Nachwuchs und Jugend Basketball Bundesliga

Bamberg: Saisonende im Viertelfinale

In einem hochklassigen Nachwuchs Basketball Bundesligaspiel unterlag die NBBL-Mannschaft der Brose Bamberg Youngsters dem FC Bayern Basketball mit 68:82. Schon von Beginn an zeigten sich die Güßbacher Basketballer – ohne die Verletzten Nicolas Wolf und Mehmet Uysal – wach und gewillt, das zweite Spiel in der Viertelfinalserie für sich zu gewinnen. Zunächst entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe in der gut gefüllten Hans-Jung-Halle und die Völkl/Villmeter-Schützlinge lagen nach den ersten 10 Minuten mit 18:19 zurück.

Hatten sie sich in den vorherigen Minuten einen knappen Vorsprung von vier Minuten erspielt, schaffte es die Münchener U19 stets, jeden noch so kleinen Punkt aufzuholen und schließlich in der 13. Minute auszugleichen (22:22). Beide Mannschaften kämpften um jeden Ball und machten es sich gegenseitig schwer, zu punkten zu kommen. Trotzdem schafften es die Bamberger Youngsters, in Front zu bleiben, was besonders Topscorer Arnoldas Kulboka zu verdanken ist, der in Zusammenspiel mit Louis Olinde und Jona Hoffmann die Zügel in der Hand hielt. Defensiv präsentierte man sich allerdings immer wieder zu reboundschwach, sodass die Landeshauptstäder immer wieder zweite Chancenverwertung betreiben konnte. Mit 41:36 aus Breitengüßbacher Sicht gingen die Mannschaften in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel starteten die TSVler gut in die Partie und konnten die Chance nutzen, ihren Vorsprung von fünf Punkten auf gar zehn auszubauen. Der Ball lief gut und die Brose-Nachwuchsspieler nutzten die sich auftuenden Lücken in der Bayern-Verteidigung gekonnt. In dieser Phase wuchs der Vorsprung sogar auf 15 Punkte, bevor auch Bayern wieder in die Partie fand und Schritt für Schritt in Schlagdistanz kamen. Mitte des dritten Viertels hatten die Spieler des Trainerduos Greene/Kostic und konnten zu Beginn des finalen Spielabschnittes bis auf zwei Punkte herankommen (63:65). Die Breitengüßbacher, nun unter Zugzwang, taten ihr Bestes um erneut Abstand zu gewinnen, aber es wollte nicht mehr viel gelingen. Weder offensiv noch defensiv schafften es Olinde, Fichtner und Co., ihre Gäste in Zaun zu halten und mussten schließlich zusehen, wie München an ihnen vorbeizog. Besonders Marko Pecarski, der sich auch im Hinspiel als wurfstark präsentierte, zeigte nun seine Stärke und führte seine Mannschaft an. Während München aus allen Ecken zu treffen schien, hatte die Brose-Mannschaft mit ihrem Wurfpech zu kämpfen. Nach 40 kräftezehrenden Minuten musste man sich schließlich mit 68:82 geschlagen geben.

Damit ist die NBBL-Mannschaft von Brose Bamberg aus den NBBL Playoffs ausgeschieden und hat somit keine Chance mehr auf die Teilnahme am TOP4 in Frankfurt. Head Coach Mark Völkl: „Natürlich ist die Enttäuschung über die Niederlage und das Ausscheiden aus den Playoffs groß, aber ich bin dennoch stolz auf meine Mannschaft. Die Saison war nicht einfach für uns, meine Spieler haben sich in allen Spielen durchgekämpft. Dass wir das Viertelfinale erreicht haben, ist ein toller Erfolg. Viele Spieler haben in dieser Saison eine gute Entwicklung gemacht. Ich bedanke mich besonders bei den Spielern des 1998er Jahrgangs, die nächste Saison altersbedingt nicht mehr in der NBBL spielen werden.“

Für die Brose Bamberg Youngsters (TSV Tröster Breitengüßbach) spielten: Kulboka (31 Punkte /3 „Dreier“), Olinde (25/2), Drell (8), Fichtner (2), Edwardsson (2), Hoffmann, Ueberall, Tischler, N., Nicklaus, Bauer, Tischler, B.

 

PM: Brose Bamberg Youngsters

02.05.2017|