Nachwuchs und Jugend Basketball Bundesliga

Bamberg: Sieg und Niederlage

Mit einem knappen 65:59-Sieg ist die Jugend Basketball Bundesliga-Mannschaft der Brose Bamberg Youngsters in die Relegationsrunde 2017 gestartet. Am vergangenen Samstag siegte man auswärts bei den Junior Baskets Rhein-Neckar.

Head Coach Kevin Kositz konnte am ersten Relegationswochenende auf seinen kompletten 12-Mann-starken Kader zurückgreifen und traf mit seinem Team im ersten Relegationsspiel auf bekannte Gesichter. Gegen die Junior Baskets aus Heidelberg hatte man das Hinspiel in der Vorrunde bereits deutlich gewinnen können, sodass die Youngsters mit entsprechender Motivation aufs Feld traten. Von Beginn an war die Partie gegen die U16 des USC Heidelberg knapp, nach den  ersten zehn Minuten stand es 18:18.

Im zweiten Viertel blieben die Youngsters weiterhin fokussiert und schafften es – besonders in Person von Paul Guck und Jakob Keßler, einen Vorsprung zu erarbeiten. Kessler führte clever Regie und lotste seine Mannschaft durch die Spielminuten. Zum Pausentee lang man schließlich mit 36:28 in Front.

Heidelberg zeigte sich nach dem Seitenwechsel deutlich wacher, sodass das Spiel weiterhin offen blieb. In dieser Phase übernahm auch der jüngere Jahrgang in der Mannschaft viel Verantwortung, was dem Teamplay der Regnitztal Baskets zugutekam. Knapp wurde es allerdings auch im letzten Spielabschnitt, denn die erstärkten Heidelberger ließen sich nicht abschütteln und blieben in Schlagdistanz. Nach vierzig aufopferungsvollen Minuten sicherten sich die Brose Bamberg Youngsters mit 65:59 hauchdünn den Sieg und feiern damit den ersten Erfolg in der Relegation.

Für die Brose Bamberg Youngsters (Regnitztal Baskets) spielten: Guck (16 Punkte), Kessler (10), Heinrich (10), Worthy (7), Lang (7), Radina (6), Eichelsdörfer (4), Stephan (3), Böhm (2), Smith, Dull, Körber

 

NBBL: Am Ende fehlte das Glück (59:63)

In einem intensiven Spiel mussten die Brose Bamberg Youngsters ihre erste Saisonniederlage hinnehmen: Gegen die Nürnberg Falcons BC unterlag die NBBL im Dress des TSV Tröster Breitengüßbach mit 59:63.

Beide Mannschaften legten im Frankenderby von Beginn an ein hohes Spieltempo an den Tag und begegneten sich auf Augenhöhe. Nürnberg sicherte sich zunächst die ersten Punkte, schaffte es aber nicht, sich gegen die heimischen Bamberger deutlich abzusetzen.

Die Youngsters blieben weiterhin fokussiert und schafften es schließlich, sich einen ersten Vorsprung von acht Punkten als Puffer für das zweite Viertel zu sichern.

Die Völkl/Finsinger-Truppe behielt ihre Intensität bei, merkte aber auch, dass die Nürnberger Gäste unter Ex-Bamberger Lempetzeder immer besser in die Partie fanden. Allen voran Ben Gahlert und Matthew Meredith trieben ihre Farben an und nutzten ihre Chancen. Ein wenig Übermut auf Brose-Seite führte dazu, dass der hart erarbeitete Vorsprung zusehends schrumpfte, was Head Coach Völkl postwendend zu einer Auszeit zwang. Er schwor sein junges Team erneut ein und verfehlte seine Wirkung nicht. Mit einem Nürnberger Buzzerbeater zur Pausensirene war das Spiel bei 35:36 für Nürnberg wieder völlig offen.

Das Frankenduell sollte weiterhin spannend bleiben: Nach dem Seitenwechsel brauchten die Güßbacher Jungs jedoch erst einmal einige Minuten, um zurück ins Spiel zu finden. Nürnberg nutzte dies clever aus und vergrößerte seinen Vorsprung auf fast zehn Punkte. Neben Gahlert und Meredith war es in dieser Phase auch Daniel Köppel, der die Falken aus Mittelfranken in Front brachte.

Breitengüßbach allerdings gab sich nicht auf. Besonders Heinrich Ueberall, Kay Bruhnke und ein stark aufspielender Andreas Nicklaus gaben ihrer Mannschaft Halt und spielten sich Stück für Stück an Nürnberg heran. Nach einem erfolgreichen Drei-Punkte-Wurf von Bruhnke, der den 52:48-Zwischenstand nach dem dritten Spielabschnitt markierte, erlebten die rund 200 Zuschauer in der Hans-Jung-Halle ein hochklassiges NBBL-Duell, in dem sich kein Team etwas schenkte. Die Führung wechselte nun stetig, die Gemüter auf beiden Seiten wurden aufgeheizt. Doch während die Gäste vermehrt zu Punkten kamen, schien der Korb für die Hausherren wie vernagelt. Erst ein Drei-Punkte-Wurf von Felix Edwardsson drei Minuten vor Schluss brachte die zwischenzeitliche Erlösung. Die Falcons ließen sich aber nicht abschütteln. Besonders Nationalspieler Matthew Meredith blieb an beiden Seiten des Feldes stark und gab den Brose Youngsters nur selten Chance zum Korberfolg. Mit fortlaufender Uhr liefen den Bambergern auch die Wurfoptionen davon, sodass sie trotz des knappen Rückstandes von vier Punkten nicht mehr aufschließen konnten. Nürnberg beschert dem TSV Tröster Breitengüßbach damit die erste Saisonniederlage.

Für die Brose Bamberg Youngsters (TSV Tröster Breitengüßbach) spielten: Bruhnke (14 Punkte / 3 „Dreier“), Edwardsson (12/2), Nicklaus (11, 9 Rebounds), Tischler, N. (9/1), Drell (7), Ueberall (4/9 Assists, 6 Rebounds), Beck (2), Bergmann, Uysal, Nowak, Saffer, Höhmann

 

PM: Brose Bamberg

14.11.2017|