JBBL-Review: Rien ne va plus – fast

(Fast) nichts geht mehr: Heute ging der letzte Spieltag der JBBL-Vorrunde über die Bühne, nur im Südwesten geht es nächste Woche noch weiter. Noch einmal wurden die Tabellen kräftig durchgemischt, besonders im Norden, Nordwest und Westen war es ganz spannend. Wer hat sich auf den letzten Drücker das Ticket für die Hauptrunde gesichert und wer muss in die Relegation?

Ein Sieg für RSV Eintracht Stahnsdorf in Braunschweig und die gleichzeitige Niederlage des DBV Charlottenburg beim TuS Lichterfelde sollten für Stahnsdorf reichen, um die Charlottenburger im letzten Moment noch von Platz drei der Division Nordost zu verdrängen. Tatsächlich gelang beides: Mit 51:57 setzte sich der RSV Eintracht bei den Junior Löwen durch, Lichterfelde machte es beim 99:52 gegen Charlottenburg alles klar.

Der Nordwesten hatte die spannendste Ausgangssituation gegeben: Gleich vier Teams waren punktgleich und mussten bis zuletzt zittern. Und alle vier konnten den Hauptrundeneinzug aus eigener Kraft schaffen, wer gewinnt, ist drin. Die finke baskets Paderborn trafen auf den Vorletzten QuakenbrückHagen empfing den Letzten Münster und die beiden übrigen, Metropol Baskets und Düsseldorf Giants, trafen sich im direkten Duell. Paderborn und Hagen gewannen ihre Spiele, den letzten Platz sicherten sich die Metropol Baskets, die Düsseldorf mit 78:64 besiegten.

Im Westen gab es drei Anwärter auf die Plätze zwei und drei, nämlich die BBA Gießen, RheinStars Köln und das Team Bonn/Rhöndorf. Ein Wechselbad der Gefühle durchliefen die Kölner: Erst unterlagen sie den konkurrierenden Gießenern mit 83:61 und mussten dann abwarten, wie das später stattfindende Rheinduell zwischen Bonn und Leverkusen ausging. Durch den Sieg von Bayer 04 rutschen die Domstädter doch noch auf Platz drei, Bonn/Rhöndorf muss in die Relegation.

Erst in der nächsten Woche entscheidet sich endgültig, wer die Division Südwest in der Hauptrunde vertreten wird. In der Gruppe mit 7 Teams stehen die Junior Baskets Rhein Neckar und die PS Karlsruhe Lions punktgleich auf den Plätzen drei und vier, nur für eine der beiden Mannschaften ist Platz in der Hauptrunde.

Aber auch in den anderen Gruppen, in denen die Hauptrundenteilnehmer schon feststanden, war der Spieltag keinesfalls uninteressant. Nicht nur, weil ohnehin jedes Team, das auf dem Feld steht, gewinnen will. Die Punkte, die drei Erstplatzierten jeder Gruppe untereinander erspielen, werden in die Hauptrunde mitgenommen. Hier können also schon die ersten Schritte in Richtung Playoffs gemacht werden.

In der Division Mitte hat Frankfurt sich die beste Ausgangsposition gesichert: Auch im letzten Spiel gegen rent4office Nürnberg bleiben die Hessen ungeschlagen und nehmen damit vier Siege mit in die Hauptrunde. Nürnberg und die Regnitztal Baskets begleiten die Frankfurter in die Hauptrunde, wo man auf die Teams aus dem Westen trifft.

Auch die ratiopharm akademie Ulm geht ohne Verlustpunkt in die Hauptrunde, heute wurde noch einmal der FC Bayern mit 56:81 geschlagen. Das Team Urspring komplettiert das Trio aus dem Südosten, das sich in den nächsten Wochen mit dem Südwesten messen wird.

Die Teams aus dem Osten bilden mit dem Nordosten eine Hauptrundengruppe, die letzten Punkte für die Hauptrunde haben sich die Oettinger Rockets Gotha beim 60:68-Sieg in Chemnitz gesichert.

 

25.01.2016|