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Beko BBL: Pascal Roller ist der „Most Likeable Player“ / Tibor Pleiß gedraftet
Pascal Roller, der Kapitän der DEUTSCHE BANK SKYLINERS, war nach der 70:72-Niederlage im fünften und entscheidenden Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft in der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) untröstlich. Ausgerechnet der Routinier, der in der gesamten Playoff-Serie immer mehr auf Betriebstemperatur gekommen war und besonders gegen den Finalgegner Brose Baskets eine Top-Leistung abgerufen hatte, zeigte in den letzten Sekunden einer dramatischen Partie an der Freiwurflinie Nerven.



Nur noch wenige Sekunden Restspielzeit leuchten auf der Anzeigetafel in der ausverkauften JAKO Arena auf, als der 33-Jährige beim Stand von 69:71 aus Sicht der Frankfurter an die Freiwurflinie tritt.

Roller, der seine Mannschaft kurz zuvor mit einem Dreier zum 69:70 wieder in Meisterschafts-Position gebracht hatte, verwandelt den ersten Freiwurf zum 70:71 sicher. Der zweite findet indes nicht den Weg durch die Reuse – und die Hoffnungen der Hessen auf den Gewinn der zweiten Meisterschaft enden abrupt. Der 1,80 Meter große Guard wird später sagen, dass „er überrascht war, dass der Ball nicht drin war“ und „dass er auch diesmal einen ziemlichen klaren Kopf hatte“. Ausgerechnet Roller, der mit 20 Punkten der Topscorer der Partie war und der an der Freiwurflinie eine Trefferquote von bemerkenswerten 91 Prozent aufweist (59 von 65), unterläuft dieses Malheur. Es sind Momente wie diese, die aus einem Sportler einen „tragischen Helden“ mit hohen Sympathiewerten machen.

Dass Roller bei den Fans der Beko BBL ob seines vorbildlichen Einsatzes, seiner Spielintelligenz und seiner professionellen Einstellung hoch im Kurs steht, unterstreicht nun die Wahl zum „Most Likeable Player“ der Saison 2009/2010. 34 Prozent der Fans, die sich an der einwöchigen Online-Wahl unter www.Beko-BBL.de beteiligt hatten, votierten für den Frankfurter Aufbauspieler, der seine zehnte (!) Spielzeit bei den „Mainhattan-Giganten“ absolviert hat. Es ist das erste Mal in der noch jungen Historie, dass ein Spielmacher diese Auszeichnung erhält.

Roller, Vater einer Tochter, tritt die Nachfolge von Rickey Paulding (EWE Baskets Oldenburg) an, der in der vergangenen Spielzeit mit diesem Titel bedacht wurde. Auf den Plätzen zwei und drei der alljährlich durchgeführten Fan-Wahl landeten Jason Boone (BG Göttingen, 27 Prozent) und Anton Gavel vom Deutschen Meister Brose Baskets (16 Prozent). „Ich möchte mich für die Auszeichnung bei allen Fans bedanken, die für mich gestimmt haben. Das sind eine große Ehre und auch ein schöner Trost für den verpassten Titel. Ich wünsche allen einen tollen Sommer und freue mich, auf eine neue und spannende Saison“, äußerte sich Roller, der den Beko BBL-Award in Form eines Beko BBL-Ehrenrings zu Beginn der Spielzeit 2010/2011 erhalten wird, zu der Auszeichnung.

NBA-Draft: Oklahoma City sichert sich die Rechte an Tibor Pleiß
Center der Brose Baskets wird als erster Spieler der zweiten Runde ausgewählt

Tibor Pleiß, frisch gebackener Deutscher Meister mit den Brose Baskets, wurde beim alljährlichen Draft der nordamerikanischen Profiliga NBA als erster Spieler der zweiten Runde (31) von den New Jersey Nets ausgewählt. Die Nets indes veräußerten die Rechte an dem 2,15 Meter große Nationalmannschafts-Center an Oklahoma City. Da Pleiß in der zweiten Runde gedrafted wurde, verfügt der „Rookie of the Year“ über keinen garantierten Arbeitsvertrag. Ob Pleiß seinen Vertrag bei den Brose Baskets erfüllt oder ob er bereits in der kommenden Saison in die NBA wechselt, ist offen. Tim Ohlbrecht (Telekom Baskets Bonn), der sich ebenfalls für den Draft angemeldet hatte, wurde von keinem Klub ausgewählt.


„Gelungene Weiterentwicklung des bisherigen Auftritts“
Das künftige Logo findet großen Anklang – Hochrangige Vertreter äußern sich sehr positiv zum neuen Markenzeichen der Liga – Fans beweisen auf Facebook ungeheure Kreativität

Das künftige Logo der Beko BBL: Es findet nicht nur großen Anklang bei den Fans, die unter anderem auf der Facebook-Seite der Beko BBL Kurzfilme oder Schnappschüsse mit dem neuen Logo und dem Claim „Spürst Du das Dribbeln?“ einstellen (mehr dazu unter http://www.facebook.com/pages/Beko-Basketball-Bundesliga/320049750930#!/pages/Beko-Basketball-Bundesliga/320049750930?v=wall), sondern auch die hochrangige Vertreter aus Sport, TV und Werbung halten große Stücke auf das Markenzeichen der Liga.

„Das neue Logo der Beko BBL gefällt mir durch seinen klaren Aufbau sehr gut und gibt eindeutig wieder, was Basketball ist: Spannung von der ersten bis zur letzten Minute!“
Ingo Weiss, Präsident Deutscher Basketball Bund

„Der neue Markenauftritt der Beko BBL bringt zum Ausdruck, was den Basketballsport ausmacht – Spannung, Nervenkitzel und Dynamik. Unser Anspruch bei der Berichterstattung auf SPORT1 und SPORT1.de ist es, diese mitreißende Atmosphäre in den Arenen auch zu den Basketball-Fans nach Hause zu transportieren.“
Zeljko Karajica, Geschäftsführer SPORT1

„Aus meiner Sicht eine sehr gut gelungene Weiterentwicklung des bisherigen Markenauftritts. BEKO und die BBL rücken noch enger zusammen und geben eine gemeinsame Aussage zur Dynamik der Liga ab. Der Sponsor unterstreicht damit, dass es ihm um mehr geht, als das bloße Naming-Right. Das ist die beste Voraussetzung für gemeinsamen Erfolg.“
Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung
 

Finken
http://www.nbbl-basketball.de
erstellt am 25.06.2010

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