt setzten die Regnitztaler (Benjamin Höhmann 19 Punkte und zwölf Rebounds) am letzten Hauptrunden-Spieltag aber noch mal ein Zeichen, das in den Playoffs mit ihnen zu rechnen sein wird. In Gruppe 4 haben sich die Crailsheim Merlins im Fernduell gegen den FC Bayern München durchgesetzt und den vierten Playoff-Platz verteidigt: Die „Zauberer“ gewannen ihr Heimspiel gegen TS Jahn München knapp mit 93:90, während die Münchner deutlich mit 53:87 in Tübingen verloren. Vincent Hofmann markierte 29 Zähler für Crailsheim. Neben Division-Sieger Tübingen sowie Crailsheim haben auch Ulm und Urspring den Sprung in die Postseason geschafft.

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Relegation: Spannung im Rennen um Platz zwei

In Relegationsgruppe 1 ist das BBT Göttingen weiter im Rennen um den direkten Klassenerhalt. Dank des überdeutlichen 115:46-Sieges über die Junior Löwen Braunschweig liegen die Göttinger auf Rang zwei, der den Klassenerhalt bedeuten würde. Punktgleich auf Rang drei rangieren die Uni Baskets Paderborn, die an diesem Wochenende spielfrei waren. Auch die Phoenix Hagen Youngsters haben mit nur zwei Punkten Abstand auf dieses Duo noch Chancen auf Rang zwei. Für Spannung an den restlichen beiden Spieltagen ist also gesorgt. In Gruppe 2 haben die Oettinger Rockets Gotha einen Rückschlag beim Kampf um den vorzeitigen Klassenerhalt erlitten. Im Heimspiel gegen den direkten Verfolger EBC Rostock Junior Talents kassierten die „Raketen“ vor allem dank des eindeutigen Reboundverhältnisses von 33:52 eine bittere 66:70-Niederlage. Damit sind die Rostocker, bei zwei noch ausstehenden Spieltagen, in der Tabelle bis auf zwei Zähler an Gotha heran gekommen. Punktgleich mit Rostock und damit ebenfalls weiter mit Chancen auf Rang zwei ist DBV Charlottenburg, das 87:51 bei der NINERS Academy gewann. Chemnitz steht damit als sportlicher Absteiger fest.

In Relegationsgruppe 3 teilen die Young Gladiators Trier das Schicksal mit Chemnitz: Nach der 68:80-Niederlage bei den Junior Baskets Rhein Neckar haben die Moselstädter keine Chance mehr, die Playdowns zu erreichen. Gerettet sind hier schon länger Gießen und Nürnberg, in die Playdowns müssen RheinHessen, Rhein Neckar, Nieder-Olm und Langen. In Gruppe 4 haben Ludwigsburg und Freising ihren Nimbus als stärkste Teams der Gruppe untermauert: Die Porsche BBA gewann 98:75 gegen Augsburg, die Freisinger besiegten Packservice BBA SSC Karlsruhe mit 109:36.

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PM: NBBL gGmbH – DN / JF

Gießen: Erneut ein makelloser Sonntag

Wie schon am letzten Sonntag hieß es auch genau sieben Tage später: zwei Spiele, zwei Siege für die ROTH Energie Basketball-Akademie GIESSEN 46ers. Der Sieg bei der SG RheinHessen bedeutete den sechsten JBBL-Sieg in Serie, die NBBL-Mannschaft konnte in Bremerhaven zudem letztlich ungefährdet den Klassenerhalt sicherstellen.

JBBL: SG RheinHessen – ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers 52:76 (29:41)

Viertelergebnisse: 10:24, 19:17, 9:25, 14:10

Mit dem nächsten deutlichen Erfolg kehrten die Mittelhessen von ihrem Auswärtsspiel in Mainz zurück. Die Mannschaft von Coach Venelin Berov musste dabei gleich auf drei wichtige Spieler verzichten, die zeitgleich mit dem VfB Gießen an der U18-Hessenmeisterschaft teilnahmen. Dennoch fuhren die JBBL-46ers einen ungefährdeten Sieg ein.

