Göttingen: Verletzungsmisere setzt sich fort

Das Altenbeck-Team fuhr mit einer Notbesetzung zum letzten Bundesligaspiel im Jahr 2015. Viele Verletzungen und Krankheiten sorgten dafür, dass lediglich zehn Spieler bei der Abreise in die Hauptstadt zur Verfügung standen. Kurz vor Spielbeginn meldete sich zusätzlich Henri Appold ab, da die Schmerzen in seinem Handgelenk zu groß waren, um eingesetzt zu werden. Moritz Barner sprang für ihn in die Bresche, bekam wenig später einen Schlag auf die Hand und fiel für den Rest der Partie aus.

Der Rest der JBBL-Mannschaft des BBT Göttingen wirkte in der ersten Hälfte verunsichert und ließ sich durch die harte Spielweise der Gastgeber den Schneid abkaufen. Stahnsdorf führte zum Pausentee mit 39:18 und untermauerte seine Ambitionen, diese Saison in die Playoffs einziehen zu wollen. Coach Altenbeck appellierte in seiner Halbzeitansprache an den Teamgeist seiner „Rumpftruppe“ und vermittelte ihnen, dass sie nichts zu verlieren hätten und ihre Spielzeit nutzen sollten. Die Worte des Coaches zeigten Wirkung. Plötzlich wehrten sich die jungen Spieler, spielten aggressiver und kamen immer öfter zu einfachen Punkten. Mit dieser Einstellung gewannen die Göttinger die zweite Halbzeit und ärgerten die Stahnsdorfer. „Hier war für uns heute nichts zu holen, aber unsere Jungs haben Herz und Kampfgeist bewiesen – am Ende hieß es 52:72. Nun wünschen wir uns, dass unsere verletzten Schützlinge über die Festtage schnell wieder fit werden und wir dann im neuen Jahr hoffentlich wieder mit komplettem Kader die notwendigen Punkte gegen den Abstieg sichern können“, so Altenbeck und Medina.

Punkte BBT: Glatzel (16), Javernik (13), Lemmer (6), Weski (6), Dinh (5), Vogt (3), Barner (2), Haubrock (1).

 

PM: BBT Göttingen

14.12.2015|