Metropol: Den Enter-Versuch der Piraten abwehren

Die Metropol Baskets Ruhr haben in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) am Sonntag (12.30 Uhr, Vestische Arena Recklinghausen, Campus Blumenthal) in der Hauptrunde zum ersten Mal Heimrecht. Den Auftakt eines Reigens von drei Heimspielen in Folge macht das Gastspiel der Piraten Hamburg. Nach dem gefeierten 76:49-Auswärtssieg in Oldenburg am vergangenen Sonntag wollen die Metropol Baskets, Kooperationsteam von ETB SW Essen und Citybasket Recklinghausen, unbedingt einen weiteren Sieg folgen lassen – also den Enter-Versuch der Hamburger Piraten verhindern.

Die Hamburger haben sich als Drittplatzierter des Nordens für die Hauptrunde der besten 24 U16-Teams Deutschlands qualifiziert. Wie die Metropol Baskets hatten die Piraten einen verkorksten Saisonstart – drei Niederlagen in den ersten vier Spielen. Doch dann kam das Team von Amir Zohri immer besser in Tritt, gewann fünf von sechs Spielen, u.a. mit 77:58 gegen Oldenburg. Den Hauptrunden-Auftakt gegen die Phoenix Hagen Youngsters setzten die Hanseaten letzten Sonntag mit 59:85 in den Sand – agierten aber lange auf Augenhöhe mit dem Topteam aus Hagen. „Hamburg hat in der 25. Minute noch gegen Hagen geführt, das beweist die Stärke der Piraten“, warnt Metropol-Coach Razvan Munteanu davor, angesichts der Ergebnisse des 1. Hauptrunden-Spieltages den Gegner zu unterschätzen.

„Go to guy“ bei den Piraten ist der Wedeler Flügelspieler Nick Koldenhoff, der nur selten das Spielfeld verlässt und im Schnitt 18,3 Punkte erzielt. Gegen Hagen markierte er 28 von 59 Piraten-Punkte. Nicht weniger gefährlich ist der groß gewachsene Jens Großmann (14,3 Punkte im Schnitt). Bereits drei U15-Länderspiele hat – wie Koldenhoff – auch Center Tobias Möller aus Itzehoe auf dem Buckel. Der 2,08-m-Riese spielte im dänischen Aalborg zusammen mit Metropol-Aufbauspieler Felipe Galvez Braatz im Nationalteam für Deutschland.

Razvan Munteanu und Pit Lüschper werden am Sonntag Veränderungen in ihrem Kader vornehmen. Unter der Woche kamen die Ruhrgebietler wieder nicht ohne Krankheiten und kleinere Blessuren aus. Teamarzt Dr. Wolfgang Plescher hatte sich unter der Woche noch um die angeschlagenen Spieler gekümmert. Erst am Samstag wird feststehen, welche 12 Spieler einsatzfähig sind. Diese 12 müssen dann die gleiche Aggressivität an den Tag legen wie beim Auswärtssieg in Oldenburg. Mit einem Heimsieg könnten die Metropol Baskets einen großen Schritt Richtung Playoffs gehen. Der Eintritt in die Vestische Arena ist frei.

 

PM: Metropol Baskets Ruhr

Foto: Moritz Plescher soll die Metropolo Baskets Ruhr zum Sieg über die Piraten Hamburg führen.

18.02.2016|