Dabei legte die Berov-Truppe im ersten sowie dem dritten Viertel den Grundstein zum Erfolg. Besonders im Rebound-Duell hatten die Gießener deutlich die Oberhand (58:29), zudem glänzten die Mittelhessen mit einer starken Dreierquote von 40 Prozent (8/20).

Somit konnte die Tabellenführung behauptet werden. Am nächsten Wochenende können die JBBL-46ers dann im direkten Duell mit dem Verfolger aus Nürnberg die Vorentscheidung um den ersten Platz der Relegationsrunde 3 fällen. Spielbeginn in der Sporthalle Gießen-Ost wird am Sonntag um 12:30 Uhr sein.

ROTH Energie Basketball-Akademie GIESSEN 46ers: Karl Maruschka (3 Punkte), Elias Boutama, Fritz Rostek (5), Tim Schneider (26), Kekai Yan, Sebastian Brach (9, 4 Assists), Paul Carl (6), Nicolai Sann (2), Finn Jakob, Torben Koplin (14), Paul Schneider (11, 22 Rebounds), Lorenz Klippel

Topscorer RheinHessen: Tobias Feilen (17), Tobias Oppenberg (10), Niklas Krause (7)

NBBL: Eisbären Bremerhaven – ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers 58:90 (22:44)

Viertelergebnisse: 15:19, 7:25, 18:22, 18:24

Die gut 480 Kilometer lange Fahrt schien der Mannschaft des Trainergespanns Marcus Krapp und Ivica Piljanovic in den Knochen zu stecken, dementsprechend unkonzentriert gingen die Mittelhessen beim Gastspiel an der Nordsee zunächst zu werke. Dies sollte sich jedoch fix ändern, spätestens mit Beginn des zweiten Viertels lief der Motor rund. Offensiv wie defensiv dominierten die Gießener in der Folge und erspielten sich somit eine deutliche Halbzeitführung.

Nach dem Seitenwechsel fanden die Bremerhavener weiterhin kein Mittel gegen die Gäste, die, trotz ihrer kurzen Rotation, letztlich nichts mehr anbrennen ließen und den zweiten Sieg im zweiten Spiel der Best-of-three-Serie einfuhren. Somit endet die diesjährige NBBL-Saison versöhnlich mit dem Klassenerhalt.

ROTH Energie Basketball-Akademie GIESSEN 46ers: Bjarne Kraushaar (27 Punkte), Kevin Hoxhallari (10), Viktor Ziring (11), Tim Uhlemann (20), David Amaize (2), Daniel Thurau, Kevin Strangmeyer (20)

Topscorer Bremerhaven: Jonas Buss-Witteler (16), Bo Meister (15), Till-Rouven Radtke (9)

 

PM: GIESSEN 46ers

Nürnberg: Ungefährdeter Heimerfolg für die Falcons

Die U16 des igeko. Nürnberg Falcons BC hat ihr letztes Relegations-Heimspiel in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) gegen den TV Langen deutlich gewonnen. Den Grundstein für den 72:54 (41:23)-Heimsieg legten die Mannen von Coach Frank Acheampong in der ersten Halbzeit. Insgesamt punkteten vier Spieler zweistellig.

Es war ein Spiel, in dem es für den Nürnberger Nachwuchs um nichts mehr ging. Dennoch erwartete Frank Acheampong gegen den TV Langen einen beherzten Auftritt seiner Spieler. Diese enttäuschten den Coach und die Zuschauer im Dürer nicht und kontrollierten den ersten Spielabschnitt. Lauris Eklou dominierte die Bretter und war einer von sechs Spielern, die im ersten Viertel zu Punkten kamen. Dieses endete mit einer 25:16-Führung für die Hausherren. Im zweiten Viertel legten die Falcons vor allem in der Defensive die ein oder andere Schippe drauf und zwangen die Gäste aus Hessen zu schwierigen Würfen und zahlreichen Ballverlusten. Die Reboundüberlegenheit wuchs mit fortlaufender Spieldauer an und das galt auch für den Vorsprung der Gastgeber. Zur Pause führten die Jungs von Coach Acheampong mit 41:23.

