Nachwuchs und Jugend Basketball Bundesliga

JBBL Review: Rapieque gelingt Triple Double

In der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) biegen die Teams in Hauptrunde und Relegation in die Zielgerade ein. Dementsprechend bekommen die Ergebnisse auf den letzten Metern immer mehr Gewicht – sei es für die möglichst beste Ausgangslage in den Playoffs oder in den Playdowns.

Das Spitzenspiel in der Hauptrunde 1 entpuppte sich als echter Krimi: Hauchdünn setzten sich die Sharks Hamburg mit 75:73 bei den Metropol Baskets Ruhr durch. Die Hamburger führen damit die Tabelle mit einer Bilanz von fünf Siegen und einer Niederlage an, die Metropoler folgen mit fünf Siegen und nun zwei Niederlagen. Bester Scorer der Sharks im Ruhrgebiet war Matteo Boerries mit 20 Zählern, für die Gastgeber kamen Andreas Alterkruse und Din Pobric auf jeweils 19 Punkte.

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Einen Kantersieg fuhr ALBA BERLIN im Stadtderby gegen Higherlevel ein: 125:52 hieß es am Ende einer mehr als einseitigen Partie, in der bei den nur mit sechs Spielern angetretenen Albatrossen Evans Rapieque mit 16 Punkten, zehn Assists und zehn Steals ein Triple-Double gelang. Tabellenführer bleibt der TuS Lichterfelde, der sich bei den MBC Jungwölfen ebenfalls deutlich mit 89:43 durchsetzte.

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Den zweiten Hauptrundensieg in der Hauptrunde 3 feierte die s.Oliver Würzburg Akademie. Im Heimspiel gegen das Team Bonn/Rhöndorf gelang den Franken ein 76:63-Erfolg, zu dem Julius Böhmer stolze 29 Punkte beisteuerte.

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In der Hauptrundengruppe 4 bleibt ratiopharm ulm ungeschlagen: Die „Spatzen“ setzten sich auch im Spitzenspiel bei Verfolger TS Jahn München mit 65:59 durch. Ulms „eierlegende Wollmilchsau“ war an diesem Tag Jakob Hanzalek, der auf 19 Punkte, vier Rebounds, drei Assists und sechs Steals kam.

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JBBL Relegation: Kampf um Platz zwei weiter offen

Zwei Spieltage vor Ende der Relegationsrunde ist in der Gruppe 1 abgesehen von der Tatsache, dass Münster und Hagen als die beiden Erstplatzierten nachträglich in die Playoffs einziehen werden, in Sachen Schlusstabelle noch einiges offen. Der Dritte Baltic Sea Lions weist eine ausgeglichene Bilanz von fünf Siegen und fünf Niederlagen auf, dahinter folgen mit Rostock, Oldenburg und Lübeck gleich drei Mannschaften mit einer Ausbeute von fünf Siegen bei sechs Niederlagen. Die Baskets Akademie Weser-Ems feierte hier am Wochenende einen ebenso knappen wie wichtigen 71:69-Sieg bei den Sea Lions. Jovan Savic erzielte für die Gäste 24 Punkte, Gbenga Hansen für die Hausherren gar 34.

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Weiterhin einträchtig am Tabellenende der Gruppe 2 stehen die Junior Löwen Braunschweig und der Turn-Klubb zu Hannover. Beide haben auch nach dem Wochenende nur einen Sieg auf der Habenseite, dafür jetzt zehn Niederlagen. Braunschweig unterlag in Chemnitz deutlich mit 46:81, Hannover hatte zu Hause gegen Jena mit 52:75 das Nachsehen.

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Einen Rückschlag im Kampf um (Playoff-)Platz zwei mussten die RheinStars Könn hinnehmen: Sie verloren auf heimischem Parkett mit 67:77 gegen die TenneT young heroes aus Bayreuth und kassierten somit die vierte Niederlage in der Relegationsrunde. Die direkten Konkurrenten aus Düsseldorf (91:89 gegen Langen) und Leverkusen (85:63 gegen Rhein-Neckar) konnten dagegen punkten und bauten ihre Relegationsbilanz auf 8/3 bzw. 7/4 aus. Wer neben Primus Regnitztal in die Playoffs einzieht, entscheidet sich nun an den letzten beiden Spieltagen; die ART Giants Düsseldorf haben derzeit aufgrund des einen mehr gewonnenen Spiels gegenüber Köln und Leverkusen derzeit die Nase vorn.

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Die Crailsheim Merlins haben ihren zweiten Tabellenplatz gegenüber Verfolger Nürnberg verteidigt: Die Merlins siegten in Karlsruhe mit 75:41, Aleksa Kovacevic war hier mit 17 Punkten die treibende Offensivkraft. Die Nürnberger Falcons kamen gegen Augsburg zu einem hart erkämpften 79:73-Sieg, bleiben in der Tabellen aber zwei Punkte hinter den Crailsheimern.

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PM: NBBL gGmbH / JF

22.01.2018|