Nachwuchs und Jugend Basketball Bundesliga

Metropol: Baskets haben gegen Vechta/Quakenbrück nichts zu verlieren

Am vorletzten Spieltag der Hauptrunde in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) erwarten die Metropol Baskets Ruhr mit den Young Rasta Dragons aus Vechta/Quakenbrück eines der Topteams der diesjährigen Saison.  Am Sonntag um 13.30 Uhr erfolgt der Hochball in der Sporthalle des Helmholtz-Gymnasiums in Essen-Rüttenscheid (Rosastr. 83). Damit das Spiel am Sonntag nicht das letzte Heimspiel für das Kooperationsteam von ETB SW Essen und Citybasket Recklinghausen ist, wäre ein Überraschungssieg über den Spitzenreiter das beste Rezept. Denn dann stünden die Metropol  Baskets Ruhr mit einem Bein in den Playoffs der JBBL. Bei einer Niederlage gegen die Young Rasta Dragons kommt es in einer Woche zu einem dramatischen Finale in Oldenburg und Münster.

Auf Geschenke der Niedersachsen braucht die Ruhrgebiets-Auswahl nicht zu hoffen. Denn Vechta/Quakenbrück ist seit einer Woche wieder Tabellenführer der Hauptrundengruppe 1 und möchte diese Poleposition auch ins Ziel bringen – für das Achtel- und Viertelfinale der Playoffs ein immenser Vorteil. Dass die Niedersachsen wieder an der Spitze stehen, haben sie ihrem Nachbarn aus Oldenburg zu verdanken, der als Tabellenletzter den Tabellenführer Düsseldorf stürzte. Aus diesem Resultat schöpfen aber auch die Metropol Baskets Ruhr Mut: In der Hauptrundengruppe 1 kann jeder jeden schlagen – warum also nicht Metropol die Rasta Dragons?!

Im Hinspiel gab es beim 81:101 in Vechta nicht viel zu holen für die Ruhrgebietler. Zumindest auf den ersten Blick.  Allerdings hatten die Metropol Baskets Ruhr nur die erste Halbzeit mit 35:62 in den Sand gesetzt. Die zweite Halbzeit ging 46:39 an Metropol, obwohl die Topspieler der Norddeutschen (Luc van Slooten, Radii Caisin und Leon Fertig) nicht lange auf der Bank saßen. Denn das Problem von Trainer Hanno Stein, alter Bekannter von Metropol-Coach Philipp Stachula aus gemeinsamen Zeiten bei Dortmund-Derne, ist die kurze Rotation. Von der Bank kommt nicht viel Unterstützung, der verletzte Spielmacher David Röll wurde zuletzt stark vermisst. Aber dieses Leid teilen sich die Rasta Dragons mit den Metropol Baskets Ruhr, bei denen Schlüsselspieler Valentin Bredeck ganze zwei Spiele in dieser Saison bestreiten konnte.

Damit Bredeck noch einmal zum Einsatz kommen kann, müssen seine Teamkameraden für ihn die Playoff-Teilnahme erzwingen. Im Achtelfinale warten mit Alba Berlin oder TuS Lichterfelde zwei große Namen des deutschen Basketballs auf die Metropol Baskets. Die Playoff-Teilnahme wäre auch ein riesiges Geschenk für Co-Trainer Pit Lüschper, der am (heutigen) Freitag einen runden Geburtstag feiert(e). „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ sollte im Idealfall am Sonntag gegen 15.45 Uhr durch die Rüttenscheider Helmholtz-Halle schallen. In der Vorrunde hatte Metropol an gleicher Stätte die Düsseldorf Giants am Rand einer Niederlage. Und nur zu gerne erinnert man sich in Essen und Recklinghausen an die JBBL-Saison 2014/15, als Metropol den späteren Deutschen Vizemeister Young Dragons Quakenbrück in die Knie zwang. Auch da stand Pit Lüschper bei Metropol an der Seitenlinie eines denkwürdigen Spiels.

 

PM: Metropol Baskets Ruhr

Foto: Pit Lüschper, Urgestein von Citybasket Recklinghausen und Erfolgsgarant bei den Metropol Baskets, feiert Freitag einen runden Geburtstag.

18.03.2017|