Partie früh entschieden

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte waren die Falcons das tonangebende Team. Langen kam zwar zu offenen Würfen, konnte diese aber vorerst nicht in Zählbares ummünzen. Bei Nürnberg lief es besser und so wuchs die Führung Mitte des dritten Viertels auf 25 Punkte (50:25). Der Coach konnte zufrieden sein, setzte aber alles daran, die Spannung weiter hochzuhalten. So ganz gelang dies nicht, da die Gäste in der Folgezeit immer öfter zu leichten Punkten kamen. Die Führung wackelte jedoch zu keinem Zeitpunkt und die Falcons lagen nach 30 Spielminuten mit 59:39 vorne – die Partie war entschieden.

Nürnberg Falcons lassen nach

Dieser deutliche Vorsprung hätte im Schlussabschnitt locker verwaltet und ausgebaut werden können, doch seltsamerweise ließen die Spieler der Falcons vieles von dem vermissen, was sie in den ersten drei Spielabschnitten ausgezeichnet hatte. Zwar war der Sieg nie ernsthaft in Gefahr, aber über weite Strecken machte man es den Gästen deutlich zu leicht. Diese nutzten das aus, zogen aggressiv zum Korb und kontrollierten auf einmal die Bretter. Doch das Polster, das sich Nürnberg im Laufe der Partie erspielt hatte war groß genug und so endete das Spiel trotz der mäßigen Leistung im letzten Viertel mit 72:54.

Frank Acheampong: „Können zufrieden sein“

„Ich denke, wir haben heute vieles von dem umgesetzt, was wir uns unter der Woche im Training vorgenommen hatten. In der zweiten Halbzeit haben wir viel rotiert, was sich negativ auf den Spielfluss ausgewirkt hat. Am Ende hat uns der nötige Biss gefehlt. Im Großen und Ganzen können wir mit diesem Auftritt heute aber zufrieden sein“, so Frank Acheampong nach dem Schlusspfiff.

Punkteverteilung Nürnberg Falcons BC: Lyuverovych 16 Pts., Eklou 12 Pts. & 13 Rbds., Stein & Albrecht je 10 Pts., Stfanovic & Przybille je 6 Pts., Fiedler & Veljkovic je 5 Pts., Mittermeier 2 Pts., Gebel 0 Pts.

 

PM: Nürnberg Falcons

Metropol: In den Playoffs gegen ALBA BERLN

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ Aus 21 jugendlichen Kehlen schallte es durch die altehrwürdige Sporthalle am Haarenufer in Oldenburg. Dort, wo einst Oldenburgs Bundesliga-Basketballer in der 1. Liga spielten, machten die Nachwuchs-Basketballer der Metropol Baskets Ruhr den Einzug in die Playoffs der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) perfekt. Das Kooperationsteam von ETB SW Essen und Citybasket Recklinghausen gehört damit erneut zu den besten 16 Nachwuchsmannschaften Deutschlands. Der Gegner im Playoff-Achtelfinale ist die U16 vom deutschen Hauptstadt-Club Alba Berlin, bereits am 2. April steigt das erste Spiel in der Bundeshauptstadt. Spiel zwei in der Serie „best of three“ ist am 9. April in Recklinghausen, ein mögliches drittes Spiel fände am 23. April wieder in Berlin statt.

