Nürnberg: Nach München ist vor Jena

Die U19 von rent4office Nürnberg tut sich auswärts in der Nachwuchs Basketball Bundesliga weiterhin sehr schwer. Im Nachholspiel beim FC Bayern Basketball am Mittwochnachmittag, verschlief die Mannschaft von Mario Dugandzic die erste Halbzeit und lief die gesamte Partie über einem Rückstand hinterher. Am Ende gab es eine 82:53-Niederlage, die zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt kommt. In Jena will man es nun besser machen.

Es war ein gebrauchter Tag für rent4office Nürnberg. Mario Dugandzic und sein Team hatten sich viel vorgenommen für die Reise in die Landeshauptstadt und das Duell mit dem Tabellennachbarn FC Bayern Basketball. Leider konnten die Mittelfranken die guten Vorsätze nicht in die Tat umsetzen und kamen sehr schlecht in die Partie. München war vom Tip-off an die aggressivere und engagiertere Mannschaft und kontrollierte sowohl das erste, als auch das zweite Viertel. Bei Nürnberg fehlte es an der nötigen Konzentration in der Defensive und Zielstrebigkeit in der Offensive. Folglich lag man zur Pause mit 42:20 zurück.

Dugandzic: „Schlechter Zeitpunkt“

Nach dem Seitenwechsel spielte Nürnberg dann mutiger und war im dritten Viertel ebenbürtig. Es gelang jedoch nicht, den Rückstand nennenswert zu verkleinern und somit ging es beim Stand von 63:41 in den Schlussabschnitt. Hier spielten die Hausherren die Partie dann souverän zu Ende und konnten schließlich einen verdienten 82:53-Heimsieg bejubeln. „Wir haben uns einen sehr schlechten Zeitpunkt ausgesucht, nicht maximal fokussiert aufzutreten“, gab Coach Dugandzic nach der Partie zu verstehen. „In fremder Halle müssen wir aggressiver auftreten und dürfen nicht erst in der zweiten Halbzeit anfangen Basketball zu spielen. Die Bayern haben ihren Stiefel runtergespielt und von der ersten bis zur letzten Minute vor allem aggressiver verteidigt. Dieser Intensität hatten wir nichts entgegenzusetzen.“

Nächster Halt: Jena

rent4office Nürnberg bleibt zwar trotz der Niederlage auf Rang 4 in der NBBL Gruppe Südost, hat mit Chemnitz und Jena aber zwei Verfolger im Nacken, die den Mittelfranken diesen noch streitig machen wollen. Und wie es der Zufall so will, heißt nicht nur heutige der ProA-Gegner Jena, sondern auch der in der NBBL. „Möchten wir noch im Rennen um den verbleibenden 4. Playoff-Platz bleiben, dann müssen wir in Jena Punkte holen“, blickt Dugandzic auf das Duell mit dem Tabellensechsten am Sonntag voraus.

 

12.02.2016|