Möglich wurde dieser großartige Erfolg durch einen hart erarbeiteten 81:73 (40:42)-Erfolg beim JBBL-Team der Baskets-Akademie Weser-Ems in Oldenburg. Die Metropol Baskets wussten vor dem Spiel: Gewinnen sie in Oldenburg, stünden sie sicher im Achtelfinale. Bei einer Niederlage wäre es zum Dreiervergleich mit Münster und Oldenburg gekommen. Doch durch den Sieg der Ruhrgebiets-Auswahl in Niedersachsen war der abschließende 97:57-Kantersieg der UBC/SCM Baskets Münsterland gegen die bereits für die Playoffs qualifizierten Basketballer von Bayer Leverkusen am Nachmittag  bedeutungslos. Zu diesem Zeitpunkt feierten schon die Metropol Baskets. Knapp ein Jahr nach dem Gewinn der Bronzemedaille beim Top4-Turnier in Ulm steht die Essen-Recklinghäuser Kombination wieder in den Playoffs.

„Es war ein unglaublich intensives Spiel, ein brutaler Kampf zweier hoch motivierter Mannschaften“, resümierte Metropol-Headcoach Philipp Stachula nach dem Spiel. Zeugnis dieser Intensität waren 60 persönliche Fouls nach 40 Spielminuten. Bei Metropol erlebten gleich drei Akteure das Spielende mit Foulhöchstzahl auf der Bank: Flügelspieler Malte Thimm aus Goch, Aufbauspieler Patrick Liebert aus Essen-Werden und Center Jan Philipp Wüllrich aus Herne. Das Metropol-Trainerduo Stachula/Lüschper hatte sich für das letzte Spiel der Hauptrundengruppe 1 bei den körperlich groß gewachsenen Oldenburgern für eine große Aufstellung entschieden, alles an Zentimetern nominiert, was im tiefen Metropol-Kader steckt.

Dennoch lagen die Gäste früh mit 0:5 hinten, konnten im gesamten ersten Viertel (19:22) nicht ein einziges Mal in Führung gehen. Das wurde im zweiten Abschnitt besser: Auf 36:27 zog die Ruhrgebiets-Auswahl schon davon, um dann doch wieder die Gastgeber passieren zu lassen. Die hatten zur Halbzeit beim 42:40 leicht die Nase vorn. 36 Fouls in den ersten 20 Minuten waren schon zu diesem Zeitpunkt ein Zeichen für den harten Schlagabtausch. Oldenburg, das nur noch theoretische Chancen auf den Playoff-Einzug hatte, schenkte keinen Millimeter ab. „Du konntest spüren, dass da einige Spieler das letzte JBBL-Spiel ihrer Karriere bestritten“, meinte Metropol-Coach Stachula und gratulierte dem Gästetrainer zur Oldenburger Leistung. Denn vor drei Wochen in Recklinghausen war der Erstliga-Nachwuchs der Norddeutschen beim 62:95 noch chancenlos gewesen.

Auch im dritten Viertel ging es hin und her, führte mal der und mal jener. 14 Mal stand es in der Partie unentschieden.  Beim 56:50 aus Gäste-Sicht sah es gut für Metropol aus, beim 62:62 zur letzten Viertelpause war wieder alles ausgeglichen. Im Schlussviertel war in der 35. Minute beim 68:68 immer noch alles offen – allerdings roch es für die Metropol Baskets Ruhr schon nach Playoffs. Denn auch eine Niederlage mit 11 Punkten Differenz hätte dem Stachula-Team hauchdünn den Achtelfinal-Einzug beschert. Doch auf Taschenrechner-Finale hatte niemand Lust beim Ruhrgebiets-Basketball-Projekt. Mit einer 7:0-Serie zog Metropol vorentscheidend davon, behielt anschließend an der Freiwurflinie die Nerven und bejubelte den Auswärtssieg frenetisch. Das gesamte Team gab alles für diesen Erfolg – angeführt wurden die Metropol Baskets einmal mehr von ihrem überragenden Topscorer Till Hornscheidt. Der Velberter Rotschopf markierte fantastische 38 Punkte, trug seine Metropol Baskets immer dann, wenn es notwendig war. Ganz nebenbei holte er auch die meisten Rebounds. Doch auch Leader Hornscheidt weiß: Ohne Team geht im Basketball gar nichts. Den dritten Auswärtssieg der Saison holten die Metropol Baskets gemeinsam.

Auswärtssieg ist auch ein gutes Stichwort für das Playoff-Achtelfinale: Für den Einzug ins Viertelfinale muss Metropol mindestens einmal in Berlin bei Alba gewinnen. Ob das beim Gruppensieger des Nordostens, der erst am letzten Spieltag von einem Stolperer TuS Lichterfeldes profitierte und auf Rang 1 kletterte, möglich ist? Die Metropol Baskets haben nichts mehr zu verlieren. Die Saisonziele sind längst erreicht – alles was jetzt noch kommt, ist Zugabe. Selbst vom Top4-Turnier Ende Mai in Frankfurt darf geträumt werden.

Metropol Baskets Ruhr: Luca Michels, Patrick Liebert (5), Tidjane Sow (2), Jonas Thiehoff, Robin Danes (5), Till Hornscheidt (38/4, 8 Reb.), Lennard Kaprolat (8), Malte Thimm (4), Noah Wierig, Wesley Knaup (2), Nils Charfreitag (3), Jan Philipp Wüllrich (14). Zum Team gehören auch: Andreas Altekruse, Julian Albers, Valentin Bredeck, Fynn Dallinga, Dennis Ded, Janis Künsken, Finn Pause, Lennart Rieken und Paul Sundheim.

Foto-BU: Der komplette Metropol-Kader war mit nach Oldenburg gefahren und feierte zusammen mit Headcoach Philipp Stachula (2.v.r.), Co-Trainer Pit Lüschper (2.v.l.) und Betreuer Nils Stachowiak (3.v.r.) den Einzug in die Playoffs.  Foto: Thomas Künsken

PM: Metropol Baskets Ruhr

Tübingen: Spitze im Süden

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen gewinnt das letzte Spiel der Hauptrunde gegen den FC Bayern München mit 87:53 (42:20) und zieht als bestes Team aus dem Süden zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Playoffs ein.

Bereits vor der letzten Hauptrundenpartie hatten die Jungtiger den historischen Einzug in die Runde der besten 16 Mannschaften Deutschlands geschafft, wollten sich aber mit einem Sieg gegen den bayerischen Nachwuchs den ersten Rang und damit die beste Ausgangsposition für die Playoffs sichern. Dementsprechend konzentriert startete das Team von Headcoach David Rösch in das Spiel. Von Beginn an gelang es den jungen Tigern, die Bayern zu schweren Würfen zu zwingen. So erzielten die Gäste erst in der dritten Spielminute ihren ersten Feldkorb. Auf Tübinger Seite überzeugte von Beginn an Kapitän Matti Sorgius, der nach überstandener Verletzungspause seiner Mannschaft wieder zur Verfügung stand. Der Nationalspieler erzielte 9 seiner 19 Punkte im ersten Viertel und zeigte sich dabei aus allen Lagen gefährlich. So stand es zur Viertelpause 24:15. Im zweiten Viertel erhöhte der Tübinger Nachwuchs die Intensität und erspielte sich über exzellente Verteidigung viele Abschlussmöglichkeiten. Dabei agierte das Team phasenweise jedoch überhastet und besonders die Würfe von jenseits der Dreierlinie fanden nicht ihr Ziel. Durch starken Einsatz am offensiven Brett gelang es den Jungtigern dennoch sich Schritt für Schritt abzusetzen. Das zweite Viertel gewann das Team so verdient mit 18:5. Zur Halbzeit hatten sich die Jungtiger eine 42:20-Führung erspielt.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Young Tigers weiter hartnäckig in der Verteidigung, leistete sich jedoch einige Fouls. Bis zur 26. Spielminute erlaubte man den Gästen so einige Punkte an der Freiwurflinie, jedoch keinen Feldkorb. Offensiv zeigte zum Ende des dritten Viertels Daniel Zacek seine Treffsicherheit: Innerhalb von drei Spielminuten traf der Flügelspieler vier Dreier in Folge. Bis zur Halbzeit hatte er keinen Punkt erzielt. Für ein weiteres Highlight sorgte Nils Schmitz, der mit der Schlusssirene einen Dreier versenken konnte und die zahlreichen Zuschauer aus ihren Sitzen riss. Nebenbei konnte der Flügelspieler an diesem Tag mit einer tadellosen Wurfquote aus dem 2-Punkt-Bereich überzeugen. So zogen die Jungtiger zur Viertelpause auf 68:35 davon. Im Schlussviertel war es zunächst wieder Zacek, der mit zwei weiteren erfolgreichen Dreiern für Aufsehen sorgte und zum Topscorer seiner Mannschaft avancierte. Zudem blieben die Jungtiger defensiv konzentriert und erhöhten in der 37. Spielminute auf 85:43 – die höchste Führung des Spiels. In den letzten drei Spielminuten leisteten sich die Jungtiger noch einige Ballverluste, was München nutzte, um Punkte aufzuholen. Am Ende feierten die Jungtiger einen überzeugenden 87:53-Erfolg und den sechsten Sieg im sechsten Hauptrundenspiel.

Headcoach David Rösch sagte nach dem Spiel: „Wir haben uns heute gegen ein Schwergewicht im Nachwuchsbasketball behauptet und sind nun für die anstehenden Playoffs bestens gerüstet.“

Am kommenden Wochenende steht bereits das erste Heimspiel der Playoffs an: Am Sonntag, den 02.04.17 empfangen die Young Tigers den Nachwuchs von s.Oliver Würzburg.

Für Tübingen spielten: Daniel Zacek (21 Punkte), Matti Sorgius (19), Nils Schmitz (15), Obed Francisco (12), Mirjan Broening (9), Timo Fischer (3), Harrison Nnana (2), Nico Janovsky (2), Tiziano Palmieri (2), Emanauel Francisco (1/7 Rebounds), Kilian Fischer (1), Dominik Herrmann.

 

PM: WALTER Tigers Tübingen

Würzburg: Von Göttingen über Würzburg ins Trikot mit dem Adler

Gerade mal 15 Jahre alt, schon 2,02 Meter groß und nach Max Ugrai und Constantin Ebert der nächste Jugend-Nationalspieler der s.Oliver Würzburg Akademie: Michael Javernik hat nach seinem Wechsel aus Göttingen nach Unterfranken den nächsten Schritt gemacht und sich über Top-Leistungen in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) einen Platz im U16-Kader des Deutschen Basketball-Bundes gesichert.

„Michael hat durch seine Leistungen in dieser Saison auf sich aufmerksam gemacht. Beim Lehrgang in Frankreich war er einer der Spieler, die noch keine internationale Erfahrung hatten. Dafür war er sehr aktiv und hat seine Sache gut gemacht“, sagt U16-Nationaltrainer Alan Ibrahimagic über den Würzburger Neuzugang: „Er bringt alle körperlichen Voraussetzungen mit und besitzt noch sehr viel Potenzial.“

Für den 15-Jährigen war es kein leichter Schritt, im letzten Sommer Elternhaus und Freunde in Göttingen zurückzulassen und nach Würzburg zu wechseln. Unter der Woche Schule und Training, am Wochenende ein oder zwei Spiele, dazu seit Dezember die Maßnahmen mit der Nationalmannschaft – da bleiben nicht viele Gelegenheiten, um nach Hause zu fahren: „Natürlich vermisse ich meine Familie und würde gerne öfter Zeit mit ihnen und meinen Freunden verbringen. Aber ich habe mich für den Wechsel entschieden, deshalb ist das in Ordnung“, sagt Michael Javernik.

Er hat ein klares Ziel vor Augen: „Basketball ist mein Lebensinhalt. Ich möchte gerne so weit wie möglich kommen und irgendwann in der Bundesliga spielen. Das schafft man nur, wenn man sich immer mit den Besten misst.“ Den Wechsel aus Niedersachsen an den Main hat er nicht bereut – er besucht das Würzburger Deutschhaus-Gymnasium und wohnt wie mehrere Würzburger Nachwuchsspieler im Internat des Matthias-Grünewald-Gymnasiums. „Schule und Basketballtraining lassen sich in Würzburg hervorragend verbinden. Es gefällt mir hier sehr gut, meine Erwartungen haben sich voll erfüllt“, sagt Javernik, der erst im Alter von zwölf Jahren durch einen Freund zum Basketball kam.

Zu dieser Zeit war Dirk Altenbeck, seit Beginn der Saison Mitglied im Trainerteam der s.Oliver Würzburg Akademie, verantwortlich für das Göttinger Nachwuchsprogramm. „Ich habe Michael vor dreieinhalb Jahren zum ersten Mal in der U14 gesehen. Damals sah das erst einmal noch nicht so aus, als ob aus ihm mal ein U16-Nationalspieler werden würde. Irgendwann kam er dann zu mir und sagte, dass er Gas geben will“, erzählt Altenbeck.

Um sich weiter zu entwickeln, opferte Javernik sogar mehrmals pro Woche seine kurze Mittagspause, um mit Dirk Altenbeck zu trainieren. Vor der Saison entschied sich der 15-Jährige, seinem Trainer nach Würzburg zu folgen, um die nächsten Schritte zu machen. „Er hat sich hier alles angesehen, dann hat der Familienrat getagt und alle waren dafür“, so Altenbeck: „Michael ist ein sehr kommunikativer Typ und hat hier sofort Anschluss gefunden. Auch mit den Coaches gab es kein Problem. Die Trennung von den Eltern war für ihn ein wichtiger Entwicklungsschritt, er ist in dieser Zeit schon viel selbstständiger geworden.“

Im Würzburger JBBL-Team hat der 15-Jährige in seinen fünfzehn Partien mit knapp 19 Punkten und zwölf Rebounds pro Spiel durchschnittlich ein statistisches „Double-Double“aufgelegt. Fünfmal kam er auch bereits in der U19-Bundesligazum Einsatz – 7,2 Punkte und 5,6 Rebounds gegen die starken Teams der NBBL-Gruppe Südost können sich ebenfalls sehen lassen.

„Michael hat uns als Mannschaft von Anfang an auf ein neues Niveau gebracht. Er erkennt, wo es hingehen soll, und marschiert im Training immer vorneweg. Er ist ein sehr robuster Typ, mit dem man sehr gut arbeiten kann“, berichtet JBBL-Trainer Wolfgang Ortmann über den Göttinger: „Wir freuen uns natürlich auch sehr über seine Nominierung für die Nationalmannschaft. Entscheidend für seine weitere Entwicklung sind sein Kopf und sein Umfeld, und da hat er bei uns gute Möglichkeiten.“

Beim Sichtungslehrgang der deutschen U16 im Dezember mit 48 Teilnehmern schaffte Michael Javernik den Sprung in den Kader, der dann einen einwöchigen Lehrgang mit zwei Länderspielen in Frankreich gegen die Franzosen absolviert hat. „Das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Jungs waren alle sehr nett, und die Coaches haben uns viel beigebracht“, sagt Javernik, der gleich in seinem ersten Länderspiel gegen Frankreich zehn Punkte erzielte: „Mein erstes Spiel war ziemlich gut. Ich habe es genossen, auf diesem Niveau mit Spielern, die teilweise noch besser und erfahrener sind als ich, zu spielen. Es war das erste Mal, dass ich in Sachen Basketball im Ausland unterwegs war und eine riesige Erfahrung für mich.“

Weiter geht es für ihn und sein Würzburger Team nach dem Erreichen von Platz vier in der Hauptrundengruppe 3 der JBBL mit den Playoffs um die Deutsche U16-Meisterschaft qualifizieren wollen. Nach dem letzten Hauptrundenspiel an diesem Sonntag in Kronberg heißt der Gegner im Achtelfinale ab der kommenden Woche entweder Tübingen oder Ulm.

 

PM & Foto-Credit: s.Oliver Würzburg / Patrick Wötzel

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